Das iPhone Fold könnte die Lücke füllen, die aktuelle Smartphones für mich hinterlassen

Möglicherweise wird das iPhone Fold für mich das perfekte Falt-Handy. Wieso, erfahrt ihr in diesem Artikel.

(Symbolbild: bbsferrari, Adobe Stock) (Symbolbild: bbsferrari, Adobe Stock)

Kaum ein anderes Smartphone hat mich vor mehr als zwei Jahren so zwiegespalten zurückgelassen wie das erste Pixel Fold von Google. Das vergleichsweise kleine 5,8-Zoll-Display auf der Vorderseite war für ein Falt-Handy perfekt.

Ich konnte alles mit einer Hand erreichen, ohne Fingerakrobatik betreiben zu müssen. Zum Lesen, Spielen oder für Videos klappte ich es auf. Das Gerät hatte aber seinerzeit einige Makel.

Wenn die Gerüchte zum iPhone Fold stimmen, wird mich der Formfaktor sofort überzeugen.


Mehr zum Thema: iPhone Fold: Release, Preis und Leaks – alle Infos und Gerüchte


Patrick Schneider
Patrick Schneider

Patrick hat schon einige Foldables in den Händen gehalten und war sich 2022 noch sicher: »Die Geräte werden sehr bald günstiger und schaffen in den Mainstream«. Diese Aussage ist so gut gealtert wie ein Glas frische Milch in der Sommersonne. Das Gegenteil ist eingetreten. Unser Autor kann sich zwar noch immer für Falt-Handys begeistern, glaubt aber nicht mehr, dass sie normale Smartphones ersetzen werden.

Ein kleines iPhone im Jahr 2026

Was gibt es in der Smartphone-Landschaft wie Sand am Meer?

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Beides nervt mich, aber ein Punkt ist mindestens bedauerlich. Kleine Handschmeichler gibt es heute kaum noch. Der Hersteller Unihertz besetzt diese Nische, allerdings mit (großen) Abstrichen.

Das Google Pixel 4a war seinerzeit sogar größer als das iPhone 13 mini. Das Google Pixel 4a war seinerzeit sogar größer als das iPhone 13 mini.

Apple könnte sich mit seinem ersten faltbaren iPhone gewissermaßen in diese Lücke setzen. Mit angeblich 5,3 Zoll wäre das Außendisplay des Foldables für das Jahr 2026 fast schon mickrig, aber eben in meinen Augen goldrichtig.

Es wäre wunderbar handlich für den Alltag, um Nachrichten zu schreiben, Fotos zu knipsen, mal eben etwas zu googeln oder ganz allgemein: um es als ganz normales Handy zu nutzen.

Für alles andere klappe ich es sinnvollerweise auf.

Das »Mini iPad mini«?

Aufgeklappt entpuppt sich das kleine Gerät möglicherweise als ein kleineres iPad mini – ein »Mini iPad mini« sozusagen.

Jetzt wird es interessant, denn hierbei lässt Apple ziemlich sicher die jahrelang gestählten Tablet-Muskeln spielen. Durch ein 7,7-Zoll-Display und das angeblich iPad-verwandte Seitenverhältnis (ungefähr 4:3) wird viel gewonnen:

  • Videos passen besser auf das Bild. Die Orientierung beim Aufklappen ist sofort richtig und das Gerät muss nicht erst entsprechend zurecht gedreht werden (wie es bei manchen Falt-Handys der Fall ist).
  • Etliche Apps sind heute auf das iPad optimiert, darunter neuerdings auch Instagram und WhatsApp. Es wird also kein Platz auf dem Screen durch große schwarze Balken verschwendet.

Apple muss das Rad also gar nicht neu erfinden. Der Hersteller muss lediglich die DNA des kleinen iPads in die Hosentasche schrumpfen.

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Der Kreis schließt sich

Ich habe einige Falt-Smartphones in den Händen gehalten. Mit der Zeit ging der Drang bei mir flöten, sie aufzuklappen. Der Grund: Das Außendisplay vieler Foldables ist mit 6,5 Zoll bereits groß genug und sogar größer als das vieler normaler Handys.

Beim iPhone Fold könnte sich das Falten hingegen sinnvoller anfühlen:

  • Für triviale Aufgaben nutze ich das kleine Display und kann das Smartphone kompakt mit einer Hand bedienen.
  • Wenn ich unterhalten werden oder produktiv sein möchte, klappe ich es auf. Zum Beispiel, um zwei Apps nebeneinander zu öffnen. Hierfür scheint der Formfaktor übrigens wie geschaffen zu sein.
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Kurzum: Ich erhalte das Beste aus beiden Welten und kann die Displaygrößen im Alltag effektiv nutzen. Soweit meine Theorie. Es gibt aber auch schlechte Zeichen aus der Gerüchteküche.

Das iPhone Fold wird teuer

Ich denke, wir sind uns alle einig: Das iPhone Fold wird sehr teuer. Falt-Smartphones bleiben preislich auf ihrem hohen Ross – und damit außerhalb meines Budgets.

Man darf ja mal träumen! Apple könnte diese Traumblase allerdings mit weiteren Ungereimtheiten zum Platzen bringen.

Erste Dummy-Bilder des iPhone Folds bescheinigen dem Gerät im zugeklappten Zustand einen sehr breiten Formfaktor. Ich bin mir sicher, dass Apple daran arbeitet, um das Gerät möglichst handlich zu machen.

Aber wer weiß? Auch Apple hat in seiner Geschichte einige Design-Fehltritte zu verzeichnen:

Zudem bleibt die Frage des Gewichts und der Dicke. Laut Gerüchten versucht Apple zwar, das Gehäuse möglichst dünn zu bauen, doch die Mechanik eines Scharniers wiegt schwer – wortwörtlich.

Ich werde das iPhone Fold ziemlich sicher nicht kaufen. Aber ich bin jetzt schon so gespannt auf das Gerät wie seit Langem nicht mehr auf ein Smartphone, geschweige denn auf ein iPhone.

Was haltet ihr bislang von den Gerüchten zum iPhone Fold und wie steht ihr zum Formfaktor? Besitzt ihr ein Foldable, das ihr heute wie damals stetig aufklappt? Wofür nutzt ihr die Geräte hauptsächlich? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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