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Fazit: 007 First Light im Test: Wir haben 14 Jahre lang auf ein neues Bond-Spiel gewartet, aber es war jede Sekunde wert

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Fazit der Redaktion

Jesko Buchs
@Sora5513

007 First Light traut sich an die bislang unverbrauchte Vorgeschichte des wohl berühmtesten britischen Agenten und will die Bond-Spiele damit zu alter Größe zurückführen. Ja, GoldenEye war legendär, seitdem hat die 007-Lizenz aber auch einige Quatschgurken hervorgebracht.

Zu meiner großen Begeisterung verhebt sich IO Interactive mit First Light zum Glück nicht, sondern liefert ein großartiges Agenten-Abenteuer, das für künftige Bond-Spiele die Messlatte setzt. Das Spiel besticht nicht nur durch seine filmreife Inszenierung, sondern bringt alles mit, was es für eine gute Bond-Geschichte braucht.

Dabei ist First Light bei genauerem Hinsehen gar nicht mal so innovativ. Unter der schicken Bond-Tapete versteckt sich hier genau genommen eine Mischung aus Hitman und Uncharted - die ist aber verdammt gut umgesetzt: Die linearen Passagen treiben die Story temporeich voran; in den offenen Sandbox-Levels kann ich meinen inneren Spion nach Herzenslust ausleben.

Auch der konsequente Schleich-Ansatz steht dem Spiel gut zu Gesicht. Ich bin froh, dass First Light kein reiner Shooter geworden ist, indem sich alle Probleme einfach mit Waffengewalt lösen lassen; eine solche Ballerbude würde sich für den britischen Gentleman-Agenten nämlich irgendwie falsch anfühlen.

Mit First Light hat IO Interactive eindrucksvoll bewiesen, dass sie noch deutlich mehr drauf haben, als nur Hitman. Mit der Lizenz zum Schleichen macht 007 seinen Kollegen Agent 47 fast schon arbeitslos. Ich bin gespannt, wie die Zukunft der Bond-Spiele beim dänischen Entwickler aussieht. Denn 007 kann es auch meiner Sicht gar nicht genug geben. Hoffen wir nur, dass sich IOI mit der Fortsetzung weniger Zeit lässt, als die Kino-Verantwortlichen bei der Suche nach einem Nachfolger für Daniel Craig.

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