Für die Apple Watch Ultra 3 erwarte ich 7 starke Verbesserungen - und bleibe dem Vorgänger trotzdem treu

Die Apple Watch Ultra 3 soll zusammen mit der iPhone-17-Serie in wenigen Wochen vorgestellt werden. Autor Patrick blickt der Ankündigung unaufgeregt entgegen – und das aus gutem Grund.

Nach zwei Jahren mit der Apple Watch Ultra 2 sieht Autor Patrick keinen Grund zu wechseln. Nach zwei Jahren mit der Apple Watch Ultra 2 sieht Autor Patrick keinen Grund zu wechseln.

Zufriedenheit kann auf Dauer langweilig sein. Es gibt nichts zu bemängeln, und Wünsche nach kleinen Verbesserungen entstehen oft nur aus Langeweile heraus.

Ich empfinde Zufriedenheit dennoch als erstrebenswerten Zustand. Abgesehen von Kameras und Smartphones (und anderen Geräten) habe ich dieses Gefühl auch bei Smartwatches. Selbst wenn die Zukunft mehr verspricht.

Doch wenn die Apple Watch Ultra mit ihren angeblichen Verbesserungen im September vorgestellt wird, lockt mich persönlich keine davon aus dem Haus. Die zweite Generation ist einfach viel zu gut.

Vielversprechend sind sie aber dennoch, weshalb ich hier einen Blick auf die wichtigsten davon werfe. Und euch erkläre, warum es in meinem Fall für einen Wechsel der Apple Watch 2 wohl dennoch nicht reicht.

Patrick Schneider
Patrick Schneider

Privat hängt Autor Patrick am iPhone, wegen der Apple Watch und den AirPods. Diese Kombination sorgt insbesondere beim Laufen für ein Lächeln bei ihm. Seit fast zwei Jahren trägt er die Apple Watch Ultra 2 am Handgelenk, wenn er für GameStar Tech nicht gerade eine andere Smartwatch testet.

Apple Watch Ultra 3: Die angeblichen Neuerungen sind sehr vielversprechend

Wenn die aktuellen Gerüchte stimmen (via 9to5mac), wird die dritte Generation mehr als eine Handvoll praktischer Neuerungen erhalten:

  • größeres Display
  • Always-on-Display mit schnellerer Aktualisierungsrate dankt LTPO3
  • Weitwinkel-OLED für bessere Ablesbarkeit aus verschiedenen Blickwinkeln
  • S11 SiP für mehr Leistung und eine potenziell längere Akkulaufzeit
  • Satellitenkonnektivität für Messaging: Kommunikation auch ohne Mobilfunknetz
  • Blutdruckmessung für frühzeitige Warnungen
  • 5G-RedCap-Unterstützung für schnellere mobile Daten

Für mich klingen die Verbesserungen sehr plausibel und auch vielversprechend.

Warum ich trotzdem nicht upgrade

Sicher, ein größeres Display ist schöner, aber ich komme mit dem aktuellen Format bestens zurecht. Zumal Apple vermutlich »nur« die Displayränder zugunsten des Weitwinkel-OLED-Displays verringert.

Zudem arbeitet die Apple Watch Ultra 2 mit dem S9-Chip aus dem Jahr 2023 noch immer pfeilschnell. Apps starten sofort und Animationen laufen rekordverdächtig flüssig. Was soll hier bitte noch besser werden?

Neidisch blicke ich allenfalls auf die potenzielle Satellitenkonnektivität, um im Ernstfall Nachrichten via Satellit absetzen zu können, falls kein Mobilfunkempfang bereitsteht. Und das ist in Deutschland leider keine Seltenheit.

Die Garmin Fenix 8 hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Aber die fehlende LTE-Anbindung war mir ein Dorn im Auge. Die Garmin Fenix 8 hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Aber die fehlende LTE-Anbindung war mir ein Dorn im Auge.

Die LTE-Anbindung ist einer der Gründe, warum ich bis heute nicht zu Smartwatches von Garmin, Suunto, Amazfit und Co. gewechselt bin, da deren Modelle keine LTE-Anbindung beziehungsweise eSIM bieten.

Beim Laufen oder sogar Wandern kann das Smartphone getrost daheim auf der Kommode bleiben. Sollte mir im Ernstfall etwas zustoßen, tätige ich über die Smartwatch einen Anruf via Mobilfunkempfang. Das gibt mir ein Gefühl von Sicherheit.

Abgesehen von der potenziellen Bluthochdruckmessung, die für mich aktuell noch keine Rolle spielt, werden mir Neuerungen wie ein 5G-Chip oder eine schnellere Display-Refresh-Rate im Alltag nicht auffallen.

Kurzum: Keine der mutmaßlichen Neuerungen lässt die zweite Generation der Ultra-Smartwatch alt aussehen – und das ist keineswegs schlecht. Solange der Akku mitspielt, wird mir die Apple Watch Ultra 2 vermutlich noch lange Zeit gute und zuverlässige Dienste erweisen.

Noch immer schafft die Uhr bis zu zwei Tage, was auf Reisen zwar verbesserungswürdig, im Alltag zu Hause aber kein Beinbruch ist.

Für wen könnte die dritte Generation dennoch interessant sein?

Google Pixel 8a
Google Pixel 8a
Android 15, 120 Hertz, Tensor G3, 7 Jahre Updates
Samsung Galaxy A55
Samsung Galaxy A55
One UI 6.1, 120 Hertz, Exynos 1480, 5 Jahre Updates
Nothing Phone 2a
Nothing Phone 2a
Android 14, Glyph-Interface, 120 Hertz
Xiaomi Redmi Note 13 Pro+ 5G
Xiaomi Redmi Note 13 Pro+ 5G
HyperOS 1.0, 120-Watt-Schnelladen, HDR10+, IP68
HMD Sykline
HMD Sykline
Leicht zu reparieren, 144 Hertz, gute Hauptkamera, IP54
iPHone SE 3 (2022)
iPHone SE 3 (2022)
iOS 18, Touch ID, 5-Zoll-LCD-Display
Nothing Phone 2a Plus
Nothing Phone 2a Plus
Android 14, Glyph-Interface, 50-Megapixel-Hauptkamera
Honor Magic6 Lite
Honor Magic6 Lite
Android 13, IP68, 120 Hertz, 108-Megapixel-Kamera
Xiaomi Redmi Note 13 Pro 5G
Xiaomi Redmi Note 13 Pro 5G
HyperOS, 120 Hertz, Schnelladen (67 Watt), 3,5-mm-Kopfhörer-Anschluss
Xiaomi Poco X6 Pro 5G
Xiaomi Poco X6 Pro 5G
HyperOS, 120 Hertz, Schnelladen (67 Watt), IP54
Samsung Galaxy A35
Samsung Galaxy A35
One UI 6.1, 120 Hertz, 5 Jahre Updates, IP67
CMF Phone 1
CMF Phone 1
Android 14, Rückseite anpassbar, Micro-SD-Kartenslot, kein NFC-Chip
HMD Pulse Pro
HMD Pulse Pro
Android 14, leicht zu reparieren, 90 Hertz, lange Akkulaufzeit

Für wen die Apple Watch Ultra 3 ein Mehrwert bieten könnte

Wer oft abseits der Zivilisation unterwegs ist, erhält durch Satelliten-Messaging einen Sicherheitsbonus – sofern diese Funktion tatsächlich umgesetzt wird.

Davon abgesehen wird die Apple Watch Ultra 3 vorrangig für diejenigen interessant sein, die eine ältere Standardversion besitzen und darüber nachdenken, auf das Ultra-Modell upzugraden.

Je nach Modell kann der technische Sprung im Alltag deutlich spürbar sein. Vor allem, wenn ihr bislang auf LTE bei einer Smartwatch verzichtet habt. Die Ultra-Linie bietet außerdem Dual-Frequenz-GPS, das bei Outdoor-Sportarten für extrem genaue Routeninformationen sorgt.

Wenn ihr die erste Generation der Apple Watch Ultra besitzt, werdet ihr hingegen vermutlich wie ich mit den Schultern zucken.

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Wenn ihr abseits von Apple nach empfehlenswerten Wearables sucht, schaut doch gerne in den folgenden Artikeln vorbei:

Wie ist eure bisherige Meinung zur Apple Watch Ultra? Besitzt ihr eine der beiden Generationen? Wie zufrieden seid ihr mit der smarten Armbanduhr? Würden euch die mutmaßlichen Neuerungen zum Kauf bewegen, oder reichen euch die Features nicht aus? Was wünscht ihr euch von zukünftigen Generationen? Schreibt es gerne unten in die Kommentare!

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