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»Rendertrailer sind keine Produktvorstellung« - Deutsche Entwickler über CGI- und Gameplay-Trailer
Auf Messen und Pressekonferenzen wollen Entwickler mit ihren Spielen überzeugen. Zwei Minuten haben sie dafür Zeit. Ein Trailer soll den Spieler packen und Lust auf mehr machen. Doch der Trend zu Rendertrailern steht stark in der Kritik. Denn heutzutage wird es immer schwieriger, zu unterscheiden, was echtes Gameplay ist und was glatt poliert und aufgemotzt wurde.
Dabei sind Trailer ein wichtiger Teil der Kommunikation zwischen Entwickler und Fans. Oft versprechen Render allerdings viel, was das Spiel am Ende nicht halten kann. Davon sind viele Fans genervt und enttäuscht, denn sie bekommen nicht das Spiel, das sie erwarten.
Aber warum trauen sich so wenige Entwickler, eine Gameplay-Präsentation zu zeigen? Oder hat das gar nichts mit Feigheit zu tun und die Gründe liegen ganz woanders?
Über dieses Thema diskutieren Jan Wagner (Owned by Gravity) und Jan Klose (Deck13) in dieser Folge von DevPlay. Auch Deck13 selbst hat für The Surge 2 einen Rendertrailer herausgebracht. Im Video erklären die beiden Jans, warum Render aber eigentlich keine Info-Veranstaltung sind, sondern vielmehr die Emotionalität des Spielers ansprechen wollen.
Mehr zum Thema: Warum Messedemos mehr versprechen als sie halten können
Diese Episode von DevPlay wurde mal wieder von einer Userfrage inspiriert. Habt auch ihr Vorschläge für weitere Folgen oder Fragen an die Entwickler? Dann schreibt sie uns in die Kommentare!
Über diese Serie
Auf dem Youtube-Kanal DevPlay geben deutsche Spieleentwickler einen Blick hinter die Kulissen: Wie funktioniert die Spielebranche in Deutschland? Wie stehen die Designer zu Trends à la Open World und Virtual Reality? Wie lief die Arbeit an Spielen wie Lords of the Fallen oder Elex? Neue Folgen ihrer Talkrunde veröffentlichen die Designer zwei Wochen vorab exklusiv auf GameStar Plus, und zwar im Regelfall jeden Sonntag. Den Jungs könnt ihr auch auf Facebook folgen und ihnen dort eure Fragen stellen.
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