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Seite 3: ARMA 2 im Test - Ambitionierte, aber kaputte Militärsimulation

Die Missionen

Die Kampagne umfasste wenige, aber teils äußerst lange Missionen, in denen Sie immer wieder vor Entscheidungen gestellt werden: Ordern Sie einen Luftschlag und gefährden Sie die zivile Bevölkerung oder bringen Sie sich und Ihr Team durch Bodengefechte in Gefahr? Jagen Sie erst einem Schmuggler hinterher oder schalten Sie gleich ein paar feindliche Stellungen aus? Zu den verschiedenen Einsatzorten lassen Sie sich per Helikopter kutschieren.

Die Landschaftsdarstellung ist sehr gut gelungen. Soldaten verschwinden regelrecht im hohen Gras. Die Landschaftsdarstellung ist sehr gut gelungen. Soldaten verschwinden regelrecht im hohen Gras.

Je nachdem, wie Sie in den Aufträgen vorgehen, zeigen sich die Einheimischen später kooperativer und Sie können sich anderen Verbündeten anschließen, bis Sie schließlich eines von fünf Spielenden sehen. Die bestehen allerdings zum großen Teil aus Texteinblendungen.

Flugzeuge und Hubschrauber steuern sich mit etwas Übung sehr präzise. Flugzeuge und Hubschrauber steuern sich mit etwas Übung sehr präzise.

Bevor jedoch der Abspann läuft, steigen Sie in der Kampagne nicht nur zum Anführer Ihrer Einheit, sondern auch zum Oberkommandierenden über zahlreiche Truppenverbände auf. Sie errichten Stützpunkte, kaufen Waffen, Fahrzeuge und Soldaten und erobern das halbe Land. Dazu schicken Sie Ihre Truppen wie in einem Strategiespiel über die Karte. Die Intensität der simulierten, unmittelbaren Kriegserfahrung, einer der großen Pluspunkte von Arma 2, geht dabei jedoch flöten. Kämpfen und gleichzeitiges Kommandieren ist mit der undurchdachten Benutzeroberfläche nur schwer möglich.

Dank der neuen Hilfssysteme werden rennende Gegner mit einem roten Punkt markiert. Dank der neuen Hilfssysteme werden rennende Gegner mit einem roten Punkt markiert.

Als Taktik-Strategiespiel macht sich Arma 2 nicht sehr gut. Die KI ist überfordert, die Steuerung zu undurchdacht. Das letzte Drittel der Kampagne wirkt dementsprechend belanglos. Es gibt jedoch viel größere Probleme: Die Missionen leiden in der Version 1.01 unter massiven Scriptfehlern, die Sie viele Aufträge nur mit viel Glück beenden lassen. Fehlende Rückmeldungen beim Einsatzstatus sorgen außerdem dafür, dass Sie sich nie ganz sicher sein können, ob Sie es mit einem der vielen Bugs zu tun haben, oder ob irgendwo noch ein Feind rumsteht, der vor dem erfolgreichen Missionsabschluss noch erledigt werden muss. In ihrem jetzigen Zustand ist die Kampagne ein zuverlässiger Frustgarant.
Die Einzelszenarien funktionieren da schon besser, zumindest die zwar groß angelegten aber an sich nicht sehr komplexen letzten Missionen.

Überhaupt funktioniert Arma 2 immer dann gut, wenn die Bedingungen einfach bleiben, zum Beispiel in der Waffenkammer. Hier können Sie nicht nur sämtliche Fahrzeuge und Schießgeräte ausprobieren. Ihnen werden auch zufallsgenerierte Missionen angeboten. Die reichen von Hindernisfahrten und Wildtierjagden über Angriffs- und Verteidigungsmissionen bis zu Attentaten, bei denen Sie nur eine einzelne Zielperson ausschalten müssen. In den spannenden Miniaufträgen kommt oft mehr vom typischen Operation Flashpoint-Nervenkitzel auf, als in den immer wieder »kaputten« Kampagnenmissionen.

Außerdem können Sie nur in der Waffenkammer Flugzeuge und Helikopter in echten Missionen steuern. Es gibt nämlich weder in der Kampagne noch in den Einzelmissionen ausgewiesene Lufteinsätze. Alternativ kommen die Fluggeräte, die sich mit etwas Übung gut beherrschen lassen, im Multiplayer und in selbst gebauten Missionen zum Einsatz.

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