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Seite 5: Age of Conan: Unchained im Test - Was ist das beste Leben?

Kontrollbesuch zur Version 1.04.7

Dieses Spiel hat schwere Zeiten hinter sich. Seine Zukunft mag ungewiss sein, doch die Gegenwart sieht rosig aus.

Das vom Conan-Erfinder Robert E. Howard geschaffene Land Hyboria ist eine unbarmherzige Welt. Hier überleben nur die Härtesten. Das vom Entwicklerstudio Funcom geschaffene Hyboria steht dem in nichts nach: Bugs, wenige High-Level-Spielinhalte und viele nicht gehaltene Versprechen haben seine Bevölkerung von anfangs gut 700.000 auf mittlerweile rund 100.000 schrumpfen lassen. Doch für die »Überlebenden« Hyborias lohnt sich Age of Conan mittlerweile wieder. Das Online-Rollenspiel hat nun den Zustand erreicht, den es schon zum Verkaufsstart vor knapp einem Jahr hätte haben sollen, und bietet darüber hinaus einige zusätzliche Kampfgebiete sowie endlich DirectX-10-Unterstützung.

Verschwundene Käfer

Das Wichtigste vorab: Funcom hat unzählige Bugs in Age of Conan ausgebessert. Das belohnen wir mit einer Aufwertung von drei Punkten in der Kategorie Bedienung. Beim Umfang gibt’s auch noch einen Punkt dazu, denn Hyboria verfügt jetzt über ein neues Gebiet (Ymirs Pass für mittlere Levels mitsamt einem dazugehörigen Dungeon) und drei neue Instanzen, zwei davon für Level-80-Spieler. Während der Schlachthauskeller für Solisten geöffnet ist, empfängt die Höhle Xibaluku am Donnerfluss Profi-Gruppen.

Bei den darin enthaltenen Bossen hat sich Funcom viel Mühe gegeben. So können Sie den einen etwa nur besiegen, wenn ein Spieler Ihres Teams vier magische Steine in der richtigen Reihenfolge drückt und damit eine Brücke über einen gähnenden Abgrund errichtet. Auf dieser balanciert ein zweiter Abenteurer herum, der auf der anderen Seite einen Schalter umlegen muss. Die Gruppe beschäftigt derweil den Boss und seine Handlanger. Zusammen mit einem zusätzlichen, dritten Flügel der Raid-Instanz »Zitadelle des Schwarzen Rings« bietet Age of Conan jetzt also mehr High-Level-Spielinhalte und wesentlich taktischere Gefechte.

Verschlagene Hunde

Age of Conan verfügt auf den PvPServern, auf denen Spieler jederzeit gegeneinander kämpfen können, mittlerweile über ein Rufsystem, das Abenteurer, die unterlegene Gegner niederstrecken (»ganken«), als Verbrecher oder gar Mörder kennzeichnet. Diese Spitzbuben dürfen fortan nicht mehr in die Städte (weil sie dort von den Level-80-Wächtern angegriffen werden) und müssen in nur für sie zugänglichen Räuberlagern hausen. Um sich zu rehabilitieren, tun die Übeltäter in speziellen Quests Buße. An sich ein tolles System, was allerdings nicht verhindern kann, dass sich manche Spieler kaum drum scheren.

Auf dem PvP-Rollenspiel-Server Asgard haben sich die Mitglieder der verrufenen Gilde »Düsteres Schicksal« offensichtlich ganz dem Ganken verschrieben. Das ist für Einzelspieler und Nutzer der kostenlosen 7-Tage-Probierversion von Age of Conan, die Funcom derzeit anbietet, natürlich nervig. Andererseits passt das aber in eine raue Welt wie Hyboria, in der nun mal nicht alle immer
nett zueinander sind.

Spannende Aussichten

Für die Zukunft hat Funcom feste Pläne: Mit dem Armenviertel öffnet sich in Tarantia demnächst ein neues High-Level-Gebiet. Außerdem soll mit Version 1.05 das Ausrüstungs-System des Spiels generalüberholt werden. Momentan haben die Werte der Waffen und Rüstungen nur eine geringe Bedeutung; deshalb lassen die meisten besiegten Gegner auch wie zuvor nur enttäuschenden Plunder fallen. Mit dem nächsten Update werden die Eigenschaften der Ausrüstungs-Gegenstände aber den Ausgang der Gefechte maßgeblich beeinflussen. Die Community betrachtet diese Änderung bislang noch mit Skepsis. Doch wer den großen Spielerschwund überlebt hat, der schreckt auch vor neuen Klamotten nicht zurück.

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