Warfare wandelt derzeit auf den Spuren von Kriegsfilmen wie Der Soldat James Ryan oder Im Westen nichts Neues und bekommt Traum-Wertungen von Kritikern.
Alex Garland gilt als einer der aktuell besten Regisseure und landete mit Civil War 2024 wieder einen Volltreffer. Bekannt ist er außerdem für Filme wie Ex Machina oder Auslöschung. Mit 28 Years Later steht im Juni 2025 auch sein nächstes großes Projekt an.
Krieg bleibt immer gleich
2:39
Der neue Trailer zum Kriegsfilm Warfare ist da und wirkt ebenso realitätsnah wie bedrückend
Worum geht’s? Im November 2006 wird eine Einheit von jungen Navy Seals in den Irak geschickt. Dort sollen sie ein gefährliches Gebiet sichern. Alles scheint gut zu laufen, bis eine Gruppe von bewaffneten Männern auftaucht. Fortan kämpfen die Soldaten um ihr Leben und hoffen auf Unterstützung, die eigentlich bald kommen sollte.
Warfare erscheint hierzulande am 17. April 2025 in den Kinos.
Der Film geht mit zwei spannenden Kniffen einher: Die Handlung wird in Echtzeit erzählt und basiert ausschließlich auf den Erinnerungen der Veteranen, die im Einsatz beteiligt waren. Warfare basiert nämlich auf wahren Begebenheiten.
Der Cast besteht unter anderem aus: Joseph Quinn (Gladiator 2), D’Pharaoh Woon-A-Tai (Reservation Dogs), Cosmo Jarvis (Shôgun), Aaron Mackenzie (Sunray: Fallen Soldier), Alex Brockdorff (Mission: Impossible - Dead Reckoning), Michael Gandolfini (Daredevil: Born Again), Will Poulter (Maze Runner), Kit Connor (Rocketman) und Noah Centineo (The Recruit).
Ein visuelles Spektakel
Auf Rotten Tomatoes bekommt der Film von Kritikern stolze 94 Prozent positive Wertungen und das Publikum ist mit 92 Prozent nicht weniger beeindruckt.
In der Filmdatenbank IMDb landet Warfare bei über 3.400 Bewertungen bei 7,9 Sternen.
Was gefällt Kritikern an Warfare? Visuell beeindruckt der Film mit actionreichen Kampfszenen und vermittelt Zuschauern das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Die schauspielerischen Leistungen der Darsteller werden ebenfalls von Kritikern gelobt.
Welche Probleme gibt es? Der Film zielt darauf ab, eine ent-romantisierte Version von Krieg darzustellen, scheitert aber daran, dieses Vorhaben auch auf einer erzählerischen Ebene umzusetzen. Demnach fehlt es der Story von Warfare teilweise an Tiefgründigkeit.
Filmstarts (Wertung: 3,5/5 Sternen)
Sein Realismus-Konzept zieht das Regie-Duo in seinem saumäßig spannenden Kriegsfilm konsequent durch – so gelingt Alex Garland und Ray Mendoza in Warfare eine beeindruckend nüchterne, zuweilen womöglich gar etwas zu detailverliebte Rekonstruktion eines dramatischen Häuserkampfes im Irakkrieg.
Variety
Es kratzt das letzte bisschen romantischen Glamour vom Bild des Kampfes ab, und ich denke, man könnte sagen, dass das eine Leistung ist. Aber in diesem Fall ist es eine Leistung, die sich selbst zu loben scheint.
The Hollywood Reporter
Die beiden Filmemacher Mendoza und Garland haben einen neuen Meilenstein in der Darstellung von Kämpfen auf der Leinwand gesetzt, der das reale Leben zu einem Drama macht, das man nicht übersehen kann.
The Playlist
Für sich genommen, ohne Kontext, ist Warfare heftig; das gewagte Evakuierungs-Finale des Films ist eine von vielen unglaublich pulsierenden Sequenzen. Warfare vermittelt deutlich, wie es ist, unter Beschuss zu stehen. Wer auf blutige Action aus ist, wird von der Elektrizität, die er erzeugt, begeistert sein.
Bloomberg News
Das Ergebnis ist ein Film, der effektiv, aber schwer zu empfehlen ist. Ist er gut gemacht? Absolut. Ist er stark gespielt? In der Tat... Solltet ihr ins Kino eilen? Das kommt darauf an. Ihr werdet euch zweifellos schrecklich fühlen ... Aber das ist ja auch irgendwie der Punkt.
Slashfilm
Warfare ist ein Film, den man nur schwer im traditionellen Sinne mögen kann, aber er ist eine Art von Film, die man leicht bewundern kann. Wenn sich der Staub im wahrsten Sinne des Wortes verzogen hat und das Publikum ins Foyer des Kinos stolpert, spürt man, dass tausend verschiedene Gespräche anstehen, die geführt werden wollen.
Daily Telegraph (Wertung: 5/5 Sternen)
Der Film von Alex Garland und Ray Mendoza basiert auf den Erinnerungen an eine Schlacht im Irak und ist eine erstaunliche Beschwörung des Feuers und der Wut eines echten Konflikts.
Empire Magazine (Wertung: 5/5 Sternen)
Was am Ende übrig bleibt, sind Trümmer, körperlich und geistig. Und doch ist Warfare filmisch ein berauschendes Werk, weil wir den Luxus haben, das alles in seiner ganzen Wucht aus nächster Nähe zu erleben, ohne verletzt zu werden. Jedenfalls körperlich.
Die Cast-Mitglieder des Films, allen voran Joseph Quinn, Kit Connor, Will Poulter, D’Pharaoh Woon-A-Tai und viele mehr haben sich übrigens alle ein Tattoo stechen lassen. Das soll sie an die gemeinsame Zeit am Set und die neu gefundenen Freundschaften erinnern.
In der Vergangenheit taten dies zum Beispiel auch die Original-Avengers Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Chris Evans, Scarlett Johansson und Jeremy Renner. Nur Mark Ruffalo setzte aus, denn seine Angst vor Nadeln machte ihm einen Strich durch die Rechnung.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.