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AMD Ryzen 3 3300X im Test - Fast die schnellste Vierkern-CPU überhaupt

AMDs Ryzen-3000-CPUs müssen sich auch mit vier Kernen nicht vor der Konkurrenz verstecken, ganz im Gegenteil. Das zeigt unser Test des Ryzen 3 3300X mit Benchmarks.

von Nils Raettig,
07.05.2020 15:00 Uhr

Der Ryzen 3 3300X im Test ist einer von zwei neuen Vierkern-Prozessoren mit AMDs Zen-2-Architektur. Wie schlägt er sich im Duell mit Intels Core i7 7700K? Der Ryzen 3 3300X im Test ist einer von zwei neuen Vierkern-Prozessoren mit AMDs Zen-2-Architektur. Wie schlägt er sich im Duell mit Intels Core i7 7700K?

Bald ist es ein Jahr her, dass AMD die beliebten Ryzen-3000-CPUs auf den Markt gebracht hat. In Form des neuen Ryzen 3 3300X aus diesem Test legt AMD ungewöhnlich spät nach - aber der Prozessor hat es mehr in sich, als man vielleicht meint.

Neben dem 3300X erscheint außerdem der Ryzen 3 3100, ein separater Test folgt. Beide neuen Ryzen-3000-Modelle setzen wie die anderen CPUs der Reihe auf die aktuelle Zen-2-Architektur. Sie wird voraussichtlich Endes des Jahres durch den Nachfolger Zen 3 (Ryzen 4000) abgelöst:

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Hauptunterschied zu den anderen Ryzen-3000-CPUs mit Zen-2-Architektur: Die Kernzahl reduziert sich von mindestens sechs und maximal 16 auf nur noch vier Kerne. Über die virtuelle Kernverdoppelung können beide Modelle gleichzeitig bis zu acht CPU-Threads parallel bearbeiten.

Einschränkung bei den neuen B550-Mainboards: Günstige Platinen mit PCI Express 4.0 bringt AMD in Form der im Juni erwarteten B550-Platinen auch. Allerdings sind sie nur zu den neuen Zen-2-Prozessoren (und in Zukunft zu Zen 3) kompatibel.

Die wichtigsten technischen Daten in der Übersicht

Ryzen 3 3300X

Ryzen 3 3100

Zen-2-Architektur (7nm Fertigung)

Zen-2-Architektur (7nm Fertigung)

4 Kerne/
8 Threads

4 Kerne/
8 Threads

3,8 GHz Basistakt/
4,3 GHz Turbotakt

3,6 GHz Basistakt/
3,9 GHz Turbotakt

2,0 MByte L2-Cache/
16,0 MByte L3-Cache

2,0 MByte L2-Cache/
16,0 MByte L3-Cache

DDR4-3200 Speicher

DDR4-3200 Speicher

65 Watt TDP

65 Watt TDP

129 Euro UVP

109 Euro UVP

Der Ryzen 3 3300X hat eine Besonderheit

Auf den ersten Blick sind die neuen Ryzen-Einsteigermodelle mit verringerter Kernzahl nicht unbedingt sehr bemerkenswert. Bei genauerem Hinsehen weist der Ryzen 3 3300X aber eine Besonderheit auf, die so keine andere Ryzen-3000-CPU zu bieten hat.

Hintergrund ist der Aufbau der Zen-2-Desktop-Prozessoren im Chiplet-Design, der generell folgendermaßen aussieht:

  • Jede CPU besitzt bis zu zwei CPU Core Dies (CCD)
  • Jeder CCD beherbergt bis zu zwei CPU Core Complexes (CCX)
  • Jeder CCX beherbergt maximal vier CPU-Kerne
  • für die Kommunikation zwischen den Kernen auf verschiedenen CCX und CCD ist der Infinity Fabric auf einem separaten I/O-Die zuständig

Die bislang veröffentlichten Ryzen-3000-Modelle mit Zen 2 haben mindestens sechs Kerne zu bieten, während auf einem CCX maximal vier Kerne Platz finden. Deshalb musste stets der Infinity Fabric für die Kommunikation von CPU-Kernen auf verschiedenen CCX und CCD genutzt werden.

Die CPU-Kerne des Ryzen 3 3300X können dagegen schneller miteinander kommunizieren, da sie sich alle auf einem CCX befinden. Außerdem greifen alle vier Kerne auf einen gemeinsamen L3-Cache zu, der ebenfalls direkt auf dem CCX untergebracht ist.

Welche Leistung dadurch mit dem Ryzen 3 3300X möglich ist, klären wir im Folgenden mit unseren Benchmarks in Spielen, Anwendungen und beim Streaming.

Der Ryzen 3 3100 setzt übrigens im Gegensatz zum Ryzen 3 3300X auf zwei CCX mit jeweils zwei aktiven Kernen (2+2 statt 4+0), er hat also nicht den gleichen Vorteil wie der 3300X.

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