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Seite 2: World of Tanks im Test - Panzerschlachten nach Feng Shui

Getarnte Scharfschützen

Auch an der Tarnung und der Zielgenauigkeit der Panzer hat Wargaming geschraubt: waren Tarnanstriche und Netze für die größeren Brocken bis Update 8.6 relativ sinnlos, weil auch ein Vielfaches von Null nichts bringt, lohnen sich diese nun teilweise auch auf schweren Fahrzeugen. Der Effekt beider Tarnhilfen orientiert sich nämlich nur noch an der Panzerklasse - Jagdpanzer schneiden dabei am besten ab. Selbst massive Kolosse wie der deutsche Ferdinand können nun wirkungsvoll Hinterhalte legen und fallen nicht mehr sofort der gegnerischen Artillerie zum Opfer. Da Büsche und Waldstücke unsere Schätzchen jedoch insgesamt weniger gut verbergen als zuvor, werden die Sturmgeschütze dadurch nicht übermächtig, allerdings doch deutlich gestärkt.

Der Splitterschutz gegen Artilleriegranaten wurde für alle Fahrzeuge verbessert. Überschwere Panzer wie die deutsche Maus können mit einer besonders wirksamen Variante ausgerüstet werden. Der Splitterschutz gegen Artilleriegranaten wurde für alle Fahrzeuge verbessert. Überschwere Panzer wie die deutsche Maus können mit einer besonders wirksamen Variante ausgerüstet werden.

Einmal in Stellung gebracht profitieren alle Panzer von der verbesserten Zielgenauigkeit aller Kanonen. Granaten schlagen weniger oft am Rand des Zielkreises ein und verursachen so insgesamt zuverlässiger Schaden als zuvor. Die bei vielen Spielern verhassten kritischen Treffer ohne sichtbare Wirkung kommen allerdings auch weiterhin vor - laut Wargaming ist das gewollt, denn sie beschädigen eine Fahrzeugkomponente wie etwa die Kanone oder ein Crew-Mitglied wie den Fahrer, ziehen aber keine Hit Points ab.

Auch bei den »alten« Nationen tut sich eine Menge: die neuen Panzer werden immer moderner, Deutschland schickt zum Beispiel den Leopard 1 der Bundeswehr ins Gefecht.Auch bei den »alten« Nationen tut sich eine Menge: die neuen Panzer werden immer moderner, Deutschland schickt zum Beispiel den Leopard 1 der Bundeswehr ins Gefecht.

In Sachen Panzerung hat sich auch einiges getan. Die Durschlagskraft einiger Kanonen wurde etwas gesenkt, dazu prallen diverse Geschossarten leichter ab als zuvor, sodass schwere (und dadurch meist langsame) Fahrzeuge wieder mehr Nutzen aus ihrer dicken Panzerung ziehen als zuvor. Außerdem bringt das Stoppen von gegnerischen Fahrzeugen durch das Zerstören derer Ketten mittlerweile genauso Erfahrungspunkte (solange Sie während der Zwangspause vom eigenen Team beschädigt werden) wie das Ausspähen des gegnerischen Vormarschs.

Mehr für nichts

Weil nur Teamwork gegen die feindlichen Stahlungetüme hilft, hat sich Wargaming auch einen anderen Punkt zu Herzen genommen. Ja, man könnte fast sagen, dass die Entwickler aus World of Tanks damit endlich ein wirkliches Free2Play-Erlebnis gemacht haben. Viele frühere Premium-Inhalte sind nämlich seit Update 8.5 auch für nichtzahlende Spieler verfügbar. Der erste Schritt in diese Richtung, die frei verfügbare Premium-Munition, wurde ja bereits im letzten Winter eingeführt, mit 8.5 ging Wargaming noch einen Schritt weiter und hat auch verbrauchbare Gegenstände wie verbesserte Feuerlöscher oder Sanitätsausrüstung auf Spielwährung umgestellt.

Kommunisten unter sich Viele chinesische Panzer ähneln ihren russischen Brüdern wie ein Kettenglied dem anderen. Gut zu sehen beim Type 58 …

Russische Gegenstücke … und dem sowjetischen T-43.

Wie ein Ei ... Oder dem russischen T-54 …

... dem anderen … und dem aufgemotzten, chinesischen WZ-131.

Auch wer mit Freunden losziehen will, freut sich über das Update. Züge mit bis zu drei Spielern lassen sich nun auch ohne Premium-Account erstellen, sogar Panzerkompanien können die Gratis-Krieger inzwischen gründen. Neben den Balancing-Änderungen sind die verbesserten Free2Play-Möglichkeiten damit die wohl wichtigste Neuigkeit seit unserem letzten Kontrollbesuch.

Vögel über der Ostfront

Die spielerischen Neuerungen gehen dazu mit deutlichen grafischen Verbesserungen einher. So einschneidend wie die Einführung der Physik wirken sich die optischen Verbesserungen von Panzern und Karten zwar nicht aus, sie sorgen in Kombination mit der überarbeiteten Akustik jedoch für eine stetig wachsende Schlachtfeldatmosphäre. Besonders wenn sich mehrere Panzer in nächster Nähe durch den Boden wühlen, Geschützdonner in der Ferne rumort und Querschläger sirrend von der Panzerung abprallen, erschafft World of Tanks eine dichtere und mitreißendere Schlachtenstimmung als zuvor.

Auch die Karten profitieren von der Überarbeitung. Während kleine Details wie Vogelschwärme zwar nett fürs Auge, aber spielerisch eher unwichtig sind, erfordern die neuen Karten (Heiliges Tal, Perlenfluss) neue Taktiken - und sehen außerdem verdammt gut aus! Die bereits bekannten Kampfgebiete wie Minen oder Lakeville bringen durch zusätzliche Spielmodi (Begegnungsgefecht) ebenfalls ein bisschen frischen Wind ins Spiel. Das ist auch gut so, denn im Grunde laufen die Kämpfe bei World of Tanks dann doch meistens nach dem gleichen Muster ab. Motor starten, vorrücken, Sie wissen schon.

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