Fans von 28 Days und Weeks Later dürften bei den aktuellen Story-Details zu 28 Years Later hellhörig werden. Neuesten Berichten zufolge beschränkt sich der Rage-Virus auf Großbritannien, während es dem Rest der Welt verhältnismäßig gut geht.
Aber widerspricht die neue Trilogie damit nicht dem Ende von 28 Weeks Later? Immerhin macht die Schlussszene des zweiten Teils von 2007 unmissverständlich klar, dass Paris und damit ganz Europa von den Wut-Zombies überrannt werden könnte.
Dazu haben sich jetzt Regisseur Danny Boyle und Drehbuchautor Alex Garland gegenüber Empire (via ScreenRant) persönlich geäußert. Beachtet dabei: Das Duo verantwortete bereits 28 Days Later, war bei 28 Weeks Later raus und startet jetzt mit 28 Years Later eine völlig neue Trilogie.
Kanon ist kein Danny-Boyle-Wort
Im Interview meint zuerst Garland:
[28 Years Later] widerspricht nicht [28 Weeks Later], aber Kanon ist kein Wort, das Danny Boyle verwenden würde.
Dazu ergänzt Boyle persönlich:
Wir haben das nicht alles so ausgetüftelt, als würde es sich um eine wissenschaftliche Arbeit handeln.
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Der erste Trailer zu 28 Years Later beweist: Auch die Zeit heilt keine Zombie-Apokalypse
Die Story dreht sich um England und weniger den Rest der Welt
Hm. Das klingt nicht danach, als würde 28 Years Later allzu viel Bezug auf den oder die Vorgänger nehmen. Es ist stark davon auszugehen, dass sich Boyle und Garland primär auf das Geschehen in Großbritannien konzentrieren und für die eigentliche Handlung kaum relevant ist, was im Rest der Welt passiert.
Dazu passt auch die folgende Erklärung zur Handlung von 28 Years Later, bei der Garland in dem neuen Film ein Gleichnis zum Brexit sieht:
[Beim Schreiben] hatte ich nicht Covid im Kopf, weil es zu aktuell und gegenwärtig war, dafür aber den Brexit [und wie der Rest der Welt begann, Großbritannien zu sehen.] Ich hatte das Gefühl, dass der gesamte Globus seine Position verändert. Sie kehren uns den Rücken zu und schauen nicht wirklich in unsere Richtung. Sie kümmern sich einen Dreck [um Großbritannien.]
Dazu ergänzt Produzent Andrew MacDonald konkret auf die Handlung von 28 Years Later bezogen:
Nichts wird nach Großbritannien hineingelassen und nichts wird herausgelassen. Großbritannien hat [im großen Weltgeschehen] eine Pause eingelegt.
28 Years Later startet am 20. Juni 2025 unter der Regie von Danny Boyle in den Kinos. Am 16. Januar 2026 folgt dann bereits Teil 2 der neuen Trilogie, den Nia DaCosta (Candyman, The Marvels) verantwortet. Für den dritten und letzten Film ist dann wieder Boyle persönlich am Drücker, während Alex Garland für alle Filme das Drehbuch schreibt.
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