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Zwei kleine Horrorfilme machen Star Wars nass: In den Kinos passiert gerade etwas Historisches

Während Obsession und Backrooms in US-Kinos völlig steil gehen, legt The Mandalorian & Grogu eine schmerzhafte Bruchlandung hin.

Wie sich der Mandalorianer Din Djarin (Pedro Pascal) wohl in den Backrooms machen würde? Zumindest an den Kinokassen gibt es gerade einen klaren Favoriten. Bildquelle: DisneyLucasfilm Wie sich der Mandalorianer Din Djarin (Pedro Pascal) wohl in den Backrooms machen würde? Zumindest an den Kinokassen gibt es gerade einen klaren Favoriten. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

Das Kino-Comeback von Star Wars nach Episode 9 und damit knapp sieben Jahren hätte eigentlich richtig knallen müssen. Doch gerade sieht es für The Mandalorian & Grogu gar nicht mal so gut aus.

Seit seinem Kinostart am 20. Mai 2026 konnte der neue Film von Fon Favreau weltweit über 246.9 Millionen US-Dollar einspielen. Für Sternenkrieg-Verhältnisse kein prächtiges Ergebnis, auch wenn das Produktionsbudget von 166 Millionen relativ bescheiden ausfällt.

Jetzt kommt allerdings erschwerend hinzu, dass laut Variety die Besucherzahlen von Mando & Grogu über das zweite Wochenende hinweg um katastrophale 70 Prozent eingebrochen sind. Ein herber Rückschlag, der in Bezug auf das finale Einspielergebnis nicht gerade optimistisch stimmt.

Und während der Krieg der Sterne an den Kinokassen gerade immens strauchelt, triumphieren zwei kleine Horror-Filme: Obsession und Backrooms.

Obsession war lächerlich günstig und ist unheimlich erfolgreich

Obsession ist am 15. Mai in den USA angelaufen und startet erst am 25. Juni 2026 in den deutschen Kinos. Das Budget des Films des 26-jährigen Regisseurs Curry Barker soll sich auf einen lächerlich geringen Betrag zwischen 750.000 bis zu einer Million US-Dollar eingependelt haben.

Seitdem konnte Obsession weltweit über 151 Millionen einspielen, während der Film mehr als zwei Wochen nach Release noch mehr Aufwind bekommt. Auf Rotten Tomatoes kann Obsession einen Kritiker-Durchschnitt von 96 Prozent und einen Audience Score von 94 Prozent für sich sprechen lassen.

Video starten 0:47 Obsession - offizieller Trailer zum Hit-Horrorfilm von Blumhouse

Backrooms bringt ein Internet-Phänomen ins Kino - und es funktioniert

Backrooms ist am 29. Mai in den US-Kinos gestartet und läuft am 18. Juni 2026 in Deutschland an. Das unabhängige Filmstudio A24 hat dem 20-jährigen Regisseur Kane Parson ein Budget von 10 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt, um das Internetphänomen auf die große Leinwand zu bannen.

Bei einem Kritiker-Durchschnitt von 89 Prozent auf Rotten Tomatoes und mit 74 Prozent von Zuschauern konnte Backrooms schon jetzt weltweit über 117 Millionen US-Dollar einspielen.

Damit bricht Backrooms bei A24 sogar ein paar Rekorde: Der Film beschert dem Studio das erfolgreichste Startwochenende einer Eigenproduktion. Außerdem handelt es sich um den stärksten Kinostart einer neuen Horror-Marke. Und darüber hinaus um das erfolgreichste Filmdebüt eines Regie-Novizen. 

Video starten 2:18 Das Internet-Phänomen Backrooms könnte der gruseligste Film des Jahres werden

Während Star Wars strauchelt, triumphieren zwei Underdogs

Laut dem Bericht von Variety kannibalisieren sich Backrooms und Obsession nicht mal gegenseitig: Beide Projekte erfreuen sich parallel zueinander großer Beliebtheit, während The Mandalorian & Grogu auf einem abgeschlagenen dritten Platz zurückbleibt.

Fairerweise dürfte der Star-Wars-Film aber Disney auch auf andere Arten und Weisen Geld in die Kassen spülen. Etwas via Merchandising (immerhin ist Baby Yoda immens beliebt), während sich manche Fans bis zum Streaming-Release auf Disney Plus gedulden dürften. 

Berichten zufolge soll man sich bei Disney auch schon vor dem Kinostart bewusst gewesen sein, dass sich The Mandalorian & Grogu schwer tun wird. Mehr Hoffnung setzt man wiederum auf den Star-Wars-Film, der 2027 auf der großen Leinwand landet: Starfighter von Regisseur Shawn Levy (Deadpool & Wolverine) mit Ryan Gosling in der Hauptrolle.

Weitere Infos dazu, wie aktuell die Zukunft des Krieg der Sterne aussieht, könnt ihr unter den Links oben nachlesen. So soll tatsächlich eine neue Filmtrilogie kommen, die sich aus den Episoden 10, 11 und 12 zusammensetzt. Währenddessen hat sich Kathleen Kennedy als Lucasfilm-Chefin verabschiedet und überlässt Dave Filoni und Lynwen Brennan das Ruder.

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