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Seite 2: World of Warcraft: Cataclysm im Test - Apocalypse WoW

Für Dungeon-Erforscher

So sollen unerfahrene Spieler an die Herausforderungen im Endspiel herangeführt werden. Denn Futter für Highlevel-Charaktere gibt’s auch in Cataclysm eine Menge. In sieben neuen Dungeons erkämpfen Sie sich rare Ausrüstungsgegenstände. Jede Instanz kann mit Level 85 auch in der besonders schwierigen heroischen Variante gespielt werden. Dazu kommen die ehemaligen Einstiegs-Instanzen »Todesminen« und »Burg Schattenfang«, die jetzt ebenfalls in einer knackigen, heroischen Version verfügbar sind. Lobenswert ist übrigens, dass Blizzard hier den Schwierigkeitsgrad nach den wenig anspruchsvollen Dungeons der letzten Erweiterung nach oben geschraubt hat.

Vorab-Test-Video: WoW Cataclysm 4:07 Vorab-Test-Video: WoW Cataclysm

Gleiches gilt für die erst mit dem offiziellen Start verfügbaren drei Schlachtzug-Dungeons. Sie sind kleiner als zum Beispiel Naxxramas, sollen an einem Abend durchspielbar sein und vor interessanten Bossen strotzen. Grandios ist zum Beispiel der Kampf gegen den Drachen Atramedes, den ersten wirklich blinden Boss. Hier spielen Geräusche eine herausragende Rolle und eine »Sound Bar«, die jeder Spieler besitzt, ist das entscheidende Spielelement in diesem Kampf. Alle Schlachtzüge sind entweder im 10- oder 25-Spieler-Modus spielbar, wobei die Bosse in Cataclysm keinen Unterschied mehr in der Qualität der Gegenstände machen, die sie einer 10er- oder 25er-Gruppe als Beute hinterlassen.

Für Gilden-Spieler

Jede Gilde steigt nun durch die Taten ihrer Mitglieder auf. Neue Level, maximal 25, aktivieren die so genannten Gilden-Perks, die passive Boni freischalten, etwa mehr Erfahrung pro gelöster Aufgabe oder geringere Reparaturkosten sowie spannende aktive Zauber für die Gildenangehörigen. Mit diesen können Sie beispielsweise Gruppenmitglieder zu Ihrer Position beschwören oder nach kollektivem Tod in einer Instanz einen Wiederbelebungszauber auf alle wirken.

Raus aus dem Feuer! Ein Denkspiel als Quest. Raus aus dem Feuer! Ein Denkspiel als Quest.

Belohnungen sind etwa Reittiere und besondere Kochrezepte. Ähnliches verkauft auch ein neuer Gildenhändler, der außerdem accountgebundene Gegenstände feilbietet.

Für Neueinsteiger

Neben den neuen Inhalten der alten Welt bringt Blizzard zwei neue Völker ins Spiel. Auf Seiten der Horde kämpfen die technisch versierten, geldgierigen Goblins. Allianz- Fans freuen sich auf die Worgen, ein allianzuntypisch zwielichtiges Volk von werwolfartigen Menschen.

Auberdine ist kaputt - Todesschwinge ist schuld. Auberdine ist kaputt - Todesschwinge ist schuld.

Herausragend sind hier vor allem die Startgebiete. Die Questreihe in Gilneas, die die Geschichte der Worgen beleuchtet, ist spannend, die Stimmung grandios. Auch die Goblins, die aus Kezan, ihrer auf einem Vulkan errichteten Hauptstadt fliehen, muss jeder WoW-Spieler einmal gesteuert haben. Ganz im Gegensatz zur Archäologie, dem neuen Beruf. Er ist von jedem Charakter zusätzlich erlernbar. Und kostet mehr Zeit als alle anderen. Archäologen graben auf der ganzen Welt, um eine Hand voll Relikte zu finden, von denen 30 bis 150 der gleichen Art einen Gegenstand ergeben. Dieser ist in vielen Fällen wertlos. Da ist zumindest Raum für die nächsten Patch-Verbesserungen.

Operation gelungen

Aber wir mäkeln auf hohem Niveau: Alles, was durch Todesschwinges Katastrophe in World of Warcraft erneuert wird, hat Hand und Fuß, ist durchdacht und macht nachhaltig Spaß.

Der erste Einritt: Das neue Orgrimmar wirkt bedrohlich. Der erste Einritt: Das neue Orgrimmar wirkt bedrohlich.

So werden sich die beiden neuen Völker der Goblins und Worgen gewohnt schnell ins Bild einfügen. Zudem gehören ihre Startgebiete zum Besten, was das Cataclysm-Kino zu bieten hat. Unterm Strich hat Blizzard es geschafft, seinen Online-Koloss so zu verändern, dass er wieder spannend wird. Denn auch bei den Klassen und beim überarbeiteten Talentsystem hat sich einiges getan. Zahlreiche Heldentypen wurden komplexer und sind aktiver geworden. Die sogenannten Rotationen im Kampf, die viele Spieler für eine maximale Effizienz ihres Helden aufrecht erhalten müssen, wurden von Blizzard aufgeweicht, teilweise ganz gebrochen. Zufallsabhängige Spezialfähigkeiten, die »Proccs«, halten den Spieler aufmerksam und erfordern schnelle Reaktionen sowie eine gewisse Anpassungsfähigkeit.

Sehr umstellen müssen sich derzeit die Heiler, die im hochstufigen Bereich wieder lernen müssen, mit ihrem Mana hauszuhalten und Prioritäten zu setzen. Das macht WoW endlich wieder anspruchsvoller und ist besonders sinnvoll nach Wrath of the Lich King, in dem keine Klasse Mana- oder Energieprobleme kannte. Ob dieser ausgewogene Schwierigkeitsgrad auch für perfekt ausgerüstete Helden gilt, lässt sich zurzeit allerdings kaum abschätzen.

Mehr zu World of Warcraft: Cataclysm lesen Sie täglich auf unserer Partnersite Speedydragon.de und in unserem großen GameStar Sonderheft WoW Cataclysm 1/11.

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