Absolver - Fünf Einsteiger-Tipps für das Martial-Arts-Spiel

Absolver ist ein Online-Fighting-Game, das ganz auf Nahkampfgefechte setzt. Unser Guide erklärt fünf Dinge, die man als Anfänger vor dem Spielen wissen sollte.

von Elena Schulz,
29.08.2017 16:35 Uhr

Absolver - Launch-Trailer zum Fighting Game zeigt actiongeladene Keilereien 1:52 Absolver - Launch-Trailer zum Fighting Game zeigt actiongeladene Keilereien

Absolver schickt uns als Novize auf dem Weg zum Kung-Fu-Meister in eine offene Welt, in der wir gegen andere Spieler und NPCs in Zweikämpfen oder gar in der Gruppe antreten. Das funktioniert über direkte Matches oder in der offenen Welt, in der wir jederzeit auf Gegner treffen können.

Guide: Alle Bosse und Gezeichneten finden

Das Kampfsystem ist so komplex, das selbst das ausführliche Tutorial nicht wirklich ausreicht und die Story lässt uns ebenfalls größtenteils im Dunkeln. Deshalb sind hier fünf schnelle Tipps für Einsteiger, die man vor dem Spielen schon wissen sollte:

1. Mit dem Controller spielen

Auch auf dem PC sollte man bei Absolver unbedingt zum Controller greifen, so wie es sich auch bei klassischen Fighting Games oder einem Dark Souls anbietet. Der Vergleich kommt nicht von ungefähr: Das Kampfsystem von Absolver setzt auf verschiedene Positionen, die wiederum die Schlagabfolgen bestimmen. Es gibt normale Angriffssequenzen und alternative, eine klassenspezifische Spezialfähigkeit (wie zum Beispiel eine Parade, die den Gegner kurzzeitig betäubt), man kann ausweichen, blocken, antäuschen und neue Angriffe von Gegnern lernen, über die man dann wiederum den eigenen Kampfstil anpassen und individualisieren kann.

In Aktion spielt sich das alles wahnsinnig schnell ab, weshalb man mit einem übersichtlichen Controller-Layout besser bedient ist als mit der Tastatur. Immerhin erlaubt es das Spiel aber fließend zwischen beiden Eingabemöglichkeiten zu wechseln, wer mag kann also auch beides nutzen.

In den flotten Martial-Arts-Kämpfen ist man mit Maus und Tastatur eher im Nachteil.In den flotten Martial-Arts-Kämpfen ist man mit Maus und Tastatur eher im Nachteil.

2. Unbedingt die Tipps lesen

Damit sind natürlich nicht diese Tipps gemeint (auch wenn ihr die ebenfalls lesen solltet) sondern die Tipps im Spiel selbst: Während das Tutorial nur die einfachsten Grundlagen erklärt, finden wir hier die entscheidenden Ratschläge, die uns erst richtig verständlich machen, wie das Kampfsystem funktioniert.

Aufrufen kann man diese, indem man im Pause-Menü die Meditation initiiert. Dort wählt man anschließend Kampfübungen und dort wiederum Tipps aus. Hier sind wichtige Punkte vermerkt, wie dass die Waffen eine bestimmte Haltbarkeit haben und einmal kaputt erst wieder repariert werden müssen, wie das Gewicht der Ausrüstung die Mobilität beeinflusst, wann man zuschlagen muss, um Ausdauer zu regenerieren und vieles mehr.

Vielleicht etwas langweilig, aber sinnvoll: Die Tipps im Spiel helfen dabei, das Kampfsystem zu durchschauen.Vielleicht etwas langweilig, aber sinnvoll: Die Tipps im Spiel helfen dabei, das Kampfsystem zu durchschauen.

3. Nach Steinhaufen suchen

Wir starten mit so gut wie keiner Ausrüstung, haben also weder Waffen, noch Schutz durch eine Rüstung. Damit sich das schnell ändert, sollte man die Umgebung erkunden und nach Steinhaufen Ausschau halten. Die leuchten gelblich und sind oft in Höhlen oder Häuserecken versteckt.

Aus diesen Steinhaufen erhält man neue Kleidung, die man sofort anlegen kann und die einen besseren Schutz vor Angriffen gewährt.

Wer hat denn da nen Haufen hingemacht? Unter den Steinen finden wir wertvolle Ausrüstung, die unsere Werte verbessert.Wer hat denn da nen Haufen hingemacht? Unter den Steinen finden wir wertvolle Ausrüstung, die unsere Werte verbessert.

4. Die Spezialfähigkeit trainieren

Gerade wenn es im Kampf so viele Möglichkeiten gibt, ist man schnell überfordert und versucht, immer die gleichen Kombinationen zu nutzen. Man blockt die Schläge und schlägt dann selbst zurück oder weicht jedes Mal aus. Gegen NPCs funktioniert das recht gut, andere Spieler erfordern aber etwas mehr Kampfgeschick.

Deshalb empfiehlt es sich, die Zähne zusammenzubeißen und die Klassenfähigkeiten zu lernen. Im Fall des »Forsaken«, der sich vor allem auf Stärke und Beweglichkeit konzentriert ist das eine Parade, die den Gegner betäubt und seinen Angriff beendet - sofern wir sie in die richtige Richtung einsetzen. Wir müssen nämlich schnell genug sehen, von welcher Seite der Gegner zuschlägt und dann den rechten Stick in diese Richtung ziehen. Das erfordert gutes Timing, Übung und Geschick, ist es als mächtige Verteidigung aber definitiv wert.

Wer in Kämpfen gut Parieren kann oder die anderen Klassenfähigkeiten beherrscht, ist klar im Vorteil.Wer in Kämpfen gut Parieren kann oder die anderen Klassenfähigkeiten beherrscht, ist klar im Vorteil.

5. Behalte die Umgebung im Auge

Nicht nur Gegner können uns töten, es gibt auch Fallschaden. Wenn wir in der Nähe von Abgründen kämpfen, sollten wir also darauf achten, nicht zu nah an die Kante zu hüpfen, um nicht hinabgestoßen zu werden. Wir können das aber auch für uns nutzen: Ist ein Gegner zu stark, sparen wir uns einen harten Kampf, wenn wir ihn geschickt in die Tiefe schubsen.

In Gebäuden wiederum muss man aufgrund der manchmal blöden Kamerawinkel aufpassen. Sonst kann es schnell passieren, dass man den eigenen Charakter und damit auch seine Bewegungen nicht mehr im Blick hat, was in der Regel ebenfalls ein Todesurteil ist.

Und tschüss! Damit es euch nicht genauso ergeht, habt ein Auge auf eure Umgebung!Und tschüss! Damit es euch nicht genauso ergeht, habt ein Auge auf eure Umgebung!

Absolver ist seit dem 29. August für PC und PS4 verfügbar, eine Xbox-Fassung ist geplant. Wir arbeiten bereits fleißig an unserem GameStar-Test, der im Laufe der Woche veröffentlicht wird.

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