In Deutschland dominieren immer noch TV-Größen unterhalb von 50 Zoll die Verkaufszahlen, auch wenn der Trend hin zu immer größeren Fernsehern geht, wie Daten von 2024 zeigen.
Gleichzeitig haben 8K-Filme gerade die nächste Hürde genommen. Was spricht also dagegen, eine ganze Wand für das Schauen von Filmen und Serien zu opfern?
Für den Redditor namens »thedeepestofstates« nichts. Der hat nämlich fast eine ganze Wohnzimmerwand seinem TV-Ersatz in Form eines Beamer gewidmet, die statt 50 Zoll satte 155 Zoll zu bieten hat.
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Das ist das Setup: Auf den ersten Blick könnte man fast meinen, das sei ein riesiger Fernseher. Doch stattdessen kommen ein BenQ-Beamer und eine sehr große Leinwand zum Einsatz.
- Die Marke der 155-Zoll-Leinwand lässt sich ohne Weiteres nicht bestimmen. Vergrößert wird der Eindruck eines TVs dadurch, dass es sich um eine kontrastverstärkte Leinwand handelt, die auf die Farbe Schwarz setzt.
- In den Kommentaren verrät thedeepestofstates, dass sein Beamer (welcher im Bild nicht zu sehen ist) ein BenQ TK700STi ist.
Beim Blick auf das Setup stellt sich unweigerlich eine Frage:
Kann ein TV oder eine Leinwand zu groß sein?
So mancher träumt sicher von einer ganzen Wand, die als Fernseher fungiert. Und im Grunde genommen kann ein TV größer sein, als man zunächst denkt.
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GameStar Tech-Tipp: Wie groß sollte ein TV sein und welcher Abstand zum Fernseher ist optimal?
Im Falle von thedeepestofstates tun sich aber zwei Hürden auf: eine unsichtbare und eine sichtbare.
Die unsichtbare Hürde ist 8K. Auf 155 Zoll (3,93 Meter) sieht auch 4K nicht mehr knackscharf aus. Als Daumenregel gilt, dass natives 4K – also nicht hochskaliert oder gestreamt – etwa bis 100 Zoll gut aussieht. Darüber gibt es technischen Qualitätsverlust.
Das lässt sich freilich lösen, wenn man weiter weg vom Bildschirm sitzt (was der Filmfan laut dem Bild auch tut). Im Fall von thedeepestofstates würde er aber definitiv von 8K profitieren – einen entsprechenden Projektor vorausgesetzt.
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Was ist 4K und braucht ihr 8K?
Die sichtbare Hürde ist paradoxerweise die Größe selbst. Nutzerinnen und Nutzer in den Kommentaren beschweren sich etwa darüber, dass Gegenstände wie eine Pflanze ins Bild ragen.
Wenn 155 Zoll für Filme und Serien reserviert sind, dann nimmt das eben viel Platz weg. Das wird spätestens dann zum Problem, wenn man eine Soundanlage sein Eigen nennt.
Große Aktivboxen würden im Setup von thedeepestofstates keinen Platz finden, ohne das Bild zum Teil zu verdecken, weswegen er auf eine kleine Soundbar setzt. Gerade im Vergleich mit der Riesenleinwand monieren Filmfans in den Kommentaren genau diesen Unterschied.
Unterm Strich wird diese Mega-Leinwand über viele Ungereimtheiten hinwegspielen. Auflösung und Sound verblassen im Angesicht der schieren Größe von fast vier Metern. Das zeigen auch die meisten Reaktionen in den Kommentaren, die fast ausschließlich über das Setup staunen.
Zimmerwand als TV: Würdet ihr euch gerne so einen großen Fernseher oder eine Leinwand im Wohnzimmer haben wollen? Oder ist das zu groß? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.







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