Erst verschoben, jetzt doch positiv: Laut Geschäftszahlen macht Ubisoft endlich wieder Gewinn und steht dank Tencent-Milliarden vor großem Neustart

Ende der Krise bei Ubisoft? Nachdem der Aktienhandel eingefroren wurde und Beobachter das Schlimmste fürchteten, gibt's jetzt plötzlich gute Nachrichten zu Verkaufszahlen und Zukunftsaussichten.

Ubisoft macht mehr Umsatz und endlich auch wieder Gewinn, das zeigen die neuen Geschäftszahlen. Ubisoft macht mehr Umsatz und endlich auch wieder Gewinn, das zeigen die neuen Geschäftszahlen.

Ubisoft ist wieder in aller Munde, und das ausnahmsweise nicht wegen einer weiteren Spielverschiebung oder enttäuschender Release-Zahlen. Wer die letzten Jahre die Nachrichten des Publishers verfolgt hat, musste ein chronisches Gefühl von Sorge entwickeln.

Zwischen massiven Verlusten, internen Skandalen, einem beispiellosen Stellenabbau und der beinahe vollständigen Abhängigkeit von seinen älteren Kassenschlagern schien die Zukunft des französischen Gaming-Riesen düster.

Als dann auch noch Mitte November die Bekanntgabe der Geschäftszahlen kurzfristig abgesagt und der Handel mit Ubisoft-Aktien pausiert wurde, machten diverse Untergangsszenarien die Runde, etwa von einem Wechsel der Führungsriege um Firmengründer Yves Guillemot.

Doch jetzt wendet sich das Blatt überraschend schnell. Die nun veröffentlichten Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2025/26 sind besser als erwartet, Ubisoft erwirtschaftet demnach wieder einen Betriebsgewinn von 27 Millionen Euro. Das ist ein großer Unterschied zum Vorjahreszeitraum, in dem noch ein dreistelliger Millionenverlust zu Buche stand.

Bei GameStar Plus verraten wir euch, was der neue Geschäftsbericht für Ubisofts Zukunft bedeutet.

Vom Schuldenberg zum Neustart mit Tencent

Ubisoft hat in den letzten Jahren wiederholt rote Zahlen geschrieben. Das Geschäftsjahr 2022/23 schloss das Unternehmen mit einem Nettoverlust von fast 500 Millionen Euro ab, was das Vertrauen der Investoren massiv erschütterte. Der Aktienkurs ging anschließend auf Talfahrt und hat sich bis heute nicht erholt.

Auf Flops wie Skull and Bones folgte ein umfassendes, schmerzhaftes Sparprogramm, das die Entlassung von rund 1.500 Mitarbeitern in den letzten zwölf Monaten zur Folge hatte. Durch die Partnerschaft mit dem chinesischen Publisher Tencent stehen jetzt aber Investitionen in Höhe von 1,16 Milliarden Euro in Aussicht.

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