Was würdet ihr mit 250 Millionen US-Dollar anstellen? Also außer das Lebensabo bei GameStar Plus abzuschließen natürlich. Euch ein Stück vom Mars kaufen? Die Kreuzfahrt auf dem Traumschiff mit Mutti antreten? Eure eigene Serie zu League of Legends drehen?
Der Streaming-Riese Netflix hat sich für Letzteres entschieden. Damit ging nicht nur mindestens ein Mutterherz zu Bruch, sondern für viele LoL-Fans auch ein Traum in Erfüllung. Denn auch wir sagen: Arcane ist verdammt gut!
Verdammt teuer aber auch, wie neue Zahlen belegen. Wir ziehen einen Vergleich, welche Projekte sich mit dem Budget von Arcane hätten verwirklichen lassen.
Teurer als Dune 2 und Napoleon
Insgesamt 18 Episoden umfassen Staffel 1 und 2 von Arcane. In der Serie geht es um die beiden Schwestern Vi und Jinx, die in der heruntergekommenen Stadt Zhaun ums Überleben kämpfen, während gleich vor ihrer Nase die Oberschicht von Piltover mit Ruhm und Reichtum lockt.
Viel Geld hat offenbar auch Netflix. Die haben sich die beiden Staffeln von Arcane nämlich laut eines Reports von Variety alles in allem satte 250 Millionen Dollar kosten lassen.
Das ist eine Menge Holz und natürlich lohnt es sich, diese Summe in Relation zu anderen großen Namen zu setzen. Dune 2 zum Beispiel war günstiger. Das Wüsten-Epos soll Schätzungen zufolge 200 Millionen verschlungen haben. Das Apple-TV-Spektakel Napoleon sogar nur rund 180 Millionen.
Ihr merkt also: Obwohl Arcane eine Animationsserie ist und deshalb nicht auf große Sets und viele Komparsen angewiesen ist, scheint vor allem die visuelle Präsentation via CGI viel Geld zu verschlingen.
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Arcane: Im Trailer zu Staffel 2 zerbricht eine Schwesternschaft und Fans blutet jetzt schon das Herz
Sogar das MCU und Star Wars waren teils günstiger
Kommen wir abschließend noch zu dem in der Überschrift versprochenen Vergleich mit Star Wars und den Spandex-Liebhabern aus dem Hause Marvel. Was könntet ihr euch für den Preis von einmal Arcane sonst in den Einkaufswagen legen?
Den ersten Ant-Man (130 Millionen US-Dollar) zusammen mit Captain America: The First Avenger (140 Millionen) würdet ihr für einen geringen Aufpreis im Doppelpack erhalten. Wenn ihr den vollen Betrag für einen MCU-Streifen ausgeben möchtet, ließen sich statt Arcane auch die 250-Millionen-Schwergewichte Captain America: Civil War, Guardians of the Galaxy Vol. 3 oder Thor: Love and Thunder umsetzen.
In der weit, weit entfernten Galaxis kommt ihr sogar noch günstiger weg. Inflationsbereinigt würdet ihr den ersten Teil der Sternensaga, Krieg der Sterne a.k.a. Episode 4 - Eine neue Hoffnung, satte vier Mal bekommen. Der einst nur elf Millionen US-Dollar teure Kultfilm aus dem Jahr 1977 wäre heute nämlich mit knapp 57 Millionen Talern noch immer überraschend erschwinglich.
Nur Episode 7 - Das Erwachen der Macht könntet ihr euch mit dem Budget von Arcane nicht leisten. Vermutlich würde es nicht mal für die Gage von Harrison Ford reichen. Insgesamt hat der Auftakt der Sequel-Trilogie Disney nämlich unfassbare 447 Millionen US-Dollar gekostet und gilt damit bis heute als der in der Gesamtproduktion teuerste Film aller Zeiten.
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