Wenn die Segel der Jackdaw im karibischen Wind knattern, die Mannschaft ein schmutziges Seemannslied anstimmt und der Horizont von der untergehenden Sonne in ein tiefes Orange getaucht wird, seufze ich auch heute noch zufrieden auf.
Assassin's Creed 4: Black Flag hat mich schon 2013 verzaubert. Gerade, als die Serie in einen Trott verfallen war, überraschte AC mit einer ausgewachsenen Piratensimulation, einem Sid Meier's Pirates! der Neuzeit. Ich habe Stunden damit verbracht, Festungen in Schutt und Asche zu legen, spanische Linienschiffe zu jagen und vom Wind davongetragenen Sea Shantys hinterherzuhetzen.
Jetzt ist Publisher Ubisoft nach Jahren der Leaks endlich bereit, mir einen Blick auf Assassin's Creed: Black Flag Resynced zu gewähren, dem seit Ewigkeiten in Entwicklung befindlichen Remake zum ersten Piraten-AC. Doch ich habe Angst vor dem Moment, wenn sich der Vorhang teilt. Denn Ubisoft ist 2026 nicht mehr dieselbe Firma - und Assassin's Creed hat sich gewandelt.
Ubisoft steht vor der monumentalen Aufgabe, einen Klassiker zu modernisieren, der seine Identität sehr leicht zwischen technischem Fortschritt und fragwürdigen Designentscheidungen verlieren könnte. Wenn ich mir die aktuelle Ausrichtung des französischen Publishers ansehe, schleicht sich ein unbehagliches Gefühl in meine Kapitänskajüte.
Bekommt Black Flag Resynced mehr Rollenspiel-Elemente?
Ich wäre überrascht, wenn Resynced nicht zu einem Action-Rollenspiel nach dem Vorbild von Valhalla oder Odyssey wird. Das würde zwar dem Geist der Vorlage widersprechen, wo es noch keine Skill- und Erfahrungspunkte gab - aber es ergibt mit Blick auf die Wandlung der Serie in den letzten zehn Jahren Sinn.
Die Verlockung für Ubisoft dürfte stark sein, beim Remake auf die bekannten Muster der letzten paar Serienteile zurückzugreifen. So gab es zwischendurch etwa Gerüchte über ein Hitbox-basiertes Kampfsystem mit Gesundheitsbalken und Level-Anzeigen.
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