Strategie-Experte, Streaming-Eminenz und Untoten-Enthusiast Maurice Weber mag taktische Kämpfe, Warhammer 40.000 und Nekromanten. Falls ihr so ähnlich tickt, dann solltet ihr euch das Strategiespiel Warhammer 40k: Mechanicus 2 direkt auf die Wunschliste packen.
Denn der Nachfolger des beliebten rundenbasierten Taktikspiels Warhammer 40k: Mechanicus (92 Prozent positiv auf Steam) erweckt eine uralte, untote Necron-Legion aus ihrem ewigen Schlaf und schickt sie in den Kampf gegen die Techpriester des Adeptus Mechanicus. Der Clue: Anders als im Vorgänger begleitet ihr diesmal beide Fraktionen, also Techpriests und Necrons durch zwei Kampagnen. In Mechanicus 2 spielen wir also ein Stück weit gegen uns selbst ...
Wir haben das neue Warhammer-Spiel exklusiv bereits eine Stunde lang ausprobiert und die neue Fraktion kennengelernt. Die beste Nachricht für XCOM-Fans: In Mechanicus 2 können eure Einheiten nicht daneben schießen!
Was haben wir gespielt?
Wir konnten bereits in das Tutorial-Intro von Mechanicus 2 reinschnuppern, das etwa eine Stunde lang geht. Darin erklärt das Spiel seine ersten Story-Fetzen und stellt die zwei spielbaren Fraktionen vor. Im Intro schlüpfen wir in den Kämpfen abwechselnd in die Rolle der Techpriester und der neuen Necrons. Danach werden wir im fertigen Spiel aussuchen können, wessen Kampagne wir zuerst spielen möchten.
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Warhammer 40k: Mechanicus 2 lässt euch erstmals als Adeptus Mechanicus oder die Necrons spielen
Wie funktioniert Mechanicus 2?
Wer schon mal rundenbasierte Taktik-Strategie gespielt hat, wird sich in Mechanicus 2 schnell zurechtfinden. Wir platzieren ganz klassisch unsere unterschiedlichen Einheiten auf dem Spielfeld. Nacheinander spielen unser Gegenüber und wir unsere Züge aus:
- Einheit bewegen
- nach Möglichkeit alle Waffen ausnutzen
- Fähigkeiten einsetzen
- Zug beenden
Das Tutorial macht uns zunächst mit den Techpriestern vertraut, die wir schon aus dem ersten Teil kennen. Oberste Priorität in den Kämpfen: Anführer Scaevola muss überleben. Wir platzieren also unsere Einheiten, kämpfen mit Nah- und Fernwaffen, setzen Fähigkeiten ein und sammeln sogenannte Kognitionspunkte, um unseren Einheiten mit Lobliedern einen kleinen Boost zu verpassen.
Zwischen den Kämpfen laufen wir auf einer Oberwelt herum, lauschen Dialogen und müssen kleine Entscheidungen, die uns Vor- oder Nachteile für den folgenden Kampf bringen. Ihr kennt das Spielchen.
Gegen wen kämpfen die Techpriester diesmal denn überhaupt? Die Legionen des Adeptus Mechanicus landen auf einer Welt und erkunden uralte Ruinen – und wecken unwissentlich die Necrons aus ihrem jahrtausendelangem Schlaf. Als die Untoten ihr Revier verteidigen und die Eindringlinge vertreiben möchten, eskaliert der Konflikt und nimmt immer größere Ausmaße an.
Aber Moment mal? Sind die Necrons nicht auch eine spielbare Fraktion? Ja! Mechanicus 2 hat zwei Kampagnen und am Ende müssen wir als Spieler entscheiden, welche Fraktion wir zum Sieg führen. Im Tutorial spielen wir beide Legionen abwechselnd und lassen sie gegeneinander antreten – super, um schon erste Stärken und Schwächen aufzuspüren.
So spielen sich die untoten Necrons
Warum sind Untote so cool? Na, weil sie untot sind! Duh! Die wohl größte Stärker der Necrons in Mechanicus 2 ist wohl das Reanimationsprotokoll. Stirbt eine Einheit zum ersten Mal während des Kampfes, wird sie nach drei vollen Runden wiederbelebt. Liegt eine Einheit bereits mit einem Wiederbelebungs-Countdown am Boden, können die Techpriester erneut auf sie schießen, um so die Wiederauferstehung zu verhindern.
Oder wir spielen mit unserem Necron-Anführer Nefershah die Fähigkeit »Erhebe dich!« aus und beschleunigen den Reanimationsprozess. Der Skill wirkt sich übrigens auf alle Einheiten aus, die gerade in der Reinkarnations-Warteschlange rumhängen. Mit einem Klick können wir so im besten Fall wieder eine ganze Armee aufstellen, wenn der Gegner sich eigentlich schon in Sicherheit wiegt.
Wer sind die Necrons im Warhammer-40k-Universum?
Die Necrons sind eine uralte, unsterbliche Spezies von Roboterkriegern. Doch sie waren nicht immer untot: Das einst sterbliche Volk Necrontyr, das von Krankheit und kurzer Lebenszeit geplagt war, ging einen Pakt mit ihren Göttern ein und tauschte seine Seelen gegen ewige Metallkörper.
Nach einem Krieg gegen ihre Schöpfer verfielen sie in einen ewigen Schlaf – und werden nun in Mechanicus 2 vom Adeptus Mechanicus erweckt. Nach und nach erhebt sich die Legion in den uralten Ruinen, um die Eindringlinge wieder zu vertreiben.
Was die Kognitionspunkte für die Techpriester sind, sind für die Necrons die Herrschaft. Sobald eine Necron-Einheit Schaden verursacht, füllt sich die Herrschafts-Leiste um genau den Wert. Also bei zwei Schadenspunkten um zwei, bei drei Schadenspunkten um drei – ihr versteht schon.
Ist die Leiste voll, steigt das Herrschaftslevel und die Leiste wird zurückgesetzt. Höhere Level schalten neue Skills frei und verbessern unsere Waffen. Der Skarabäenschwarm bekommt beispielsweise ab Level 3 das »Selbstzerstörungsprotokoll« frei. Dabei werden alle verbleibenden Trefferpunkte in Schadenspunkte umgewandelt und der Gegner zusätzlich geschwächt; der Schwarm selbst stirbt dabei allerdings.
Natürlich besitzen die Necrons auch weitere Einheiten, die sowohl im Nah- als auch im Fernkampf agieren. Die Necronkrieger etwa sind sehr schwerfällig und bewegen sich nur wenige Schritte, haben aber einen sehr guten Radius für ihre Fernkampfangriffe. Der Alptraum kommt viel weiter als sein Kollege, hat aber nur Krallen ausgerüstet und ist unter Umständen gegen gepanzerte Gegner uneffektiv.
Im Tutorial spielen wie erstmal nur die Grundzusammenstellung beider Fraktionen. Später kommen natürlich noch wie im Vorgänger mehr Einheiten, bessere Waffen und Fähigkeiten dazu, die hoffentlich noch mehr Komplexität und Möglichkeiten auf das Spielfeld bringen.
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