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Age of Empires und Halo trifft es bei Microsoft-Kürzungen am härtesten

Bei der Xbox-Sparte von Microsoft werden wieder Kündigungen ausgesprochen und Studios umorganisiert. Auch das halbe Team hinter Age of Empires verliert seinen Job.

Die Zukunft von Halo steht auf der Kippe: Microsoft hat neue Veränderungen bei seiner Xbox-Sparte angekündigt. Die Studios hinter Halo und Age of Empires müssen besonders stark sparen. Die Zukunft von Halo steht auf der Kippe: Microsoft hat neue Veränderungen bei seiner Xbox-Sparte angekündigt. Die Studios hinter Halo und Age of Empires müssen besonders stark sparen.

Update vom 23. September 2026: Wie der Creative Director von World's Edge bestätigt, wurde die Hälfte der Belegschaft beim Entwickler von Age of Empires entlassen. Damit hat Microsoft zusammen mit Halo bei zwei seiner ältesten Marken große Veränderungen eingeläutet, die mit schmerzhaften Kündigungen verbunden sind.

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Originalmeldung: Bei Microsoft nimmt das Sparprogramm in der Gaming-Sparte wieder Fahrt auf. Nach den massiven Entlassungswellen der vergangenen Monate, bei denen bereits Tausende Arbeitsplätze bei Xbox, Activision Blizzard und Bethesda gestrichen wurden, folgt nun der nächste Schritt beim Konzernumbau.

Xbox-Manager Matt Booty hat in einer E-Mail mit dem Titel »Continuing Our Reset« die Belegschaft des Unternehmens über neue Maßnahmen bei der Studio-Organisation informiert. Besonders Halo steht vor einer radikalen Neuausrichtung.

Erneuter Stellenabbau bei Xbox

Microsoft streicht 268 weitere Stellen. Betroffen sind Halo Studios, weitere First-Party-Entwickler sowie Management- und Zentralfunktionen.

Laut Matt Booty ist Microsoft damit »ungefähr drei Viertel des Weges durch die zuvor angekündigte Umstrukturierung« gegangen. Xbox-Chefin Asha Sharma hatte zuvor angekündigt, dass bis zum 30. Juni 2027 insgesamt 1.600 Jobs eliminiert werden - zusätzlich zu den 1.600 Kündigungen, die Anfang Juli 2026 ausgesprochen wurden.

Booty erklärt, das Ziel sei es, die Organisation zu straffen und Marken zu stärken, indem das Unternehmen »weniger Geschäftsbereiche betreibt, eng zusammenarbeitende Gruppen angleicht und unsere Publishing-Expertise fokussiert«.

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Activision übernimmt Halo, Teams fusionieren

Die überraschendste Ankündigung betrifft Halo. Die Verantwortung für das nächste Spiel der Reihe wandert zu Activision. Ein neues, eigens dafür aufgebautes Team wird die Entwicklung leiten, völlig getrennt von Call of Duty. Bei Halo Studios verbleibt lediglich eine kleine Mannschaft für den Support der aktuellen Spiele.

Auch an anderen Stellen werden Strukturen zusammengelegt:

  • Activision ist künftig für World's Edge (Age of Empires) und Rare (Sea of Thieves) verantwortlich.
  • Playground Games und Turn 10 bilden künftig ein gemeinsames Studio für Forza und Fable.
  • Bethesda erweitert seinen Befugnisbereich um Obsidian, das aktuell an einem neuen Fallout-Projekt arbeitet.
  • Mobile-Games-Hersteller King übernimmt die Microsoft Casual Games.

Ninja Theory droht die Schließung

Veränderungen gibt es auch bei den Studio-Verkäufen. Compulsion (South of Midnight), Double Fine (Psychonauts 2) und Undead Labs wurden aus dem Konzern herausgelöst und streiten mittlerweile für sich allein. State of Decay 3 von Undead Labs soll aber wie geplant zum Release im Game Pass erscheinen.

Bei Hellblade-Entwickler Ninja Theory sieht es düsterer aus, hier scheiterten zwei Verhandlungsrunden, weshalb nun Gespräche über eine Schließung beginnen. Bei Arkane (Prey, Marvel's Blade) laufen die Konsultationen noch bis Ende des Jahres.

Laut Matt Booty gelte es jetzt, »die Betroffenen zu unterstützen und einander mit Fürsorge und Respekt zu begegnen«.


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