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Seite 5: Abenteuer an teuren Abenden

Unlawful Entry

Unternehmens-Sprecherin Tatjana Brot hat keine Angst vor Klagen. Das Risiko für die Spielbetreiber sei einfach zu groß: Sollte ein Gericht entscheiden, dass jeder Endkunde selbst der Besitzer der im Spiel erstellten Gegenstände und Charaktere sei, gäbe es eine Schwemme weiterer Farmer-Firmen. Das würde sicherlich das Aus für Online-Rollenspiele in ihrer jetzigen Form bedeuten. Die Entwickler tüfteln lieber an weiteren Sicherungsmaßnahmen, um den Goldhandel zu erschweren. Ein anderer Ausweg ist es, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Sony etwas bietet über die Plattform »Station Exchange« kaufbare Gegenstände für ihre Spiele an – und verdient damit selbst am virtuellen Marktplatz.

Gameeconomy sieht jedenfalls weiterhin Wachstumschancen. So stecken Online-Spiele in Osteuropa noch in den Kinderschuhen – einer der Märkte den das Karlsruher Unternehmen in Zukunft für sich erobern will. Um das Image aufzubessern, kooperiert man für Gewinnspiele mit Publishern und sponsert E-Sport-Turniere. Zu einer Zusammenarbeit mit Branchenriese Blizzard Entertainment wird es aber sicher nicht kommen. Immer wieder verbannt die Spieleschmiede mit Sitz in Irvine/Kalifornien tausende Spielerkonten aus den virtuellen Welten - oftmals mehr entlarvte Betrüger auf einen Schlag, als andere Spiele überhaupt Accounts haben. „Blizzard ist der kritischste Entwickler“, meint Tatjana Brot. Sollte sich in Zukunft aber dennoch eine Kooperation ergeben, wäre das bei neun Millionen registrierten World of Warcraft-Abonnenten garantiert kein schlechtes Geschäft. Dann klappt’s ja vielleicht auch mit dem Ferrari.

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