Wer beim Autofahren nicht auf Google Maps setzt, um durch Stadt und Land zu navigieren, der benutzt sehr wahrscheinlich eine Alternative wie Waze, ADAC-Trips oder Falk-App.
Lest dazu unseren Artikel zu nützlichen Google-Maps-Alternativen:
Aber kaum ist das Ziel erreicht, gehen die Scherereien mit dem Parkplatz los. Damit das mit dem Parken komfortabler funktioniert, haben wir euch drei lohnende Park-Apps herausgesucht.
Die Reihenfolge der vorgestellten Apps erfolgt zufällig.
3 Park-Apps für Android und Apple
Bevor es mit der Aufzählung losgeht, eine kurze Feststellung: Ein Ärgernis ist, wie uneinheitlich die Sache mit den Park-Apps ist. Es gibt keine App, die in ganz Deutschland funktioniert. Dafür findet ihr einen bunten Blumenstrauß an Anwendungen vor, die für sich genommen oft nur in bestimmten Regionen Deutschlands funktionieren.
So kann es passieren, dass sich ganz schnell mehr Park-Apps auf eurem Smartphone wiederfinden als gewollt. Dessen ungeachtet ist eine der namhaftesten Anwendungen ...
▶ EasyPark: Der Hersteller von EasyPark behauptet, die App sei »die Nr. 1 unter den Park-Apps in Europa in Hinblick auf Reichweite«. Einer der Vorteile von EasyPark ist, über die App eure Parkzeit zu verlängern. Zwischen privatem und Parken für die Arbeit unterscheiden zu können, ist eine weitere Komfortfunktion.
Die Hersteller bescheinigen der App eine »hervorragende Abdeckung in ganz Deutschland«. Abgedeckt werden deutsche Städte wie Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main oder Dresden.
Bequem klingt auch die Funktion »Kameraparken«, bei der euer Autokennzeichen von einer Kamera vor Ort erkannt wird, woraufhin sich die Schranke zur Parkgelegenheit öffnet.
Vorsicht: Weniger erfreulich ist, dass EasyPark im letzten Jahr Ziel von Cyberangriffen wurde. Dabei wurde auf Kundendaten zugegriffen, wie Wilde Beuger Solmecke gemeldet haben. Solltet ihr wegen des Angriffs Bedenken haben, empfehlen wir euch, mit einer der anderen beiden Apps aus diesem Artikel vorliebzunehmen.
Verfügbarkeit & Bewertung: In Googles Play Store wurde EasyPark bisher über 10 Millionen Mal heruntergeladen, mit durchschnittlich 4,2 Sternen bewertet. Noch positiver sieht die Sterne-Bewertung in Apples App-Store mit 4,8 Sternen aus.
▶Parkster: Ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Park-Apps ist, dass bei Parkster keine Gebühren entfallen. Es gibt also keine Servicekosten. Parkster schreibt dazu: »Wir verlangen keinerlei Gebühren für unseren Service«.
Wie bei Easypark auch, könnt ihr mit Parkster euren »Parkschein direkt mit dem Smartphone« verlängern, wie der Hersteller schreibt. Parkster wirbt auch damit, das Parken würde »minutengenau abgerechnet«, was reizvoll klingt.
Was die Abdeckung angeht, soll die App »in über 750 Städten in Deutschland und Österreich« zum Einsatz kommen. Wollt ihr erfahren, ob Parkster auch in eurer Stadt Verwendung findet, könnt ihr online nach Standorten in Deutschland und Österreich suchen.
Das Kameraparken ist an einigen wenigen Standorten möglich. Und wer sich mit Parkster angefreundet hat, kann eine Mitgliedschaft für Parkster Plus erwägen. Die geht mit Vorteilen wie Überzahlungshilfe, Familienkonto oder Belegnachweis. Ob diese für euch lohnen, müsst ihr abwägen.
Verfügbarkeit & Bewertungen: Parkster ist sowohl für Android als auch Apple-Geräte verfügbar. Die Bewertungen fallen auf den App-Stores von Google (4,5 Sterne bei über 71.000 Rezensenten) und Apple (4,6 Sterne bei fast 25.000 Rezensenten) sehr gut aus.
Apropos Auto: Eines der legendärsten Autos der TV-Geschichte ist wohl KITT aus Knight Rider. Kultur auf der Mattscheibe, leider Altmetall am PC.
PLUS
4:28
Knight Rider - Die schlechtesten Spiele aller Zeiten - Die schlechtesten Spiele aller Zeiten
▶ PayByPhone: In der Handhabe funktioniert PayByPhone ähnlich wie die beiden Mitbewerber Parkster und Easypark. Auch mit PayByPhone könnt ihr eure Parkzeit spontan über die App verlängern, ohne euch zu Parkuhr oder Fahrzeug zu begeben.
PayByPhone wirbt mit einer Abdeckung »in mehr als 1.300 Städten weltweit«. Dementsprechend sind nicht nur Deutschland oder Österreich vertreten, sondern auch die internationalen Parkstandorte Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweiz und sogar Kanada und USA. Auch bei PayByPhone könnt ihr nach eurem gewünschten Standort suchen.
Wie etwa bei Easypark fällt auch hier auch meistens eine Servicegebühr an. Ob eine solche Gebühr fällig wird, wird euch aber »separat in der Übersicht angezeigt, bevor du einen Parkvorgang bezahlst«, wie PayByPhone schreibt.
Wer zum Beispiel eine SMS-Erinnerung erhalten möchte, 5 Minuten, bevor seine Parkzeit endet, muss pro SMS eine Gebühr von 15 Cent bezahlen. Ein Kostenpunkt, der bei Nutzern stellenweise zu Unmut führt, wie wir im nächsten Abschnitt sehen werden.
Verfügbarkeit & Bewertungen: Durchschnittlich 4,5 Sterne von über 28.000 Rezensenten gibt es PayByPhone auf Apples App-Store. Deutlich darunter steht das »Parken per App« mit PayByPhone in der Gunst der Rezensenten bei Google Play. 2,8 Sterne sind es im Durchschnitt, die mehr als 81.000 Rezensenten vergeben haben.
Grund dafür könnten Schwierigkeiten mit der Berechnung der Servicegebühren sein. Zumindest lassen diesen Rückschluss negative Kundenbewertungen wie die von Jana Koch zu. Sie schreibt: »Sorry, aber nicht jeder hat ein PayPal-Konto«. Oder Tho R, der schreibt: »[…] PayPal muss man sich jedes Mal umständlich neu einloggen«. Auch moniert der User Pascal, die »Benachrichtigung über Ablauf der Parkzeit« über SMS sei kostenpflichtig.
Mit diesen drei Empfehlungen stellen wir unser Fahrzeug erstmal ab, hoffen, ihr habt damit die für euch passende Park-App gefunden - oder findet sie bald.
Kanntet ihr die hier vorgestellten Park-Apps bereits? Oder setzt ihr auf eine andere Park-App, die wir hier nicht vorgestellt haben? Wenn dem so ist, verratet uns und der Community gerne, wie diese Mobile App heißt, und wieso ihr sie wertschätzt? Anders gefragt: Benutzt ihr überhaupt solche Applikationen, oder bleibt ihr beim Münzgeld, um die Parkuhr zu füttern? Egal, wie eure Meinung lautet: Hinterlasst uns dazu gerne einen Kommentar.
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