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Inhaltsverzeichnis
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Die Rollenspiel-Community von Arma 3 steht 2020 vor dem Aus

Die Militärsimulation Arma 3 ist die Heimat einer riesigen Rollenspielgemeinschaft: Hunderte Spieler werden hier zu Polizisten, Ärzten, Richtern und Terroristen. Aber 2020 steht das RPG-Mekka vor dem Aus.

von Dom Schott,
04.04.2020 05:00 Uhr

In Arma 3 wird nicht nur scharf geschossen, auf Mod-Servern wie Real Life RPG leben Rollenspieler ein virtuelles (Zivil-)Leben. Wir sprechen mit den Admins über Strafzettel, Amokläufe und eine virtuelle Corona-Epidemie. In Arma 3 wird nicht nur scharf geschossen, auf Mod-Servern wie Real Life RPG leben Rollenspieler ein virtuelles (Zivil-)Leben. Wir sprechen mit den Admins über Strafzettel, Amokläufe und eine virtuelle Corona-Epidemie.

Arma 3 Real Life RPG ist eine der größten und komplexesten Communities der Online-Rollenspielszene überhaupt: Bis zu 300 Spieler treffen sich täglich auf der fiktiven Insel Nordholm und gehen dort ihrem virtuellen Alltag nach.

Sie überfallen Banken, stellen Strafzettel aus, pflegen Kranke - oder verüben terroristische Anschläge. Wer Polizist, Arzt oder Richter werden will, muss Bewerbungsgespräche und Probearbeiten überstehen, andere erleben als Zivilisten auf eigene Faust Abenteuer in der weitläufigen Inselwelt.

Aber auch hinter den Kulissen ist viel los: Über 50 Admins und Support-Mitarbeiter überwachen rund um die Uhr alle Aktivitäten auf dem Server, planen neue Updates, kümmern sich um Beschwerden und stellen Strafen für Regelverstöße aus - alles ehrenamtlich, als Freizeitspaß. Die Community ist ein gut geöltes Uhrwerk, das nur selten ins Stottern gerät. Mitmachen dürfen alle, die sich mit den Regeln des Servers vertraut gemacht haben.

Eine kleine Spielvorstellung liefert der Trailer zur Arma-3-Mod Real Life RPG:

Allerdings scheinen die Tage dieser Rollenspielgemeinschaft gezählt: Mehr und mehr Spieler wenden sich von dem angegrauten Arma 3 ab, haben sich »sattgespielt« oder entdecken moderne Welten wie GTA Online für sich.

Wir haben die noch verbliebenen Arma-Fans in ihrem Zuhause besucht, die Regeln der Online-Gemeinschaft kennengelernt und mit den Server-Admins einen Blick in die Zukunft der bedrohten Arma-Community geworfen.

Rollenspiel-Server für Arma 3: Wenn das Spiel zur Arbeit wird

Mit Arma schuf Bohemia Interactive 2006 eine Serie, die heute vor allem für die Mods bekannt ist, die auf dem Rücken der anpassungsfähigen Engine programmiert wurden: Eigentlich konzipiert als ultrarealistische Militärsimulation, die Spielern das Nachstellen von Manövern und modernen Massengefechten erlauben sollten, dienten die Arma-Spiele als technische Grundlage von DayZ, H1Z1 und PlayerUnknown's Battleground.

Aber auch abseits dieser bekannten Spiele hält die Modding-Community von Arma das alte Franchise am Leben: Unzählige Mods, teils frei verfügbar, vielfach aber auch exklusive Lizenzen von einzelnen Servern, verwandeln die virtuelle Welt in Schlachtfelder oder zivile Rollenspielgemeinschaften - zu Letzteren gehört auch Arma Real Life RPG, der größte noch aktive RPG-Server der Arma-3-Community.

Viele Server verwandeln Arma 3 mit Hilfe Hunderter Mods in ein ziviles Rollenspiel: Spieler pflegen einen Alltag, gehen einem Beruf nach, spazieren durch die Nachbarschaft — oder terrorisieren ganze Landstriche. Viele Server verwandeln Arma 3 mit Hilfe Hunderter Mods in ein ziviles Rollenspiel: Spieler pflegen einen Alltag, gehen einem Beruf nach, spazieren durch die Nachbarschaft — oder terrorisieren ganze Landstriche.

Bei unserem Spaziergang durch Nordholm begleiten uns Benedikt und Simon, in der Rollenspielwelt von Arma besser bekannt als »Vabene« und »Greeney«. Die beiden 23-Jährigen studieren eigentlich Wirtschaftsinformatik, stecken aber seit sechs Jahren jedes bisschen Freizeit in die Community von Arma Real Life RPG - eine Gemeinschaft, die längst ihre zweite Familie geworden ist.

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