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»Total bescheuert« - James Cameron ist über die kontroverseste Entscheidung von Alien 3 genauso empört wie Fans, doch er gibt nicht David Fincher die Schuld

Bis heute wird der Anfang von Alien 3 immer wieder diskutiert. Auch der Regisseur des Vorgängers James Cameron hat eine Meinung dazu.

Ripley und Newt entwickeln in Aliens 2 eine liebevolle Mutter-Tochter-Dynamik. Bildquelle: Disney20th Century Studios Ripley und Newt entwickeln in Aliens 2 eine liebevolle Mutter-Tochter-Dynamik. Bildquelle: Disney/20th Century Studios

Auf dem Regiestuhl im Alien-Universum hat mittlerweile schon so mancher Star-Regisseur Platz genommen. James Cameron durfte die Reihe nach Ridley Scott weiterführen und stellte den Fans in Aliens - Die Rückkehr viele neue Charaktere wie Corporal Hicks (Michael Biehn) oder das kleine Mädchen Newt (Carrie Henn) vor.

David Fincher übernahm nach Cameron die Führung und es änderte sich vieles. Und wenn wir »vieles« sagen, dann meinen wir eigentlich alles. Cameron selbst macht keinen Hehl daraus, dass er kein Fan von den kreativen Entscheidungen ist.

Achtung! Es folgen Spoiler zu Alien 3. Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Der schockierende Anfang von Alien 3

Am Ende von Alien 2 entkommen Ripley (Sigourney Weaver), Newt, Hicks und der Androide Bishop (Lance Henriksen) dem Xenomorph und machen sich gemeinsam mit ihrem Raumschiff auf zur Erde. Viele Fans hätten da wohl eine Rückkehr der Lieblinge in Teil 3 erwartet, doch in den ersten Minuten der Fortsetzung wird das tragische Schicksal von Ripleys Kameraden enthüllt.

Auf dem Schiff bricht ein Feuer aus, die Rettungskapsel wird ausgestoßen und macht eine Bruchlandung auf dem Planeten Fiorina 161. Dabei wird Hicks von einem Sicherheitspfeiler durchbohrt, Newt ertrinkt in ihrer Hyper-Schlafkabine und der schon beschädigte Bishop wird komplett zerstört. Ja, der Anfang von Alien 3 ist nichts für schwache Nerven oder Fans, die bereits einen Ripley-Hicks-Newt-Fanclub gegründet haben.

Video starten 1:10 Zum Start der TV-Serie Alien: Earth gibt es einen finalen Trailer, der sich vor einem Film verbeugt, den wir nie zu sehen bekamen

Was sagt James Cameron dazu?

In einem Interview mit Schauspieler Michael Biehn, der in Teil 2 Corporal Hicks verkörpert, nimmt James Cameron kein Blatt vor den Mund. Den Tod von Newt bezeichnet er dabei als »verdammt noch mal total bescheuert«, was keinen Zweifel daran lässt, dass auch der 71-Jährige seinen Figuren hinterher trauert. 

Man baut viel Sympathie für die Figuren Hicks, Newt und Bishop auf, und dann ist das Erste, was man im nächsten Film macht, sie alle umzubringen, richtig? Wirklich clever, Leute. Und sie durch einen Haufen verdammter Sträflinge zu ersetzen, die man hasst und deren Tod man herbeisehnt. Wirklich clever.

Die Schuld sucht Cameron jedoch nicht bei seinem Regisseur-Kollegen David Fincher. Es handelt sich wohl eher um eine kontroverse, kreative Entscheidung, die ziemlich gut durch das Sprichwort »Viele Köche verderben den Brei« beschrieben werden kann.

Ich bin ein großer Fan von Fincher und seiner Arbeit und so weiter. Das war sein erster Spielfilm, und er wurde von vielen anderen Stimmen beeinflusst, also sehe ich darüber hinweg.

Fincher selbst gab bereits kurz nach Release von Alien 3 preis, dass der Filmprozess alles andere als leicht war. Sogar sein Zahnarzt hielt ihm damals einen Vortrag darüber, welche Probleme der Horror-Blockbuster hat. Trotzdem schämt sich der Regisseur nicht für sein Werk, denn es gibt einige Dinge, auf die er dennoch stolz ist (via Independent).

Falls ihr euch den schmerzlichen Übergang von Alien 2 zu 3 noch einmal anschauen möchtet, dann könnt ihr das aktuell bei Disney Plus tun. Dort findet ihr ebenfalls die erste TV-Serie Alien: Earth von Noah Hawley. Die bekommt sogar eine Staffel 2 spendiert, wie nur wenige Wochen nach dem Release bekannt wurde. In der obigen Box findet ihr außerdem andere spannende Artikel zum Thema.

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