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Seite 2: Was Frauen wollen

Entspannung vom Alltag

Die 13-jährige Schülerin Carina ist sich sicher, dass Computerspiele bei Mädchen nur sehr selten ein Gesprächsthema sind. Die 13-jährige Schülerin Carina ist sich sicher, dass Computerspiele bei Mädchen nur sehr selten ein Gesprächsthema sind.

Obwohl das »klügere Geschlecht« für fast alle Genres offen ist, stellt es entgegen dem Klischee durchaus hohe Qualitätsansprüche. Die Angestellte Yvonne Schmidt erklärt uns, auf was sie bei Spielen Wert legt: »Bei einem Buch muss man in genau einer Richtung lesen. Ein gutes Spiel gibt einem zumindest die Illusion, Einfluss auf den Ablauf zu nehmen und größtmögliche Freiheit zu besitzen.« Das Erleben einer Geschichte, Entspannung vom Berufs- und Alltagsstress - für die meisten Spielerinnen ist der PC einfach die bessere Alternative zum abendlichen Fernsehprogramm. Auch wenn dabei vielen die Romantik eindeutig zu kurz kommt. Der Wettkampfaspekt spielt dagegen kaum eine Rolle. Während sich mehr als 20 Prozent der Spieler regelmäßig im Internet duellieren (laut Game-Star-Umfrage im Heft 1/02), sind es bei den weiblichen PC-Fans gerade mal 8 Prozent. »Frauen spielen in erster Linie just for fun und nehmen's weniger ernst«, vermutet dazu die Biologie-Studentin Anette Vogl.

Dabei muss es allerdings nicht zwangsläufig friedfertig zugehen. Viele Frauen daddeln auch, um Frust und Ärger abzureagieren. »Den Computergegner kann man schließlich eher verhauen als Freunde bei einem Brettspiel!«, bekräftigt die Hausfrau Petra Speich. Und der 22-jährigen Nina Lehninger macht es Spaß, »einfach mal mit Freundinnen ein paar Monster zu kloppen.«

Spätes Spielen

Fast jeder auf der Straße befragte Frau kannte die Tomb-Raider-Serie -- auch ein Verdienst des Kinofilms mit Angelina Jolie. Fast jeder auf der Straße befragte Frau kannte die Tomb-Raider-Serie -- auch ein Verdienst des Kinofilms mit Angelina Jolie.

Viele Frauen finden deutlich später als Männer zum Hobby PC-Spiel. Etwa die Hälfte aller Befragten sind 30 Jahre oder älter - das männliche Interesse für Computerspiele beginnt dagegen schon im Teenageralter. »In der Clique unterhält man sich halt äußerst selten über Spiele«, so die 13-jährige Schülerin Carina Rosenstein. Interessieren sich jüngere Mädchen doch für Spiele, greifen sie meist zur weniger komplizierten Konsole. Oft lernen Frauen erst in Studium oder Beruf den PC als Arbeits- und Spielgerät kennen.

Das teilweise hohe »Einstiegsalter« mag erklären, warum viele Frauen entgegen gängiger Vorurteile ein besonderes Faible für komplexe Programme haben. So tüftelt die 35 Jahre alte Iris Maronne nächtelang am Bau einer Pyramide in Pharao, und Elke Luschnat docktort mit Hingabe an den Charakterwerten ihres Helden in Gothic herum. Auch bei den Ego-Shootern ist das sehr knifflige Jedi-Knight 2 am beliebtesten.

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