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Fazit: Ich habe den wohl ersten Anti-Shooter der Welt gespielt und er hat alles auf den Kopf gestellt, was ich über das Genre wusste

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Fazit der Redaktion

Paul Kautz
@pkautz.bsky.social

Wenn ihr von einem Spiel erwartet, dass es euch 15 Stunden lang von einem coolen Setpiece zum anderen jagt, während euer Raketenwerfer vor lauter Kerben schon zerbröselt, dann solltet ihr von Dreams of Another einen möglichst sehr weiten Abstand halten. 

Denn das hier ist kein typisches Computerspiel im klassischen Sinne. Ja, ihr sitzt mit Maus und Tastatur (bzw. Gamepad) in der Hand vor dem Monitor und bedient eine Waffe. Aber nicht, um Probleme blutig zu lösen, sondern um eine Welt zu erschaffen, die euch vor ungewöhnliche Fragen stellt. Und das in einer Art und Weise, die gerne mal wie ein bizarrer Fiebertraum wirkt.

Das ist alles sehr abstrakt, gerne auch verkopft und hat zumindest mich während des Spielens des Öfteren Vokabeln wie »dafuq?« murmeln lassen. Aber es ist definitiv ein Erlebnis wie kein Zweites; eines, über das ich jetzt schon länger nachgedacht habe als über die letzten acht Call of Dutys zusammengerechnet. Ich freue mich sehr darauf, schon bald noch sehr viel tiefer in diese in jeder Hinsicht völlig abgefahrene Welt abzutauchen!

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