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»Haut von der Logik her nicht hin« - Selbst James Cameron ist vom kontroversesten Alien-Film nicht überzeugt

Die Logiklücken von Alien: Prometheus waren ein großer Kritikpunkt von Fans - und sogar Regisseur James Cameron.

Der Androide David (Michael Fassbender) fasziniert sich in Prometheus sehr für den Ursprung der Menschheit. Bildquelle: Disney20th Century Fox Der Androide David (Michael Fassbender) fasziniert sich in Prometheus sehr für den Ursprung der Menschheit. Bildquelle: Disney/20th Century Fox

Alien ist eines der größten Franchises, die die Filmindustrie jemals hervorgebracht hat. Regisseur Ridley Scott rief die Reihe im Jahre 1979 mit Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt ins Leben.

Doch nicht alle nachfolgenden Filme wurden dabei ausnahmslos positiv aufgenommen. So sorgte etwa Alien 3 gleich am Anfang für empörte Aufschreie unter Fans. 20 Jahre später gab es dann das erste Prequel, und das hat sogar für den Filmemacher von Alien 2, James Cameron, ein großes Problem.

Die Logik lässt zu wünschen übrig

Worum geht’s? Eine Forschergruppe reist zum Mond LV-223, um nach den Schöpfern der Menschheit zu suchen - den sogenannten »Konstrukteuren.« Dort entdecken sie jedoch eine gefährliche Entität, die sich gegen das Team wendet. Die Wissenschaftler erkennen, dass die Konstrukteure eigentlich die Vernichtung der Erde planen und setzen alles daran, ihren Plan zu durchkreuzen.

Etwa zwei Jahre nach dem Release von Prometheus gab James Cameron in einer Fragerunde auf Reddit preis, dass er den Film von Ridley Scott zwar als »visuell wunderschön« empfand, er »logisch aber keinen Sinn ergab.«

Video starten 1:09 Prometheus - Trailer zum Sci-Fi-Film von Ridley Scott

Mit seiner Meinung ist Cameron dabei nicht allein. Viele Fans bemängelten die vielen Logiklücken in der Handlung und die fehlende Motivation der Charaktere - vor allem im Umgang mit der biologischen Bedrohung. So treffen die Figuren einige Entscheidungen, die als Zuschauer einfach nicht nachvollziehbar waren, wie zum Beispiel die kurzfristige Änderung des Landeplatzes.

Trotzdem mag der damals 60-jährige Filmemacher Prometheus immer noch lieber als die vorherigen beiden Sequels »Alien 3« von David Fincher und »Alien - Die Wiedergeburt« von Jean-Pierre Jeunet. Besonders, weil Ridley Scott für das Prequel natives 3D verwendete.

Dabei wird der Film mit zwei synchronisierten Kameras gedreht, die den Abstand zwischen den menschlichen Augen simulieren. Dadurch wird direkt ein räumlicher Tiefeneffekt erzeugt und es muss nicht nachträglich ein 2D- in ein 3D-Bild umgewandelt werden.

Wie sieht es in der Zukunft des Alien-Universums aus?

Wie Mitte November von Variety angekündigt wurde, bekommt die erste TV-Serie des Franchise »Alien: Earth« eine zweite Staffel spendiert. Wann die neuen Folgen von Noah Hawleys Grusel-Abenteuer erscheinen, ist allerdings noch nicht bekannt.

Außerdem soll Alien: Romulus eine Fortsetzung bekommen. Jedoch wird dort nicht mehr Fede Álvarez im Regiestuhl sitzen. Wer stattdessen seinen Platz einnimmt, wissen wir ebenfalls noch nicht.

Falls ihr jetzt wieder Lust auf einen Besuch des Xenomorphs in eurem Wohnzimmer habt, dann findet ihr auf Disney Plus aktuell nicht nur die Filme, sondern auch die erst Mitte 2025 erschienene Serie Alien: Earth.

Oder ihr stöbert noch ein bisschen in der Entertainment-Welt herum. In der obigen Box verlinken wir euch die neuesten News.

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