Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Inhaltsverzeichnis
1
2
3
4

Wikinger-Psychologie: So locken uns Valheim, AC Valhalla und Co.

Wieso können wir gerade kaum genug bekommen von Wikinger-Spielen? Das hat nicht nur mit Heldentum zu tun, erklärt eine Psychologin.

von Jessica Kathmann,
11.03.2021 05:00 Uhr

Egal ob Valheim oder Assassin's Creed Valhalla: Es gibt aktuell kaum etwas Schöneres als in der Rolle eines Wikingers zu neuen Ufern aufzubrechen. Bei GameStar Plus erklärt eine Psychologin den Reiz des Settings. Egal ob Valheim oder Assassin's Creed Valhalla: Es gibt aktuell kaum etwas Schöneres als in der Rolle eines Wikingers zu neuen Ufern aufzubrechen. Bei GameStar Plus erklärt eine Psychologin den Reiz des Settings.

Kämpfe, Meer und Met – es »wikingert« mal wieder in der Spielewelt. Innerhalb weniger Wochen verkaufte sich das Survival-Spiel Valheim auf Steam über fünf Millionen Mal. Der Hype um Assassin's Creed Valhalla wogte durch die Community und auch TV-Serien wie »Vikings« sind geradezu Dauerbrenner. Das Motiv der zur See fahrenden rauen Krieger ist reizvoll.

Dabei waren die Wikinger zu ihrer Zeit eine recht kleine Personengruppe. Wie kommt es dann, dass sie heute in Wikinger-Spielen so beliebt sind? Die Beantwortung dieser Frage führt uns weit in die aufregende und mythenreiche Vergangenheit voller Abenteuer und Schätze, aber überraschenderweise auch ins Jahr 2021.

Die Autorin
Als Jugendliche wollte Jessica Kathmann Physikerin oder Gamedesignerin werden. Aus der Physik wurde Psychologie (immerhin ein paar gleiche Buchstaben!) und aus dem Gamedesign die psychologische Game-Analyse. Jessica liebt es, als studierte Psychologin in Videospielwelten abzutauchen und mit tiefenpsychologischer Brille auf Spiele zu schauen. Darüber spricht sie - wenn passend - nicht nur in der Psychotherapie, sondern auch regelmäßig im Podcast »Behind the Screens«. Für GameStar Plus greift Jessica auch auf die Tiefenpsychologie zurück, um die Wikinger-Begeisterung zu erklären.

Der Reiz von Valheim und Valhalla: Auf zu neuen Ufern

Eins liegt auf der Hand: Viele Menschen würden alles dafür geben, nach beinahe einem Jahr Ausnahmezustand mal wieder zu neuen Ufern aufzubrechen. Denken wir an Wikinger, entsteht in uns das Bild starker Menschen. Trotz widriger Umstände machen sie sich auf in ferne Gebiete auf der Suche nach Reichtum, Ruhm und Ehre. Vielleicht haben wir vor uns, wie ein bärtiger Mann mit blauer Kriegsbemalung und Wikinger-Helm im tosenden Sturm auf hoher See die Axt in die Luft reckt und einen Kriegsschrei ausstößt. Auf in die Freiheit!