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Seite 2: Assassin’s Creed Shadows: So sehen die Schauplätze im echten Leben aus

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Kumano-Nachi Schrein & Seigantoji

Im Spiel Ein Shinto-Priester betrachtet die Pagode des Seiganto-ji. Der dahinterliegende Wasserfall gilt als heilig.

In der Realität Die Pagode sieht in echt fast genau so aus, wie im Spiel. Foto: Naokijp (CC BY-SA 4.0)

Der Kumano-Nachi Großschrein ist einer der heiligen drei Kumano-Schreine auf der Kii-Halbinsel und liegt an einer wichtigen Pilger-Route. Die Region hatte bereits vor Beginn der japanischen Geschichtsschreibung religiöse Bedeutung, die genauen Ursprünge des Schreins liegen daher im Dunkeln.

Berühmt ist der Schrein vor allem für die spektakuläre Aussicht auf den dahinterliegenden Nachi-Wasserfall. Die rote Pagode des Seiganto-Tempels vor den steil aufragenden Klippen ist ein beliebtes Motiv in Fotobüchern und Reiseführern.

Burg Azuchi

Im Spiel Zur Zeit von Assassin's Creed Shadows ist die Burg Azuchi eine der prächtigsten Festungen Japans.

In der Realität Heutzutage sind vom Bergfried von Azuchi nur noch die Grundmauern erkennbar. Foto: Jesko Buchs

Die Burg Azuchi spielt in Assassin’s Creed Shadows eine wichtige Rolle, denn sie ist die Residenz von Yasukes Lehnsherren Oda Nobunaga. Die im Jahr 1579 fertiggestellte Festung galt als eine der prächtigsten Burgen Japans und lag strategisch klug in der Nähe der Hauptstadt Kyoto am Biwa-See.

Heute sind von der einst so stolzen Festung Odas nur noch Ruinen übrig. Die Burg wurde nach dem gewaltsamen Tod des Feldherren gebrandschatzt und anschließend nie wieder aufgebaut. Einzig die steinernen Fundamente der oberen Festungswerke geben noch darüber Auskunft, wie die Burg früher ausgesehen haben muss.

Erklimmt man das Fundament des Burgturms auf der Spitze des Berges, kann man zumindest erahnen, welch beeindruckende Aussicht über den Biwa-See die Samurai von einst hier genießen konnten.

Burg Himeji

Im Spiel Die Burg Himeji haben die Entwickler im Spiel detailgetreu nachgebaut. Sie wurde unter der Federführung von Toyotomi Hideyoshi gebaut.

In der Realität Dank kürzlich vorgenommener Renovierungsarbeiten strahlt der Bergfried der Burg Himeji wieder genauso wie vor 350 Jahren. Foto: Jesko Buchs.

Einen deutlichen Kontrast dazu bildet die Burg Himeji (jap.: Himeji-jō). Denn im Gegensatz zu vielen anderen japanischen Festungen hat sie die Jahrhunderte unbeschadet überstanden und blieb auch von den Bombardements des Zweiten Weltkriegs wie durch ein Wunder verschont.

Aufgrund dessen gilt sie heute als eine der prächtigsten Burgen Japans und ist einer der Touristenmagneten der Kansai-Region. Dank ihrer strahlenden weißen Farbe ist die Burg unter dem Beinamen Weißer-Reiher-Burg bekannt. Erbaut wurde die heutige Festung im Jahr 1580 unter dem Feldherren Toyotomi Hideyoshi. Im gehört Himeji-jō auch in der Welt von Assassin's Creed Shadows.

Nara: Der Todai-Tempel

Im Spiel In Assassin's Creed Shadows ist der Todai-ji vom Krieg gezeichnet. Erst im Jahr 1709 ließ das Tokugawa-Shogunat eine neue Buddha-Halle erbauen.

In der Realität Heute gehört der Todai-ji zum Standardprogramm für Schulklassen, die Nara besuchen. Foto: Jesko Buchs

Bevor Kyoto im Jahr 794 Hauptstadt wurde, war der Amtssitz der japanischen Kaiser für rund 80 Jahre lang das Städtchen Nara in der Provinz Yamato. Die alte Kaiserstadt ist Standort bedeutender historischer Tempel und Schreine. Berühmt ist vor allem der Todai-ji.

Der im frühen 8. Jahrhundert gegründete Tempel ist die Heimat einer gewaltigen, 15 Meter hohen Buddha-Statue. Den Chroniken zufolge wurde sie von Kaiser Shomu in Auftrag gegeben, um das Reich vor Unheil zu schützen.

Durch seine zentrale Lage geriet der Todai-ji über die Jahrhunderte immer wieder ins Zentrum kriegerischer Auseinandersetzungen. Zweimal brannte der Tempel deswegen nieder. Die aktuelle Halle über dem Kopf des Buddhas stammt auf der Edo-Zeit und ist 49 Meter hoch. Damit hielt der Todai-ji lange Zeit den Rekord für das größte Holzgebäude der Welt.

Nara: Kasuga-Schrein

Das Chu-mon (mittlere Tor) des Kasuga-Schreins in AC Shadows ... ... und in der Realität. Foto: J. Buchs. Das Chu-mon (mittlere Tor) des Kasuga-Schreins in AC Shadows ... ... und in der Realität. Foto: J. Buchs.

Ebenfalls in Nara und nur wenige Gehminuten vom Todai-ji entfernt, befindet sich der Kasuga-Schrein. Der scharlachrote Shinto-Schrein ist vor allem für seine vielen bronzenen und steinernen Laternen berühmt. Mehrere Tausend Stück sind auf dem Gelände und an den Dachkanten verteilt. Besonders abends verleihen sie dem Schrein mit ihrem Schein eine mystische Atmosphäre.

Der Legende nach wurde der Schrein im Jahr 768 erbaut, vermutlich ist er aber noch älter. Bis heute unterhält der Kasuga-Schrein eine enge Verbindung zum japanischen Kaiserhaus.

Friedhof auf dem Koya-san

Im Spiel Torii, Grabsteine und Laternen prägen in AC Shadows das Bild des Okunoin-Friedhofs auf dem Koya-san.

In der Realität Aber auch in echt kann man sich auf dem Koya-san leicht verlieren. Foto: Katja Heilingbrunner.

Ebenfalls auf der Kii-Halbinsel gelegen, ist der Tempelbezirk Koya-san (dt.: Berg Koya). Seitdem die Hochebene, die eigentlich aus mehreren Bergen besteht, im Jahr 819 erstmals vom Mönch Kukai besiedelt wurde, entstanden hier zahlreiche bedeutende Klöster. Der Berg entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum des japanischen Buddhismus.

Die vielen Gräber und Friedhöfe zwischen den Bäumen zeugen von den unzähligen Mönchen, die hier über die Jahrhunderte ihre religiösen Studien verfolgt haben, und verleihen dem Berg eine mystische Atmosphäre. In einigen Klöstern könnt ihr euch heutzutage für eine Tempel-Übernachtung oder zur Zen-Meditation einbuchen.

Das war's mit unserem Assassin's-Creed-Reiseführer. Wir hoffen, er leistet euch bei der Planung eurer nächsten Japan-Reise gute Dienste. Unser Test zu Shadows verrät euch derweil, ob das neue Ubisoft-Abenteuer sein Geld auch Wert ist.

Welche Fragen rund um das feudale Japan möchtet ihr noch von uns beantwortet bekommen? Schreibt es uns in die Kommentare!

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