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Seite 2: Tomb Raider Anniversary im Test - Gelungene Neuauflage des ersten Tomb Raider-Spiels

Was alles alt bleibt

Trotz aller Veränderungen - Kenner des Originals schwelgen in Anniversary alle Nase lang in Erinnerungen. Denn Crystal Dynamics hat die Kernelemente mit viel Sorgfalt in die Gegenwart übertragen, im Kleinen wie im Großen. Natürlich trägt Lara ihr unverwechselbares türkises Top, natürlich ertönt im Menü die elegische Hauptmelodie, und wie damals fischt Lara Gegenstände aus dem rotierenden 3D-Inventar, das zwar aus Effizienzgründen (zu recht) längst abgeschafft war, aber eben ein Markenzeichen des Originals ist. Das Spiel beginnt mit der Ankunft am Höhlentor in den Anden, und was 1996 als Rendersequenz erzählt wird, dürfen Sie in der Neuauflage nun als knappes Tutorial selbst spielen.

Alle wesentlichen Räume und Rätsel aus dem Vorbild sind in Anniversary enthalten, auch wenn sich häufig die Lösungen geändert haben - die Atlaskugel und der Elektroraum in St. Francis-Folly, das Kolosseum, die Midas- Statue, auf deren Hand unvorsichtige Archäologinnen zu Gold erstarren, das große Wasserbecken der Zisterne, in dem Sie den Wasserstand regulieren, um nur einige zu nennen. Aber keine Sorge - Anniversary ist auch ohne Vorkenntnisse ein schlüssiges Action-Adventure. Von Raum zu Raum hält das Spiel eine gesunde Balance aus Reaktionstests (Springen, Klettern, Ballern) und Nachdenken. Denn oft müssen Sie erst einmal grübeln, wie das aktuelle Problem zu lösen ist. Im Poseidon- Rätsel schließen und öffnen Sie zum Beispiel durch das Verschieben von Steinblöcken Quellen und regulieren so den Wasserstand in einem Turmraum. Damit manövrieren Sie ein Holzfloß nach oben, über das Sie eine Nische mit dem gesuchten Schlüssel erreichen.

Kopftreffer in Zeitlupe

Im Vergleich zum direkten Vorgänger Legend hat Lara in Tomb Raider Anniversary ein paar neue Tricks gelernt. Das Klettern und Balancieren auf Pfählen sowie der Wandlauf mit dem Greifhaken erfordern keine neuen Kenntnisse an Tastatur und Maus, weil sie in erster Linie Varianten von Laras bewährtem Bewegungsrepertoire sind.

Etwas kniffliger sieht's mit dem neuen Kampftalent aus. Alle größeren Gegner können nun durch Dauerbeschuss wütend werden; dann rumpeln sie direkt auf Lara zu, um sie niederzuwerfen. Bei dieser Attacke verschwimmt für zwei Sekunden der Bildschirm als Zeichen dafür, dass Sie mit der Rollen- Taste ausweichen sollten. Dann hechtet Lara in Zeitlupe zur Seite. Damit nicht genug: Bei diesem Sprung wandern zwei Fadenkreuze über dem Kopf des Feindes zusammen. Drücken Sie im rechten Moment die Schusstaste, streckt Lara den Gegner mit einem einzigen Treffer nieder. Das im Gefecht koordiniert hinzukriegen, benötigt Übung.

Tomb Raider: Anniversary - Screenshots ansehen

Die müssen Sie spätestens bei den Bosskämpfen haben, denn die erfordern zwingend die Beherrschung des Manövers. Endgegner wie ein riesiger T-Rex oder Pferdemenschen sind durch normale Treffer kaum zu verwunden; stattdessen müssen Sie die richtige Taktik herausfinden. Im Originalspiel von 1996 trat Lara zudem gegen menschliche Widersacher an, die mit ihr um die Wette nach dem Scion jagten. Die sind zwar auch in Anniversary wieder dabei und liefern sich in Zwischensequenzen bissig- witzige Rededuelle mit der Engländerin. Die eher unlogischen Ballereien des Klassikers ersetzt die Neuauflage allerdings durch automatische, schick animierte Prügeleien, in denen Sie lediglich im rechten Moment eine Taste drücken.

Klettern für Könner

Der Schwierigkeitsgrad von Anniversary zieht kontinuierlich an und erreicht schnell anspruchsvolles Niveau. Miss Croft muss teilweise unter knackigem Zeitdruck genau getimte Sprung- und Kletterpassagen absolvieren oder punktgenau von Seilen und Kanten abspringen.

An gelegentlichen tödlichen Abstürzen ist auch die Kameraführung nicht ganz unschuldig. Die rückt zwar die schlanke Heldin immer gut ins Bild, zeigt aber oft nicht, wohin sie springen kann, etwa wenn Lara an Wänden hängt. Von Hand speichern dürfen Sie nicht; nach dem Ableben startet Lara von automatischen Speicherpunkten neu. Die sind weitgehend fair verteilt. Die Kämpfe werden spätestens in der zweiten Spielhälfte heftig ? und das, obwohl die künstliche Intelligenz der tierischen Gegner zu wünschen übrig lässt. Wölfe bleiben an Türkanten hängen, Krokodile schwimmen im Kreis, Bären schnappen in die Luft statt nach dem Schenkel.

Den kompletten Test zu Tomb Raider Anniversary lesen Sie in GameStar-Ausgabe 7/2007 oder online als pdf im Heftarchiv.

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