Die Geschichte von Ser Duncan (Peter Claffey) und seinem Knappen Egg (Dexter Sol Ansell) hat in Folge 5 von A Knight of the Seven Kingdoms ihren Höhepunkt erreicht. Der Heckenritter stellt sich dem Urteil der Sieben und seinen Targaryen-Anklägern. Und das ist so brachial sowie emotional inszeniert, dass Fans aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskommen.
Aktuell steht die fünfte Episode Im Namen der Mutter auf IMDb bei einem Bewertungsdurchschnitt von sagenhaften 9,8 von 10 Punkten. Zum Vergleich: Mit Der Regen von Castamaere, Die Schlacht der Bastarde und Die Winde des Winters wurden nur drei Folgen von Game of Thrones jemals besser bewertet.
Doch warum reicht es bei Im Namen der Mutter nicht für eine perfekte 10? Ira Parker, seines Zeichens Serien-Chef von A Knight of the Seven Kingdoms, stört sich selbst zumindest an einer Sache. Und dabei dürfte er dem ein oder anderen Zuschauer aus der Seele sprechen.
Ein wichtiger Flashback an einer kritischen Stelle
Denn die knapp 37-minütige Episode, bei der sieben gegen sieben Ritter kämpfen, wird von einem verhältnismäßig langen Flashback unterbrochen. Der ist für die Charakterisierung von Dunk sehr wichtig, liefert einen Haufen Kontext zu seinem Werdegang und zahlt sich ebenso emotional immens aus.
Gleichzeitig wirft der Rückblick aber auch dem eigentlichen Höhepunkt der gesamten ersten Staffel einen Stock zwischen die Beine. Dazu gibt Ira Parker seine gemischten Gefühle im Gespräch mit EW preis:
Ich hasse es, dass ich einen Rückblick an diese Stelle packen musste, während alle eigentlich nur den Kampf sehen wollten. Aber uns blieb keine andere Wahl.
Aber ich bin ebenso der Meinung, dass [der Flashback] für sich alleine stehen kann und es eine Menge Spaß macht, Dunk so zu sehen. Ich finde, dass er die Geschichte bereichert und er auch auf das Ende von Episode 5 einzahlt. Aber ja, einige Leute dürften deswegen allemal sauer sein.
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Mit Owen Harris gibt auch der Regisseur der Episode seine Einordnung ab, warum der Rückblick in Dunks Vergangenheit sich zu diesem Zeitpunkt abspielt:
[Wir bekommen] einen sehr authentischen Einblick [in den Werdegang] von Dunk. In diesem Moment beginnen wir, die Legende von Dunk aufzubauen. Aber gleichzeitig steigt die Anspannung, weil sich jeder fragt: Was passiert gerade mit Dunk?
Im großen Ganzen der Geschichte von Westeros darf durchaus von einer Legende
um Ser Duncan die Rede sein. An dieser Stelle wollen wir nicht zu viel verraten. Aber wer vielleicht die Folge 1 der vierten Staffel von Game of Thrones noch im Kopf hat, dürfte wissen, was wir meinen: Joffrey Baratheon und Jaime Lannister tun das allemal.
Bis dahin haben Dunk und Egg aber noch einen weiteren Weg vor sich. Ira Parker sprach sogar zumindest schon davon, dass A Knight of the Seven Kingdoms durchaus das Potenzial für 12 bis 15 Staffeln hätte – die Unterstützung von Autor George R.R. Martin natürlich vorausgesetzt.
Aktuell sind aber erst einmal nur
die Staffeln 2 und 3 offiziell bestätigt und bereits in Produktion. Wenn alles nach Plan läuft, geht es mit neuen Folgen schon im Jahr 2027 weiter.
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