Fazit der Redaktion
Sören Diedrich
@GameStar_de
So anders und zugleich vertraut hat sich Zelda für mich zuletzt mit Majora's Mask auf dem N64 angefühlt. Echoes of Wisdom wagt nicht nur den überfälligen Sprung hin zu Zelda als spielbarem Charakter (nein, die Philips-CDi-Spiele zählen für mich nicht!). Nintendo und Grezzo haben sich auch sichtlich Gedanken gemacht, wie sie alte und neue Fans gleichermaßen glücklich machen können.
Das Ergebnis ist eine große, relativ offene Spielwelt, die an Breath of the Wild erinnert. Gleichzeitig fühlt sich Hyrule an vielen Stellen aber auch herrlich nostalgisch an, mit sammelbaren Herzteilen, umfangreichen Dungeons und einer organisch wirkenden Linearität, die dadurch zustandekommt, dass mir zu Beginn noch viele Echos fehlen, die mir neue Bereiche der Welt zugänglich machen.
Stichwort Echos: Ich hoffe nur, dass ich bis zum großen Finale regelmäßig mit neuen coolen Echos überrascht werde und nicht alle Varianten bereits in den ersten paar Spielstunden erhalte. Nach 90 Minuten hatte ich schon um die 15 Echos im Sortiment. Es wäre schade, wenn die Entwickler das ganze Pulver schon zu Beginn verschießen.
So oder so wird Echoes of Wisdom ein sehr gutes Spiel, dessen bin ich mir schon jetzt sicher. Die Frage ist nur noch, ob es ein Meisterwerk wird, oder ob im späteren Spielverlauf noch ein paar ungeahnte Stolpersteine auftauchen.
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