Der unter Shootern häufig genutzte D-Day ist auch in Vanguard: Normandy 1944 der zentrale Spielfokus. Der von einem kleinen Indieteam entwickelte Hardcore-Ego-Shooter ist vor Kurzem auf Kickstarter aufgetaucht und will mindestens 10.000 Pfund (circa 11.200 Euro) einsammeln, um im vierten Quartal 2018 auf Steam Early Access zu erscheinen.
Fahrzeuge oder andere fahrbare Untersätze spielen in Vanguard: Normandy 1944 keine Rolle. Stattdessen wollen die Macher schnelle, chaotische Infanteriekämpfe präsentieren, die aber auch taktisches Squad-Gameplay belohnen. Der bisher einzig fest bestätigte Spielmodus namens Raid soll dieses Credo unterstützen.
Plus-Report: Making-of Squad - Mod-Entwicklung zwischen Arma und Battlefield
In der Rolle von Verteidigern oder Angreifern müssen Spieler Stellungen verteidigen beziehungsweise einnehmen. Die Karten sollen zwar nicht gerade klein ausfallen, das Leveldesign wird jedoch bestimmte Engstellen und umkämpfte Zonen erzwingen. Die genaue Spieleranzahl steht noch nicht fest, aber die Entwickler rechnen derzeit mit rund 20 Spielern pro Match.
Link zum YouTube-Inhalt
Soldatenklassen, kein Fortschrittssystem
Waffen und Uniformen der britischen wie deutschen Streitkräfte sollen penibel nachgebaut worden sein. Auch die Karten orientieren sich an den historischen Vorbildern. Insgesamt wollen die Macher dem Look des Zweiten Weltkriegs so gut es geht nahekommen.
Bisher sind vier Soldatenklassen geplant, die sich am Genrestandard halten: Squad-Leader, Assault, Grenadier/Rifleman und Machine Gunner. Jede Klasse verfügt über eine eigene Ausrüstung. Ein richtiges Fortschrittssystem wie in Call of Duty: WW2 wird es nicht geben. Es könnte allerdings in Zukunft »unaufdringliche Mechaniken« geben, die einem solchen System ähneln, schreiben die Entwickler.
Das Team arbeitet seit etwa drei Jahren an Vanguard: Normandy 1944. Ursprünglich war der Shooter eine Crysis-Modifikation, die mit der Zeit zu einem eigenständigen Spiel heranwuchs. Aus diesem Grund haben die Entwickler auch Erfahrung mit der Cryengine, die den technischen Unterbau von Vanguard bildet. Wie sie selbst sagen, sind sie bisher auch mit recht wenigen Mitteln sehr weit gekommen, daher ist die Kickstarter-Summe sehr klein gewählt.
Mehr Inhalte bei erfolgreicher Kickstarter-Kampagne
Sollten die Kickstarter-Unterstützer aber über das Mindestziel hinaus das Projekt fördern, sind eine Sniper-Klasse, mehr Nationen, Karten und Spielmodi geplant sowie eine Erweiterung der spielerischen Möglichkeiten wie Squad-Leader-Fähigkeiten oder aufbaubare Stellungen.
Zum Early-Access-Release planen die Entwickler aber noch mit zwei Fraktionen, drei Maps, sechs Waffen und einem Spielmodus (Raid). Alle weiteren Infos findet ihr auf Kickstarter oder der offiziellen Webseite.
Derzeit scheint das Hardcore-Shooter-Genre bei Indie-Entwicklern äußerst beliebt zu sein. Neben Vanguard tummeln sich hier auch Titel wie Insurgency: Sandstorm oder Post Scriptum: The Bloody Seventh.
9:14
Top 10 Hardcore-Shooter - Video: Was ist Ihr aktueller Favorit 2016/2017?
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.