Fast zwei Jahrzehnte lang fristete die Hauptstadt der Blutelfen ein echtes Schattendasein: technisch immer noch auf dem Stand von Burning Crusade, null Gründe, um dort mal vorbeizuschauen – und nicht mal fliegen durftet Ihr dort!
Doch mit World of Warcraft Midnight bricht für Silbermond ein neues Zeitalter an – und die Reaktionen der Community zeigen: Blizzard hat hier einen Volltreffer gelandet!
Eine Stadt erstrahlt in neuem Glanz
Die Stadt wurde von Grund auf neu gebaut und massiv erweitert. Wo früher Ruinen und abgesperrte Bereiche das Stadtbild prägten, erstreckt sich nun eine prachtvolle Metropole, die auch in die Vertikale geht.
Die wichtigste Neuerung ist aber: Silbermond ist jetzt ein neutraler Hub für beide Fraktionen. Da die Leere unter Xal'atath den Sonnenbrunnen bedroht, mussten die Blutelfen ihre Tore auch für die Allianz öffnen.
Während etwa zwei Drittel der Stadt als Hub dienen, bleibt ein Drittel exklusiv für die Horde reserviert – ein Kompromiss, der zumindest ein wenig Heimatgefühl für Horde-Spieler bewahrt, aber gleichzeitig Leben in die einst leeren Gassen bringt.
Auch die Umgebung hat sich gewandelt: Die berüchtigte Narbe der Toten, die sich über Jahrzehnte als hässlicher, grauer Streifen durch das Land zog, ist fast vollständig verheilt. Dank der Macht des Sonnenbrunnens und der Bemühungen der Elfen sprießt dort nun wieder sattes Grün, wobei Kenner der Lore die Auswirkungen der Geißel-Invasion an kleinen Details im Gelände immer noch erahnen können.
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Die Spielwelt von WoW wird sich mit Midnight für immer verändern: Nehmt euch 9 Minuten für einen Rundgang durch die neuen Landschaften
»Die beste Darstellung einer Stadt in WoW«
Auf Reddit überschlagen sich die Spieler vor Begeisterung. Besonders Veteranen, die seit Burning Crusade dabei sind, zeigen sich emotional berührt von der Detailverliebtheit, mit der Blizzard die alten Gebiete modernisiert hat.
Hier ist ein Auszug der Stimmen aus der Community:
- matticus7: »Ich habe seit TBC einen Blutelfen-Paladin als Main. Ihr habt alle Erwartungen absolut übertroffen. Als ich Mana-Wyrms und Luchse sah, dachte ich erst: Süßer Rückblick. Dann merkte ich, dass ich im neuen Startgebiet bin und die Nostalgie hat mich voll erwischt.«
- Astraldrache: »Es gibt sogar Nebenquests, die den alten Aufgaben ähneln. Nicht exakt gleich, aber nah genug, um dieses wohlige Nostalgie-Gefühl auszulösen.«
- ReactionSpectrum: »Eine der Weltquests verlangt buchstäblich, Wyrms zu töten und Luchshalsbänder zu sammeln. Das war einfach großartig!«
- mart3ll: »Ich musste kichern, als ich am Schmuggler-Dock wieder eine Kisten-Quest fand – nur dass die Kisten diesmal unter Wasser waren. Ich erinnere mich noch, wie ich in TBC rumstand und auf den Respawn gewartet habe.«
- Grim-Lock: »Silbermond ist meilenweit vor Dornogal. Die Details, die einfach nur für die Atmosphäre da sind – wie das Haustier-Café oder die Poesie-Aufführungen – machen die Stadt lebendig.«
- destructopop: »Und es ist mit großem Abstand die beste Darstellung einer Stadt, die wir in WoW je bekommen haben. Die Gebäude sind keine bloßen Kulissen, sondern echte Orte – ich habe bisher keine Tür gefunden, die mir verschlossen blieb. Selbst die zufälligen Häuser wirken bewohnt und glaubwürdig, auch wenn sie keinem bestimmten Charakter gehören. Ich feiere, dass zum ersten Mal Wohn-Deko in der offenen Spielwelt genutzt wird – und das Ganze so umgesetzt ist, dass es richtig Lust macht, selbst so etwas zu haben.«
- shanotron: »Ich bin mit dem Bodenreittier die ehemalige Narbe der Toten entlanggeritten und wurde fast weinerlich, als ich Tranquillien erreichte. Zu sehen, wie die Wasserfälle wieder fließen, die früher ausgetrocknet und voller Untoter waren... es ist alles, was ich mir als Teenager gewünscht habe.«
Abschließend wollen wir natürlich auch eure Eindrücke hören: Was haltet ihr vom neuen Silbermond? Habt ihr euch schon in den bildhübschen neuen Gassen verlaufen oder seid ihr eher skeptisch, weil jetzt auch Allianz-Spieler in der Blutelfen-Heimat herumlaufen? Schreibt es uns in die Kommentare, wir sind gespannt!

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