Der Katastrophen-Release von Cyberpunk 2077 liegt mittlerweile fünfeinhalb Jahre zurück – und eigentlich könnte man meinen, die Sache sei längst ausgestanden. Das einst kaputte Rollenspiel hat sich dank Update 2.0 und dem famosen Add-on Phantom Liberty zu einem der gefeiertsten Genre-Vertreter der vergangenen Jahre gemausert.
Doch bei CD Projekt Red selbst ist man offenbar noch nicht bereit, einen Schlussstrich unter dieses dunkle Kapitel zu ziehen.
»Wir haben das Vertrauen einiger Leute für immer verloren«
In einem Interview hat Co-CEO Michał Nowakowski eingeräumt, dass er nicht glaubt, das Studio habe seinen Weg zur vollständigen Wiedergutmachung bereits hinter sich. Manche Fans, so seine Überzeugung, hat man womöglich für immer verloren.
Beim Branchen-Event DevGAMM fand Nowakowski klare Worte:
»Ich bin nicht zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir den kompletten Redemption Arc durchlaufen haben. Ich bin überzeugt, dass wir das Vertrauen einiger Leute für immer verloren haben – und das ist fair. Aber ich hoffe, dass wir es zurückgewinnen können. Wenn nicht mit The Witcher 4, dann mit dem, was als Nächstes kommt.«
Die damalige Zeit beschreibt der CEO rückblickend zudem als »herzzerreißend«, schließlich sei der bis dahin gute Ruf stets das größte Kapital des Studios gewesen. Und genau das war nach dem Launch im Dezember 2020 schwer beschädigt.

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