Seite 3: 3D-Grafik im Wandel der Zeit, Teil 8 - Polygone in Spielen

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Quake (1996)

Quakedürfte jedem PC-Spieler älteren Baujahres ein Begriff sein. Der Ego-Shooter gilt als erstes Spiel, das eine komplette 3D-Welt auf den Monitor zaubert. Die eigens für das Spiel entwickelte Quake-Engine sorgte mit der eingängigen Maus-Tastatur-Steuerung für eine starke Einbindung des Spielers. Auf dieser Engine und den vielenm Abspaltungen davon basieren beispielsweise Half-Life, Jedi Knight 2: Jedi Outcastoder die Call-of-Duty-Reihe. Quake selbst ist ein klassischer Shooter, in dem Sie ein Level nach dem anderen durchqueren und dabei auf Horden von Monstern treffen. Das Spiel stand in Deutschland bis Ende November 2011 auf dem Index, kann nun aber wieder legal erworben werden. ZeniMax Germany arbeitet aktuell daran, den Shooter von id Software deutschlandweit neu zu veröffentlichen.

Quake 3 Arena (1999)

Die id-Tech-3-Engine setzt kurz vor der Jahrtausendwende neue Maßstäbe in Sachen Grafik. Erstmals kam sie in Quake 3 Arena zum Einsatz, heute als Quake Liveonline spielbar. Unter anderem neben volumetrischen Rauch, Spiegeln und Portalen glänzt das Spiel mit den neuen »Curved Surfaces«. Das sind im Grunde gebogenen beziehungsweise verformte zweidimensionale Flächen. Damit können ohne großen Rechenaufwand ungewöhnlich lebensechte, organische Formen dargestellt werden. Einer der Vorteile dabei ist, dass keine separaten Polygonmodelle für die verschiedenen Detailgrade gespeichert werden müssen und die Polygonzahl der Geometrie dynamisch angepasst werden kann – in gewisser Weise nehmen die Curved Surfaces das aktuelle DirectX-11-Tesselation vorweg. Quake 3 Arena demonstriert, welches Potential in gekrümmten Flächen steckt, an denen sich vor Jahren auch die Entwickler von Ecstatica versucht haben.

Unreal Tournament 2003 (2002)

Nach dem sehr erfolgreichen Multiplayer-Shooter Unreal Tournament (1999) folgt mit Unreal Tournament 2003im August 2002 der heißerwartete Nachfolger. Es gibt einige neue Waffen und Modi, und erstmals dürfen die Spieler Fahrzeuge nutzen, aber im Vordergrund steht das Deathmatch. Technisch macht die Serien einen großen Schritt nach vorn. Mit der neuen Engine, der Unreal Engine 2, hält ein komplett überarbeitetes Rendersystem Einzug in das Technikgerüst. Besonders deutlich war der Sprung bei der Anzahl der Polygone. Bestanden die Spielfiguren in Unreal Tournament noch aus weniger als 900 Polygonen, setzten sich die Spielermodelle bei Unreal Tournament 2003 aus bis zu 3.000 Dreiecken zusammen. Der steile Anstieg der Polygonanzahl ist eine der Megatrends von 3D-Grafik und hält im Prinzip bis heute an.

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