Emma Watson ist vor allem für ihre Rolle als Hermine Granger in den Harry-Potter-Filmen bekannt, für die mit der kommenden HBO-Serie bereits eine neue Generation in den Startlöchern steht. Während sie für diese Arbeit zahlreiche Awards für junge Schauspieler erhielt, lehnte sie vor gut 10 Jahren ihre Chance auf die höchste Auszeichnung ihrer Zunft ab.
Denn eigentlich sollte sie die weibliche Hauptrolle in Damiens Chazelles Kino-Hit La La Land aus dem Jahr 2016 spielen, der mit ganzen sechs Oscars ausgezeichnet wurde.
Warum Emma Watson auf La La Land verzichtete
Die Rolle der jungen Schauspielerin Mia Dolan, die sich im Film in den von Ryan Gosling gespielten Jazz-Pianisten Sebastian Wilder verliebt, sollte eigentlich an Watson gehen.
In einem Interview mit Sirius XM (via Farout Magazin) erklärte Watson damals, dass ihr Terminkalender mit den Arbeiten zur Realverfilmung des Disney-Klassikers Die Schöne und das Biest zu voll war, um auch an La La Land mitzuwirken.
Sie berichtet:
Die Schöne und das Biest war kein Film, in den ich einfach so hineinschlüpfen konnte. Ich wusste, dass ich Reitunterricht nehmen musste, ich wusste, dass ich tanzen lernen musste, ich wusste, dass ich drei Monate lang Gesangsunterricht nehmen musste, und ich wusste, dass ich dafür in London sein musste.
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Disneys Die Schöne und das Biest - Film-Trailer: Emma Watson tanzt mit dem Biest - Film-Trailer: Emma Watson tanzt mit dem Biest
La La Land wurde im amerikanischen Los Angeles gedreht, was den vollen Kalender von Watson noch um ein logistisches Problem erweiterte. »Es hat einfach nicht funktioniert«, fasste die Schauspielerin zusammen.
Die Rolle übernahm dann Emma Stone, die dann einen der sechs Oscars erhielt, die La La Land einheimsen konnte. Die weiteren Auszeichnungen gab es für: Beste Regie, Beste Kamera, Beste Filmmusik, Bester Filmsong (City of Stars) und Bestes Szenenbild.
Was macht Emma Watson aktuell? Die Schauspielerin war seit sieben Jahren nicht mehr in einem Film zu sehen und macht ein bewusste Pause, da sie den Hollywood-Stress als »seelenzerstörend« empfand. Eine Rückkehr auf die große Leinwand schließt sie aber nicht aus.
Milliarden-Hit statt Oscars
Die Schöne und das Biest war 2017 dann allerdings der zweiterfolgreichste Film des Jahres mit einem Einspielergebnis von weltweit 1,2 Milliarden US-Dollar hinter Star Wars: Die letzten Jedi. So gesehen war es also keine schlechte Entscheidung für Emma Watson.
La La Land wurde jedoch auch kommerziell zum Überschungs-Hit. Mit einem Budget von nur 30 Millionen US-Dollar spielte der Film zum Release ganze 447 Millionen US-Dollar ein - und natürlich die sechs Oscars.
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