Vanguard: Normandy 1944 - Hardcore-Weltkriegs-Shooter in Cryengine sucht Kickstarter-Backer

Vanguard: Normandy 1944 inszeniert schnelle Infanteriekämpfe. Mithilfe von Kickstarter soll es das Projekt Ende 2018 in den Early Access schaffen.

von Martin Dietrich,
19.09.2018 15:43 Uhr

Vanguard: Normandy 1944 springt auf den aktuellen Hardcore-Shooter-Zug auf und sammelt auf Kickstarter Geld für einen Early-Access-Release.Vanguard: Normandy 1944 springt auf den aktuellen Hardcore-Shooter-Zug auf und sammelt auf Kickstarter Geld für einen Early-Access-Release.

Der unter Shootern häufig genutzte D-Day ist auch in Vanguard: Normandy 1944 der zentrale Spielfokus. Der von einem kleinen Indieteam entwickelte Hardcore-Ego-Shooter ist vor Kurzem auf Kickstarter aufgetaucht und will mindestens 10.000 Pfund (circa 11.200 Euro) einsammeln, um im vierten Quartal 2018 auf Steam Early Access zu erscheinen.

Fahrzeuge oder andere fahrbare Untersätze spielen in Vanguard: Normandy 1944 keine Rolle. Stattdessen wollen die Macher schnelle, chaotische Infanteriekämpfe präsentieren, die aber auch taktisches Squad-Gameplay belohnen. Der bisher einzig fest bestätigte Spielmodus namens Raid soll dieses Credo unterstützen.

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In der Rolle von Verteidigern oder Angreifern müssen Spieler Stellungen verteidigen beziehungsweise einnehmen. Die Karten sollen zwar nicht gerade klein ausfallen, das Leveldesign wird jedoch bestimmte Engstellen und umkämpfte Zonen erzwingen. Die genaue Spieleranzahl steht noch nicht fest, aber die Entwickler rechnen derzeit mit rund 20 Spielern pro Match.

Soldatenklassen, kein Fortschrittssystem

Waffen und Uniformen der britischen wie deutschen Streitkräfte sollen penibel nachgebaut worden sein. Auch die Karten orientieren sich an den historischen Vorbildern. Insgesamt wollen die Macher dem Look des Zweiten Weltkriegs so gut es geht nahekommen.

Bisher sind vier Soldatenklassen geplant, die sich am Genrestandard halten: Squad-Leader, Assault, Grenadier/Rifleman und Machine Gunner. Jede Klasse verfügt über eine eigene Ausrüstung. Ein richtiges Fortschrittssystem wie in Call of Duty: WW2 wird es nicht geben. Es könnte allerdings in Zukunft »unaufdringliche Mechaniken« geben, die einem solchen System ähneln, schreiben die Entwickler.

Das Team arbeitet seit etwa drei Jahren an Vanguard: Normandy 1944. Ursprünglich war der Shooter eine Crysis-Modifikation, die mit der Zeit zu einem eigenständigen Spiel heranwuchs. Aus diesem Grund haben die Entwickler auch Erfahrung mit der Cryengine, die den technischen Unterbau von Vanguard bildet. Wie sie selbst sagen, sind sie bisher auch mit recht wenigen Mitteln sehr weit gekommen, daher ist die Kickstarter-Summe sehr klein gewählt.

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Mehr Inhalte bei erfolgreicher Kickstarter-Kampagne

Sollten die Kickstarter-Unterstützer aber über das Mindestziel hinaus das Projekt fördern, sind eine Sniper-Klasse, mehr Nationen, Karten und Spielmodi geplant sowie eine Erweiterung der spielerischen Möglichkeiten wie Squad-Leader-Fähigkeiten oder aufbaubare Stellungen.

Zum Early-Access-Release planen die Entwickler aber noch mit zwei Fraktionen, drei Maps, sechs Waffen und einem Spielmodus (Raid). Alle weiteren Infos findet ihr auf Kickstarter oder der offiziellen Webseite.

Derzeit scheint das Hardcore-Shooter-Genre bei Indie-Entwicklern äußerst beliebt zu sein. Neben Vanguard tummeln sich hier auch Titel wie Insurgency: Sandstorm oder Post Scriptum: The Bloody Seventh.

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