Diese 6 Spiele geben mir die volle Ladung Weltschmerz - und das lohnt sich

Spiele bedienen unzählige Emotionen. Wer sich dem Schwermut hingeben will, bekommt hier die passenden Empfehlungen.

Spiele sind meist nicht nur eitel Sonnenschein, sondern bilden zahlreiche emotionale Facetten ab. Wer es ab und an melancholisch und düster mag, findet ihr ein paar Tipps von unserem Autor. Spiele sind meist nicht nur eitel Sonnenschein, sondern bilden zahlreiche emotionale Facetten ab. Wer es ab und an melancholisch und düster mag, findet ihr ein paar Tipps von unserem Autor.

Kennt ihr das, wenn sich langsam aber sicher eine melancholische Stimmung in euer Gemüt schleicht, eine mentale Trägheit mitbringt und euren gedanklichen Fokus verschiebt? Ich meine diesen schmalen Grat zwischen dem Wahrnehmen dieser Perspektive und etwas Wehmut, haarscharf vor dem kompletten Abdriften in eine meist finstere Welt voll negativer Gedanken.

Ich habe solche Momente sehr oft – und merke gerade, dass es mir rein vom Ausdruck her sehr schwer fällt, sie euch adäquat zu beschreiben. Vielleicht trifft es dieses Beispiel: Die Stimmung, die ich meine, ist so, wenn man Lust auf »The Sound of Silence« hat. Ich meine aber nicht das Original von Simon & Garfunkel, sondern das beeindruckende Cover von Disturbed. Das ist viel schwermütiger und ernster, eröffnet mir aber in seiner Dunkelheit viele neue Perspektiven.

Häufig schleicht sich diese Form des weitreichenden emotionalen Gedankenkreisels ein, wenn ich mal zur Ruhe komme und der Kopf eben auch mal Pause zum Reflektieren hat.

Christian Schwarz
Christian Schwarz

Christian Schwarz (@heavymekki) ist mal wieder in seiner Spielevergangenheit unterwegs. Diesmal aber nicht wegen seines kaputten PCs oder der daraus resultierenden Retro-Sucht, sondern weil ihn etwas ganz Bestimmtes beschäftigt. Was das ist und welche Spieler er für diesen doch sehr speziellen Rahmen empfiehlt, hat Christian für euch bei GameStar Plus aufbereitet.

In anderen Situationen genügt irgendein Reiz –  ein Bild, ein Geräusch, ein Geruch oder sogar ein logischer wie produktiver Gedanke, der im Hirn eine falsche Abzweigung nimmt und sich verselbstständigt – um diese mentale Schwere, diese Form von Melancholie und Wehmut auszulösen und meinen Wahrnehmungsfilter entsprechend zu färben.

Mittlerweile kenne ich mich aber so gut, um zu sagen, dass das nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss. Wie angedeutet, stelle ich in solchen Situationen eine Verschiebung meiner Wahrnehmung fest. Das bedeutet, dass ich mehr »schwere« Empfindungen verarbeite, auf neue, teils düstere Gedanken komme – und auch darin versuche, etwas Gutes sowie für mich Produktives zu sehen.

Und weil ich nun mal Gamer bin, habe ich auch für solche Situationen die perfekte Spiele, um diesem Gefühl etwas Nahrung zu geben, mich in Wehmut zu suhlen und es vorbeiziehen zu lassen. Diese Spiele will ich euch nun vorstellen und versuchen zu erklären, warum sie für mich auf der genannten Ebene besonders spannend sind.

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