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Seite 3: Anno 1800 - Die zehn wichtigsten Erkenntnisse vor dem Test

8. Die neue Welt ist der Orient in riesig

Zur Langzeitmotivation einiges beitragen dürfte die neue Welt. Wir können ein Schiff auf Entdeckungsexpedition schicken, nachdem wir die dritte Bevölkerungsstufe freischalten. Die neue Welt erinnert spielmechanisch stark an den Orient eines Anno 1404 - eigenes Insel-Klima mit eigener Bevölkerung und eigenen Ressourcen - ist aber wie der Mond aus Anno 2205 auf eine völlig eigene Karte ausgelagert. Das gibt uns deutlich mehr zu entdecken und zu besiedeln als noch in Anno 1404, eine gute Entscheidung also!

Die neue Welt: Ein unberührtes Fleckchen Erde. Noch. Die neue Welt: Ein unberührtes Fleckchen Erde. Noch.

Neue und alte Welt sind voneinander abhängig: In der neuen produzieren wir Luxusgüter wie Rum und später Gold. Allerdings verlangt die dortige Bevölkerung ihrerseits auch Waren wie Bier aus unserem Startgebiet. Und Elektrizität gibt's auch in der neuen Welt erst, wenn wir in der Heimat Ingenieure angesiedelt haben.

Außerdem sind manche der Grundbedürfnisse hier anspruchsvoller zu befriedigen. Während Bauern der alten Welt gern Fisch essen, den wir überall fangen können, wollen ihre Kollegen aus Übersee gleich Bananenplantagen. Dafür brauchen wir schon eine Insel mit der richtigen Fruchtbarkeit, wie auch für viele weitere Erzeugnisse der neuen Welt. Wir müssen also geschickt Handelsrouten sowohl zwischen Inseln auf der gleichen Karte als auch zwischen den beiden Welten einfädeln.

Unsere Expeditionen stoßen immer wieder auf Hindernisse, die wir in solchen Textfenstern lösen müssen. Hier bestechen wir einen königlichen Inspektor. Unsere Expeditionen stoßen immer wieder auf Hindernisse, die wir in solchen Textfenstern lösen müssen. Hier bestechen wir einen königlichen Inspektor.

9. Der Aufbau geht elegant von der Hand

Egal ob in der neuen oder der alten Welt, wir waren sehr angetan vom Interface und wie flüssig sich Anno 1800 dadurch spielt. Die Menüs sind sinnvoll angeordnet, liefern uns jede Menge hilfreicher Informationen und lassen sich intuitiv bedienen. Kleines Highlight waren die frei belegbaren Favoriten-Slots über der Bauleiste, auf die wir besonders häufig gebrauchte Gebäude wie Häuser und Straßen legen können. So haben wir auf die jederzeit Zugriff, ohne das entsprechende Untermenü ansteuern zu müssen.

Anno 1800 - Analyse-Video: Das Interface im Detail PLUS 4:24 Anno 1800 - Analyse-Video: Das Interface im Detail

Ebenfalls klasse: Der Blaupausenmodus. Damit lassen sich Gebäude schon platzieren, selbst wenn wir die Ressourcen dafür noch nicht haben oder sie erst später bauen wollen. Es erscheint ein Geisterbild des Bauwerks, das wir jederzeit zum echten Gebäude »aufrüsten« können. Sehr hilfreich, um größere Bezirke durchzuplanen!

Nun löst Anno 1800 nicht alle Interface-Fragen zu vollster Zufriedenheit. Während wir zum Beispiel über die Produktion von Waren genauste Infos bis auf die letzte Sekunde abrufen können, müssen wir grob schätzen, wie viel Nahrung oder Luxusgüter eine Stadt verbrauchen wird. Gerade, wenn wir dann auch noch mit einer Kornspeicher-Insel mehrere andere versorgen wollen und korrekt planen müssen, wie viel Nahrung jede Insel pro Schiffslieferung bekommen soll, kommt einiges an Bauchgefühl ins Spiel. Klar, war schon in jedem Anno so, aber ginge durchaus besser - grade nachdem Anno 1800 auch sonst so viele sinnige Verbesserungen einführt.

10. Das Endgame bleibt die große offene Frage

Es gibt alles in allem sehr viele Gründe zur Zuversicht in der Preview-Version von Anno 1800: Der verstärkte Story-Fokus, das clevere Aufbau-Gameplay, die Rückkehr zu vielen klassischen Tugenden gepaart mit schlauen neuen Ideen.

Ein perfektes Anno-Idyll: Über den Klippen wogen unsere Kornfelder, im Hintergrund bricht ein Schiff in die neue Welt auf. Ein perfektes Anno-Idyll: Über den Klippen wogen unsere Kornfelder, im Hintergrund bricht ein Schiff in die neue Welt auf.

Aber es fehlt mit dem Endgame noch ein entscheidender Baustein. Darin sollen wir unsere Fabriken dann mit Elektrizität verstärken können. Das wiederum erfordert neue Ressourcen wie Öl, und zwar in so großen Mengen, dass wir sie per Tanker und Eisenbahn transportieren müssen. So sollen sich neue Logistik-Herausforderungen ergeben, die tatsächlich verflixt spannend klingen.

Wir vermuten außerdem, dass die Expeditionen ein wichtiger Teil des Endgames werden sollen. Haben wir die neue Welt entdeckt, ploppen immer wieder verschiedene Gelegenheiten auf: zoologische Exkursionen, Schatzjagden und Piraten-Strafaktionen. Dafür müssen wir Schiffe mit passenden Ressourcen und Items beladen. Inklusive besonderer Persönlichkeiten wie Kapitäne oder Forscher, die wir entweder kaufen oder als Touristen auf unsere Insel locken können. Sie erhöhen verschiedene Expeditionswerte wie Jagen oder Diplomatie, die wir auf der Fahrt gebrauchen können: Jede Fahrt muss eine Reihe von Herausforderungen bestehen, die wir über Textfenster lösen.

Anno 1800 - Expeditionen und Regionen: Fortschritt durch Expansion 7:25 Anno 1800 - Expeditionen und Regionen: Fortschritt durch Expansion

Von den Exkursionen bringen wir dann wiederum Items verschiedener Seltenheitsstufen mit. Die lassen sich in Zoos und Museen ausstellen, um unsere Stadt immer attraktiver zu machen. Je nachdem, wie viele es davon gibt, könnte es uns eine ganze Weile beschäftigen, die besten zu ergattern. Schon in unserer Preview-Version hatten wir den Eindruck, dass wir bereits für die einfacheren Expeditionen einiges an guter Ausrüstung brauchen - das könnte theoretisch ähnlich wie in einem Diablo so weit hochskalieren, wie die Entwickler wollen.

Wie lange das dann tatsächlich motiviert, muss sich noch zeigen. Aber das Zeug zu einem erstklassigen Aufbauspiel hat Anno 1800 auf jeden Fall, denn mit dem, was wir bislang spielen konnten, hatten wir enorm viel Spaß. Nur ob wir Blue Byte dafür einen Grafentitel verleihen, das entscheiden wir dann lieber doch erst mit dem finalen Test.

Report: Was macht Anno 1800 so besonders? Es ist der Schnaps!

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