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Fazit: Anno 1800 Reisezeit im Test: Genau solch ein DLC hat noch gefehlt!

Fazit der Redaktion

Heiko Klinge
@HeikosKlinge

Eigentlich war ich mir sicher, dass sie dieses Mal kommen wird: die Anno-Müdigkeit. Was wollen die Entwickler denn noch alles in dieses Aufbauspiel-Monster packen? Irgendwann ist doch die Sättigungsgrenze erreicht! Fünf Stunden später schaue ich verblüfft auf die Uhr und frage mich, wo denn jetzt die Anno-Müdigkeit bleibt.

Anno 1800: Reisezeit lässt ihr deshalb keine Chance, weil es ganz präzise eine der wenigen Schwachstellen ausbügelt, die Anno 1800 noch hat: die Routine im Endgame. Wer einmal eine Eisenbahn und eine Weltausstellung gebaut hat, bekommt von Anno 1800 verhältnismäßig wenig Gründe, die Inseln der Alten Welt noch einmal anzufassen.

Genau hier setzen die Touristen von Reisezeit an. Denn wer bei ihnen das Maximum rausholen möchte, muss vieles neu oder anders denken. Restaurants, Cafés und Bars gehören nun mal ins Stadtzentrum und nicht an den Rand gedrängt.

Gleichzeitig schafft Reisezeit das Kunststück, mich bei aller Herausforderung nie zu nerven, sondern stets zu motivieren. Ich habe ein Lieferkettenproblem in meinem Restaurant? Dann ändere ich einfach das Rezept! Es gibt einfach immer was zu tun und für jedes Problem eine naheliegende Lösung. Schwupps, wieder 30 Minuten vorbei.

Wer beim achten DLC noch derart viele schöne Ideen und Liebe zum Detail in petto hat, darf gern auch noch einen neunten liefern. Anno-Müdigkeit hin oder her.

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