Fazit der Redaktion
Dimitry Halley
@dimi_halley
Gears of War: E-Day ist mein Highlight des Summer Game Fests 2026. So fantastisch ich die Vielfalt an großen wie kleinen Spielen jenseits der Big-Budget-Blockbuster auch finde: Zwei, drei Spiele pro Jahr dürfen dann trotzdem gerne die Grenzen dessen vorantreiben, was technisch aktuell möglich ist. Und E-Day scheint genau das zu tun. Der Untergang von Kalona verspricht einen Grafik-Bombast, der seinesgleichen sucht.
Aber mehr noch: Er verspricht eine Rückkehr der Gears-Serie zu alten Stärken. Mit einem Schwerpunkt auf klassischen Locust-Schießereien, klassischen Charakter-Dynamiken und klassischen Gamedesign-Tugenden. Keine Open World, kein aufgesetzter Freischaltbumms, keine mäandernde Story, die nur existiert, weil es halt irgendwie weitergehen muss.
The Coalition schreibt sich da genau die richtigen Dinge auf die Fahnen. Jetzt muss das fertige Spiel nur noch liefern – und hier schweben für mich aktuell die größten Fragezeichen. Gears of War: E-Day hat das Potenzial, als erstes Gears der Post-Epic-Ära an die Genialität der Klassiker heranzureichen. Aber das sind verdammt große Fußstapfen, die es füllen muss.
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