Battlefield 2042 hat seit dem Release eine lange, und über weite Strecken beschwerliche Reise hinter sich. Zunächst sorgte der Shooter mit technischen Problemen, fehlenden Standard-Features und unbeliebten Neuerungen für harsche Kritik der Spielerinnen und Spieler. Inzwischen hat sich die Lage deutlich gebessert. Ein Entwickler reflektiert im Interview mit Gamesradar über Feedback und Veränderungen.
Wir haben zunächst nicht geliefert
Mit Season 5 und nicht zuletzt dem großen Update 5.2 ist Battlefield 2042 an einem Punkt angelangt, an auch wir dem Shooter nicht nur den richtigen Kurs, sondern auch endlich einen guten Zustand bescheinigen können:
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Battlefield 2042 - Mit Season 5 ist der Shooter endlich auf Kurs!
Die beiden letzten Jahre werden Spielerinnen und Spieler natürlich dennoch nicht so leicht vergessen. In einem Interview spricht deshalb Senior Producer Ryan McArthur von Dice über das Feedback der Fans, und wie man damit umging.
Zunächst habe man einfach nicht das großartige Spiel geliefert, das erwartet wurde. Aber man habe sich leidenschaftlich darum gekümmert, Battlefield 2042 zu dem zu machen, was es sein sollte. Dabei sei natürlich die Meinung der Spielerinnen und Spieler ausschlaggebend gewesen, auch wenn die Kritik sehr harsch war. Man hätte so Fehlentwicklungen erkannt und war willen, sie auszubessern.
Ein Kommunikations-Fehler?
Eine der am stärksten kritisierten Änderungen im Vergleich zum Vorgänger sieht McArthur jedoch nicht an sich als Fehler. Es geht um die Specialists, die als Ersatz für die herkömmlichen Klassen fungierten:
Alle Specialists waren dazu designed, in die Klassenstruktur der vorherigen Spiele zu passen. Wir haben nur die Kommunikation nicht so hinbekommen, [...] das Spieler verstanden haben, welche Rolle jeder Specialist spielen soll. Das ist einer der großen Punkte, an denen wir scheiterten.
Wenn wir uns die Daten anschauen [...] kamen eine Menge unserer Probleme davon, dass die Spieler nicht verstanden haben, wie die Specialists funktionieren sollten. Und wenn du nicht verstehst, wie etwas funktioniert, glaubst du natürlich, dass es auf die alte Weise besser war.
Die Lösung sei schließlich die Rückkehr der Klassen in einer Form gewesen, die trotzdem die gewünschte Freiheit und Flexibilität
ermögliche. Gemeint ist hier wahrscheinlich auch die immer noch uneingeschränkte Waffenauswahl.
Was haltet ihr von der Sichtweise McArthurs auf die Specialists? Konntet ihr euch inzwischen mit ihnen anfreunden, oder seid ihr immer noch der Meinung, dass sie nicht in ein Battlefield passen? Mochtet ihr sie vielleicht sogar von Anfang an? Und was sollte Battlefield 2042 als Nächstes anpacken? Schreibt es uns gerne in den Kommentaren!
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