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Seite 2: Assassin’s Creed Unity im Test - Freiheit, Gleichheit, Technikprobleme

Optik hui, Technik pfui

Die Beleuchtung ist klasse! Die Beleuchtung ist klasse!

Doch schon die Spielwelt allein, das revolutionäre Paris, ist ein echtes Highlight. Nie zuvor haben wir einem Assassin's Creed eine dermaßen lebendige Stadt erlebt. In den Straßen tummeln sich nicht mehr Dutzende, sondern Hunderte Passanten. Überall gehen die Pariser ihrem Alltag nach und jeder der 21 Stadtteile hat seinen eigenen Charakter.

Insbesondere die Beleuchtung, die detailreichen Fassaden und toll eingerichteten Innenräume begeistern - Unity profitiert sichtbar davon, dass es nur auf den neuen Spielkonsolen und PC erscheint, nicht aber für die veraltete PS3 oder Xbox 360. Doch während diese Inszenierung auf der Xbox One einen regelrechten Triumph darstellen, wimmelt es zum Testzeitpunkt in der PC-Fassung vor Problemen. Folgende Auffälligkeiten beobachteten wir beim Test:

  1. stark schwankende Performance, besonders bei Zwischensequenzen krasse Framerateeinbrüche
  2. selbst auf High-End-Hardware niedrige Bildraten
  3. Anti-Aliasing-Einstellungen teils wirkungslos
  4. Darstellungsprobleme bei Beleuchtungs-Shadern
  5. Starker Detailverlust bei entfernten Objekten
  6. deutliche Detailpopups bei Passanten

Eines der krassesten Fehlerbilder auf PC ist der deutliche Detailverlust in der Entfernung. Eines der krassesten Fehlerbilder auf PC ist der deutliche Detailverlust in der Entfernung.

Insgesamt bemerkten wir deutlich mehr Bugs und Glitches als im Xbox-Spiel, das damit insgesamt schlichtweg besser als das PC-Spiel aussieht und funktioniert. Der miserable Zustand, in dem die PC-Fassung ausgeliefert wurde, macht aus dem technischen Triumph, der das Spiel für uns sein könnte, eine Tragödie. Diese Technik wirkt sich klar auf unsere aktuelle Wertung aus. Wir behalten das Thema natürlich im Auge. Der PC-Technik widmen wir uns in gesonderten Analysen widmen und wir weren berichten, ob neue Patches die Probleme beheben.

Endlich mehr Freiheit

Per Adlerauge heben wir Gegner und Zielpersonen hervor. Per Adlerauge heben wir Gegner und Zielpersonen hervor.

Abseits vom Look wollen die Entwickler auch das Spielgefühl verändern. Das gelingt ihnen an manchen Stellen tatsächlich. Ab und an werden wir nämlich auf erfreulich offen strukturierte Mordmissionen geschickt. Uns wird ein Ort vorgegeben - etwa eine Festung, ein Schloss oder ein Friedhof. Dort müssen wir unsere Zielperson finden und um die Ecke bringen. Wie wir dort eindringen, welche Route wir wählen und wann wir zuschlagen, ist uns überlassen.

Endlich gibt es nicht mehr diese eine, optimale Route zum Ziel, deren Missachtung mit Frust bestraft wird. Vielmehr sind solche Missionen tolle Stealth-Spielplätze. Die freie Vorgehensweise macht Spaß und eröffnet tatsächlich interessante Möglichkeiten. Wir schlichen uns etwa einmal komplett aus dem Missionsgebiet, um in der Stadt neue Vorräte einzukaufen und dann weiter zu meucheln. Oftmals ist jedoch spürbar, dass es bei all der Freiheit nur wenige wirklich brauchbae Schleichrouten oder bestimmte Engpässe gibt.

Schleichen mit Hindernissen

Ganz neu für die Spielereihe ist die Möglichkeit zu schleichen - jederzeit und überall. Arno geht dann in die Hocke, bewegt sich langsamer und kann per Tastendruck hinter Wänden und Möbeln in Deckung gehen. In der Spielewelt ist diese Mechanik nicht neu. Aber sie passt zum heimlichen Vorgehen des Meuchelmörders. Im Schleichgang lauern wir Gegnern auf, murksen unbemerkt ganze Wachtrupps ab und haben dabei wirklich Spaß - so lange alles funktioniert.

Das Schleichsystem funktioniert meistens gut, doch immer wieder mal gibt es Frustmomente. Das Schleichsystem funktioniert meistens gut, doch immer wieder mal gibt es Frustmomente.

Doch immer wieder mal geraten wir in regelrecht unfaire Situationen, etwa wenn uns weit entfernte Scharfschützen erspähen oder, schlimmer noch, das Deckungssystem zum Stolperstein wird. Denn einmal in Deckung »klebt« unsere Spielfigur daran fest, was es zuweilen erschwert, rasch auf sich nähernde Wachen zu reagieren. Dafür gibt es nun mit der Anzeige unserer letzten bekannten Position ein tolles Mittel, um gut zu reagieren, sobald wir entdeckt werden.

Besser noch: Endlich gibt es kein Alarmsystem mehr. Werden wir entdeckt, bekommen wir es nur mit den Wachen zu tun, die uns tatsächlich erblickt haben oder von umstehenden Kollegen alarmiert wurden. Sollten wir beim Schleichen also mal versagen - und das gehört zum Spiel dazu - dann lassen wir kurz die Klingen klirren und schleichen danach weiter. Die Steuerung per Gamepad geht übrigens gut von der Hand, auch Maus und Tastatur erweisen sich als brauchbar für die Eingabe. Wir raten jedoch klar zum Einsatz eines Konsolencontrollers.

Assassin's Creed Unity - Unboxing-Video zur Notre-Dames und Bastille-Edition 7:54 Assassin's Creed Unity - Unboxing-Video zur Notre-Dames und Bastille-Edition

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