Zufriedenheit kann auf Dauer langweilig sein. Es gibt nichts zu bemängeln, und Wünsche nach kleinen Verbesserungen entstehen oft nur aus Langeweile heraus.
Ich empfinde Zufriedenheit dennoch als erstrebenswerten Zustand. Abgesehen von Kameras und Smartphones (und anderen Geräten) habe ich dieses Gefühl auch bei Smartwatches. Selbst wenn die Zukunft mehr verspricht.
Doch wenn die Apple Watch Ultra mit ihren angeblichen Verbesserungen im September vorgestellt wird, lockt mich persönlich keine davon aus dem Haus. Die zweite Generation ist einfach viel zu gut.
Vielversprechend sind sie aber dennoch, weshalb ich hier einen Blick auf die wichtigsten davon werfe. Und euch erkläre, warum es in meinem Fall für einen Wechsel der Apple Watch 2 wohl dennoch nicht reicht.
Apple Watch Ultra 3: Die angeblichen Neuerungen sind sehr vielversprechend
Wenn die aktuellen Gerüchte stimmen (via 9to5mac), wird die dritte Generation mehr als eine Handvoll praktischer Neuerungen erhalten:
- größeres Display
- Always-on-Display mit schnellerer Aktualisierungsrate dankt LTPO3
- Weitwinkel-OLED für bessere Ablesbarkeit aus verschiedenen Blickwinkeln
- S11 SiP für mehr Leistung und eine potenziell längere Akkulaufzeit
- Satellitenkonnektivität für Messaging: Kommunikation auch ohne Mobilfunknetz
- Blutdruckmessung für frühzeitige Warnungen
- 5G-RedCap-Unterstützung für schnellere mobile Daten
Für mich klingen die Verbesserungen sehr plausibel und auch vielversprechend.
Warum ich trotzdem nicht upgrade
Sicher, ein größeres Display ist schöner, aber ich komme mit dem aktuellen Format bestens zurecht. Zumal Apple vermutlich »nur« die Displayränder zugunsten des Weitwinkel-OLED-Displays verringert.
Zudem arbeitet die Apple Watch Ultra 2 mit dem S9-Chip aus dem Jahr 2023 noch immer pfeilschnell. Apps starten sofort und Animationen laufen rekordverdächtig flüssig. Was soll hier bitte noch besser werden?
Neidisch blicke ich allenfalls auf die potenzielle Satellitenkonnektivität, um im Ernstfall Nachrichten via Satellit absetzen zu können, falls kein Mobilfunkempfang bereitsteht. Und das ist in Deutschland leider keine Seltenheit.
Die LTE-Anbindung ist einer der Gründe, warum ich bis heute nicht zu Smartwatches von Garmin, Suunto, Amazfit und Co. gewechselt bin, da deren Modelle keine LTE-Anbindung beziehungsweise eSIM bieten.
Beim Laufen oder sogar Wandern kann das Smartphone getrost daheim auf der Kommode bleiben. Sollte mir im Ernstfall etwas zustoßen, tätige ich über die Smartwatch einen Anruf via Mobilfunkempfang. Das gibt mir ein Gefühl von Sicherheit.
Abgesehen von der potenziellen Bluthochdruckmessung, die für mich aktuell noch keine Rolle spielt, werden mir Neuerungen wie ein 5G-Chip oder eine schnellere Display-Refresh-Rate im Alltag nicht auffallen.
Kurzum: Keine der mutmaßlichen Neuerungen lässt die zweite Generation der Ultra-Smartwatch alt aussehen – und das ist keineswegs schlecht. Solange der Akku mitspielt, wird mir die Apple Watch Ultra 2 vermutlich noch lange Zeit gute und zuverlässige Dienste erweisen.
Noch immer schafft die Uhr bis zu zwei Tage, was auf Reisen zwar verbesserungswürdig, im Alltag zu Hause aber kein Beinbruch ist.
Für wen könnte die dritte Generation dennoch interessant sein?
Für wen die Apple Watch Ultra 3 ein Mehrwert bieten könnte
Wer oft abseits der Zivilisation unterwegs ist, erhält durch Satelliten-Messaging einen Sicherheitsbonus – sofern diese Funktion tatsächlich umgesetzt wird.
Davon abgesehen wird die Apple Watch Ultra 3 vorrangig für diejenigen interessant sein, die eine ältere Standardversion besitzen und darüber nachdenken, auf das Ultra-Modell upzugraden.
Je nach Modell kann der technische Sprung im Alltag deutlich spürbar sein. Vor allem, wenn ihr bislang auf LTE bei einer Smartwatch verzichtet habt. Die Ultra-Linie bietet außerdem Dual-Frequenz-GPS, das bei Outdoor-Sportarten für extrem genaue Routeninformationen sorgt.
Wenn ihr die erste Generation der Apple Watch Ultra besitzt, werdet ihr hingegen vermutlich wie ich mit den Schultern zucken.
14:53
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Wie ist eure bisherige Meinung zur Apple Watch Ultra? Besitzt ihr eine der beiden Generationen? Wie zufrieden seid ihr mit der smarten Armbanduhr? Würden euch die mutmaßlichen Neuerungen zum Kauf bewegen, oder reichen euch die Features nicht aus? Was wünscht ihr euch von zukünftigen Generationen? Schreibt es gerne unten in die Kommentare!












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