Dieses Jahr hat das Potenzial für viel Spannung im Apple-Kosmos. Neben den typischen Hardware-Upgrades bestehender Produkte könnte Apple 2025 in neue Gewässer vorstoßen und in den Bereich Smart Home tiefer einsteigen.
Nimmt man alle Geräteversionen zusammen, erwarten uns mehr als 20 neue Produkte.
Hinweis: Es handelt sich um eine Prognose auf der Grundlage der bisherigen Leaks und der im Netz verfügbaren Informationen. Einige der Modelle sollen kleinere Upgrades erhalten. Es ist daher ebenso wahrscheinlich, dass Apple erst im nächsten oder übernächsten Jahr ein Upgrade anbieten wird.
Zum Aufklappen tippen/klicken
- iPhone SE 4 oder iPhone 16E
- iPad 11 - Neues Einsteiger-Tablet von Apple
- iPad Air mit M3-Chip
- MacBook Air mit M4-Chip
- Smart-Home-Vorstoß von Apple
- Neuer HomePod mini
- Apple TV
- Mac Studio und Mac Pro mit M4 Ultra?
- iPhone 17 Air
- iPhone 17 und iPhone 17 Pro (Max)
- Apple Watch Ultra 3
- Apple Watch 11
- Apple Watch SE
- AirPods Pro 3
- MacBook Pros mit M5-Chip
- Neue Vision Pro?
- AirTags 2
iPhone SE 4 oder iPhone 16E
Dass Apple ein Budget-iPhone in der Pipeline hat, gilt als so gut wie sicher. Immerhin ist das iPhone SE 3 zumindest in Europa aufgrund der Vorgaben zum einheitlichen USB-C-Anschluss aus dem Apple Store verschwunden.
Das neue iPhone SE 4 oder auch iPhone 16E, wie es von einigen Leakern genannt wird, soll im Frühjahr 2025 auf den Markt kommen, genauer gesagt »bis April«.
Das sind die wichtigsten Eckdaten:
- Apples Budget-iPhone soll mit Apple Intelligence ausgestattet sein und mit dem A18-Chip sowie 8 GByte RAM auftrumpfen.
- Das Design soll sich am iPhone 14 orientieren, also 6,1 Zoll groß sein und den Notch inklusive Face ID enthalten.
- Statt mit zwei Kameras soll das iPhone SE 4 weiterhin nur mit einer Kamera auskommen. Dafür erhöht Apple die Auflösung von 12 auf 48 Megapixel (IMX503, 1/2,55 Zoll Sensor, Blende f/1.8).
- Neben WiFi 6E und Bluetooth 5.3 könnte Apple sein erstes eigenes 5G-Modem einbauen. Bisher sind die iPhones mit Modems der Firma Qualcomm ausgestattet.
iPad 11 - Neues Einsteiger-Tablet von Apple
Analog zum iPhone SE 4 erscheint wahrscheinlich das neue Standard-iPad der 11. Generation. Wie das Budget-iPhone soll das Tablet für Apple Intelligence gerüstet sein und dementsprechend mit dem leistungsstarken A18-Chip sowie 8 GByte RAM auf den Markt kommen.
Apple plant wohl neues Zubehör für seine Einsteiger-Tablets, darunter ein Magic Keyboard. Die Tastatur könnte aber auch für das geplante Air-Modell vorgesehen sein, das ebenfalls 2025 auf den Markt kommen soll.
Die aktuelle 10. Generation des iPads ist nur mit dem Apple Pencil mit USB-C-Anschluss und dem Apple Pencil der ersten Generation kompatibel. Das neue Tablet wird höchstwahrscheinlich mit dem Apple Pencil Pro kompatibel sein.
Das Display wird sich voraussichtlich kaum ändern und weiterhin 10,9 Zoll mit LED-Hintergrundbeleuchtung und IPS-Technologie sowie einer Auflösung von 2360 x 1640 Pixeln haben.
iPad Air mit M3-Chip
Neben einem neuen Standardmodell kursieren im Internet auch Gerüchte über ein kleines Upgrade der Air-Serie. Demnach soll es eine neue iPad Air-Reihe mit M3-Chip (statt M2) geben. Angeblich plant Apple ein Display mit einer Bildwiederholrate von bis zu 90 Hertz (statt 60 Hertz).
Die neuen Tablets sollen auch für ein aktualisiertes Magic Keyboard mit Funktionstastenreihe vorbereitet sein. Die Markteinführung ist für Anfang 2025 geplant und könnte mit dem iPad 11 zusammenfallen.
MacBook Air mit M4-Chip
Ähnlich wie das iPad Air wird wohl auch die gleichnamige MacBook-Reihe ein Upgrade erhalten, allerdings mit dem M4-Chip. Analog zu den aktuellen M4-Macs startet die Hardwarekonfiguration dann mit 16 GByte statt 8 GByte Arbeitsspeicher.
Größere Änderungen am Gehäuse und Innenleben sind nicht zu erwarten, wie MacRumors berichtet. Der Release-Zeitraum fällt nach ersten Informationen auf Anfang 2025, vielleicht sogar schon im März.
Smart-Home-Vorstoß von Apple
Vieles deutet darauf hin, dass Apple 2025 einen neuen Smart Speaker mit 7-Zoll-Bildschirm auf den Markt bringen wird, der mit Amazons Echo Show und Googles Nest konkurrieren wird.
- Der »HomePod« soll mit Apples A18-Chip ausgestattet sein, um für Apple Intelligence gerüstet zu sein.
- Außerdem verfügt das Produkt über ein eigenes Betriebssystem namens »homeOS«, das einen auf Widgets ausgerichteten Startbildschirm bietet.
- Wie der Name schon vermuten lässt, liegt der Schwerpunkt auf der Verwaltung von Smart Home-Geräten. Hinzu kommt eine Kamera, die für FaceTime-Anrufe nützlich sein soll.
- Neben dem HomePod mit Display kommt vermutlich auch ein neuer HomePod mini mit Thread-Unterstützung (Smart-Home-Funkprotokoll) auf den Markt.
Im nächsten Jahr soll auch eine intelligente Türklingel folgen. Diese könnte laut Mark Gurman mit einem kompatiblen Smart Lock verbunden werden, das die Tür über die Face-ID-Erkennung der Klingel entriegelt.
Neuer HomePod mini
Der HomePod mini, der 2020 auf den Markt gekommen ist, scheint reif für eine neue Version zu sein. Der neue Smart Speaker soll mit einem schnelleren Chip der S-Serie ausgestattet sein und einen neuen WLAN- und Bluetooth-Chip erhalten (via 9to5Mac). Apple Intelligence ist demnach ebenfalls an Bord.
Wann genau der HomePod mini in diesem Jahr auf den Markt kommt, ist allerdings unklar. Gut möglich, dass er erst Ende 2025 erscheint.
Apple TV
Weiter geht es im Bereich Smart Home. Wie der HomePod mini soll auch das neue Apple TV einen schnelleren Chip der A-Serie sowie aktualisierte WLAN- und Bluetooth-Chips erhalten. Auch von einer integrierten Kamera für FaceTime-Anrufe ist die Rede.
Das neue Produkt soll zudem eine zuverlässigere und schnellere Synchronisation zwischen Smart-Home-Geräten ermöglichen. Designanpassungen am Apple TV selbst und an der Fernbedienung sind nach derzeitigem Stand nicht zu erwarten.Ein Erscheinungstermin steht bisher nicht fest.
Mac Studio und Mac Pro mit M4 Ultra?
In diesem Jahr wird der Hersteller aus Cupertino höchstwahrscheinlich seinen Mac Studio und Mac Pro auffrischen, die zuletzt 2022 beziehungsweise 2023 mit Apples M2 Max respektive M2 Ultra aktualisiert wurden (via MacRumors).
Demnach könnten die Modelle Mitte bis Ende 2025 mit einem M4 Max oder sogar einem M4 Ultra vorgestellt werden. Die mögliche Hardwareausstattung im Bereich Festplatte und Arbeitsspeicher der Produkte dürfte ähnlich großzügig ausfallen und sich in erster Linie an Profis richten.
iPhone 17 Air
Im September wird es wahrscheinlich viele Ankündigungen geben. Das jüngste Glied in der Kette ist offenbar ein ultradünnes Handy namens iPhone 17 Air.
Wie der Name schon sagt, erscheint das Smartphone zusammen mit dem Rest der 17er-Reihe und ersetzt das Plus-Modell im Portfolio, so die Gerüchte.
Die wichtigsten Eckdaten:
- Der Bloomberg-Journalist Mark Gurman spricht von einer Dicke von 6,25 Millimetern.
- Apple setzt beim iPhone 17 Air möglicherweise auf eine einzelne Kamera auf der Rückseite. Die Auflösung soll bei 48 Megapixeln liegen. Genaue Angaben zur Sensorgröße und Blende stehen noch aus.
- Das schlanke Smartphone soll wie seine Geschwister mit dem neuen A19-Chip auf den Markt kommen.
- Der Action Button (oder die neue kapazitive Seitentaste) sowie die Kamerasteuerung werden ebenfalls integriert sein.
- Sowohl das iPhone 17 als auch das iPhone 17 Air sollen das ProMotion-Display erhalten und damit eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz unterstützen.
Weitere Details zum möglicherweise dünnsten iPhone aller Zeiten gibt es hier:
iPhone 17 und iPhone 17 Pro (Max)
Neben dem neuen Air-Ableger wird Apple im September mit ziemlicher Sicherheit auch die drei bekannten Modelle vorstellen. Neu beim Standard-Modell wird vermutlich das ProMotion-Display sein, das eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz unterstützt.
Bei den Pro-Geräten plant Apple Gerüchten zufolge, die Lautstärketasten und den Action-Button durch eine durchgehende kapazitive Taste zu ersetzen, die auf Druck reagiert – also ähnlich wie die Kamerasteuerung.
3:07
iPhone 16: Mein erstes Fazit zur neuen Kamerasteuerung und wie sie funktioniert
Apropos Kamera: Gerüchten zufolge ist Apple an einer mechanischen Blende für sein Smartphone interessiert. Damit könnte die Blende und somit die Schärfentiefe manuell über ein Bauteil gesteuert werden. Andere Leaks deuten darauf hin, dass Apple eine solche Modifikation nicht vor 2026 integrieren wird.
Ansonsten scheint ein neues Displayglas auf der Agenda zu stehen. Ähnlich wie beim Galaxy S24 Ultra soll dieses Reflexionen minimieren und potenziell robuster sein. Apple arbeitet derzeit offenbar an einem eigenen 5G-Modem. Es ist gut möglich, dass dieses bereits mit der Einführung der iPhone 17-Serie debütiert.
Apple Watch Ultra 3
Im vergangenen Jahr gab es keine neue Version der Ultra-Smartwatch von Apple, sondern nur eine neue Farbe: Schwarz. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieses Jahr die dritte Generation auf den Markt kommt.
Die größte Neuerung wird wohl die Satellitenkonnektivität sein, die es ermöglicht, Nachrichten über Satellit zu versenden, wenn kein Mobilfunkempfang vorhanden ist.
Außerdem soll künftig ein neuer Chip verbaut werden, um den 5G-Standard für die Smartwatch nutzbar zu machen. Als Verkaufsargument könnte Apple zudem die bisher mehrfach verschobene Blutdruckmessung anführen.
Die Präsentation der neuen Apple Watch-Modelle und damit auch der Ultra 3 wird vermutlich wie in den letzten Jahren im September zusammen mit der iPhone 17-Serie erfolgen.
Apple Watch 11
Wie jedes Jahr wird im Zuge der Keynote auch eine neue Apple Watch vorgestellt. Alles andere wäre untypisch für den Hersteller.
Wie bei der Apple Watch Ultra 3 wird neben der Satellitenverbindung und dem 5G-Standard auch eine Blutdruckmessung erwartet, die Trends misst und den Träger bei ungewöhnlich hohem Blutdruck warnt.
Apple Watch SE
Die Special Edition der Apple Watch wird erwartungsgemäß nicht mit dem aktuellen Prozessor sowie den Health- und Fintessfunktionen erscheinen. Daher wird das SE-Modell wohl weiterhin mit Standardfunktionen wie Herzfrequenzmessung sowie Schlafüberwachung ausgestattet sein.
Möglicherweise wird Apple in diesem Jahr die Zielgruppe wechseln und sich auf das Marketing für Kinder beziehungsweise Eltern konzentrieren (via Bloomberg). So soll der Hersteller auf ein Aluminiumgehäuse verzichten und die Uhr aus Kunststoff fertigen.
Auch bei der Farbgestaltung wird sich Apple demnach an der jüngeren Zielgruppe orientieren.
AirPods Pro 3
Apple investiert massiv in den Gesundheitsbereich, was sich mittlerweile nicht nur in mobilen Apps oder den bewährten Smartwatches zeigt. Die AirPods Pro 2 wurden per Update mit einigen Gesundheitsfunktionen ausgestattet.
Es liegt nahe, dass Apple diesen Ansatz mit den AirPods Pro 3 weiter verfolgt, meint Mark Gurman von Bloomberg. Die Gerüchteküche brodelt in Bezug auf die Überwachung der Körpertemperatur sowie der Herzfrequenz. Damit würden diese Funktionen auch Nutzern zugänglich gemacht, die keine Apple Watch besitzen.
Ferner werden der H3-Chip sowie eine verbesserte Audioqualität und Geräuschunterdrückung erwartet. Die neuen Kopfhörer sollen zusammen mit den neuen iPhones und Smartwatches im September auf den Markt kommen.
MacBook Pros mit M5-Chip
Obwohl in diesem Jahr keine großen Designänderungen erwartet werden, könnte Apple seine neuen MacBook-Pro-Modelle mit M5-Chip vorstellen.
Ein OLED-Display für diese Geräte wird erst für 2026 oder sogar 2027 vorausgesagt. Somit sind in diesem Jahr nur marginale Anpassungen zu erwarten, wenn überhaupt Ende 2025 neue Pro-Laptops aus dem Hause Apple kommen.
Es ist auch wahrscheinlich, dass der Hersteller die Pro-Serie in diesem Jahr aussetzen wird, bis die OLED-Panels eingesetzt werden können.
Neue Vision Pro?
Die Produktion der Vision Pro wurde bis auf Weiteres gestoppt. Dennoch geht Brancheninsider Ming-Chi Kuo davon aus, dass Apple im Jahr 2025 eine zweite Generation der Hightech-Brille auf den Markt bringen wird.
Zu den potenziell wichtigsten Verbesserungen gehört der M5-Chip. Am Design dürfte der Hersteller keine großen Änderungen vornehmen. Ein »Budget«-Modell für die breite Masse wird hingegen noch länger auf sich warten lassen.
AirTags 2
Schließlich seien noch die praktischen Tracker von Apple erwähnt. Die AirTags 2 sollen auf einem Ultrabreitband-Chip basieren, der eine extrem genaue Ortung und Reichweite ermöglicht (via Bloomberg). Wann Apple die kleinen Geräte ungefähr 2025 auf den Markt bringen wird, ist bislang nicht bekannt.
Worauf freut ihr euch 2025 am meisten (auch abseits von Apple)? Schreibt es uns gerne unten in die Kommentare!




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