Was darf ein Spiel überhaupt kosten? Und was muss es kosten?

von Holger Harth,
07.08.2020 05:00 Uhr

Die nächste Konsolengeneration könnte Spiele deutlich teurer machen. NBA 2K21 ist der erste Titel, der für rund 75 Euro an den Start gehen wird. Ist das der neue Trend für Vollpreisspiele? Oder müssten sie sogar noch deutlich mehr kosten?

Zusammen mit Jan Theysen von King Art Games (Iron Harvest)  geht Holger der Frage nach, wer überhaupt den Preis für Spiele festlegt, welche Kriterien dafür ausschlaggebend sind, und warum der Startpreis mitunter gar nicht so wichtig ist.

Welcher Preis für ein Spiel angemessen ist, entscheidet jeder Spieler für sich selbst. Trotzdem haben sich bestimmte Preise als üblich etabliert. Konnte man früher noch 50 Euro für ein klassischesAdventure verlangen, wären heute für viele Spieler sogar schon 35 Euro zu viel. Einfach weil das Genre unbeliebter und damit weniger »wertvoll« geworden ist.

Dazu kommt, dass die Entwicklungs- und Marketingkosten immer weiter steigen, während die Verkäufe nicht im gleichen Maße mitsteigen. Auch Abo-Services wie der Game Pass helfen den Entwicklern wenig dabei, beim Kunden ein faires Preisbewusstsein zu schaffen.

Kleine Anmerkung: Wir hatten bei der Aufnahme nicht die beste Bildqualität und zwei Verbindungsabbrüche. Dafür ist der Sound gut. Wir hoffen, ihr könnt das Video trotzdem genießen.

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