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Wieso heißt Kingdom Come eigentlich Kingdom Come? Die Antwort führt zu The Elder Scrolls und einem Metal-Album

Kingdom Come: Deliverance hätte fast einen ganz anderen Namen bekommen. Allerdings stand eine legendäre schwedische Metal-Band im Weg.

Heinrich würde vermutlich Metal hören, wenn er denn je Gelegenheit dazu bekommen hätte. Welches Genre? Hauen wir uns (liebevoll) in den Kommentaren drum. Heinrich würde vermutlich Metal hören, wenn er denn je Gelegenheit dazu bekommen hätte. Welches Genre? Hauen wir uns (liebevoll) in den Kommentaren drum.

Kingdom Come: Deliverance – inzwischen sagt der Titel wohl jedem Fan mittelalterlich inspirierter Rollenspiele etwas. Aber warum eigentlich genau dieser Name? Darüber plaudert Warhorse-Mitbegründer Dan Vavra in einer Doku, die unsere Video-Kollegen gemeinsam mit dem tschechischen Studio erstellt haben.

Spannend: Fast hätte das Spiel einen anderen Namen bekommen. Dass es nicht so kam, haben wir den Black-Metal-Pionieren der Band Bathory zu verdanken.

Kingdom Come, weil Elder Scrolls

Vavra erklärt die Idee hinter »Kingdom Come: Deliverance« so:

Es ist ein bisschen lustig. Ich wollte einen Serien-Namen, also das Kingdom Come. So wie es immer Elder Scrolls: Irgendwas heißt. Und ich dachte, Deliverance wird dann der Begriff, den alle für das Spiel benutzen, so wie bei Skyrim und Arena. Aber genau das Gegenteil ist passiert, die Leute nennen es Kingdom Come. Naja.

Auch wenn zum Release des ersten Spiels 2018 noch nicht feststand, ob es überhaupt einen Nachfolger geben wird, hatte Vavra also schon eine mögliche Reihe unter dem gemeinsamen Namen Kingdom Come im Kopf. Falls es ein drittes Spiel geben wird, verwetten wir eine Redaktionstasse darauf, dass auch das mit Kingdom Come anfängt.

Video starten 10:22 Patches, DLCs und Nachfolger: So sieht die Zukunft von Kingdom Come: Deliverance 2 aus

Die konkrete Wortwahl stammt aus dem christlichen Vater Unser, in dessen englischer Version eine Zeile »Thy Kingdom Come« (also »dein Königreich komme«) lautet. »Deliverance« steht ebenfalls im religiösen Kontext, der ja auch in der Story immer wieder aufgegriffen wird – übersetzt bedeutet es Erlösung oder Befreiung.

Der ursprüngliche Name, der mal für das Spiel angedacht war, klang deutlich weniger poetisch.

Ein Hammer-Titel

HammerHeart – das war damals die Idee für den Spielenamen. Ergibt ja durchaus auch Sinn, wenn man Heinrichs Schmiede-Hintergrund in Betracht zieht. Aber dann stellte sich heraus, dass die schwedische Metal-Band Bathory 1990 ein Album mit diesem Titel herausgebracht hatte, da hätte es also markenrechtliche Fragen gegeben.

Und ganz ehrlich, in unseren Ohren klingt Kingdom Come: Deliverance viel cooler. Lasst uns eure Meinung dazu gern in den Kommentaren hören!

Noch viel mehr spannende Hintergrundinfos rund um die beiden Mittelalter-Rollenspiele und ihre Entstehung erfahrt ihr in der Doku The Final Countdown, die ihr euch hier kostenlos bei YouTube anschauen könnt:

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Was passiert 2025 noch alles bei Kingdom Come 2? Einiges! Es stehen etwa noch zwei geplante DLC-Releases an, und wenn die ähnlich umfangreich wie das erste Addon ausfallen, kommen dutzende Stunden Spielzeit auf uns zu. Mehr dazu lest ihr hier:

Die Elder-Scrolls-Reihe hat nicht nur die Namensgebung von Kingdom Come inspiriert, sondern stand auch in anderen Bereichen Pate. Zum Beispiel beim UI – aber auch als Negativbeispiel.

Wie hätte euch der Name HammerHeart statt Kingdom Come: Deliverance gefallen? Und sagt ihr Kingdom Come, Kingdom Come: Deliverance, KCD oder etwas anderes? 

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