Das Entwicklerstudio Larian hat sich möglicherweise mit einem besonders gemeinen Teufelchen eingelassen. Diese Theorie vertreten Fans schon länger, und Baldur’s Gate 3 war der neueste »Beweis« für den sogenannten Larian-Fluch.
Denn die Entwickler sind berüchtigt dafür, fantastische Rollenspiele zu liefern, in denen die ersten zwei Drittel manchmal direkt das gesamte Genre auf ein neues Niveau heben – nur um dann in Akt 3 plötzlich spürbar die Puste zu verlieren und zu einem eher enttäuschenden Ende zu kommen.
Nicht falsch verstehen: Baldur’s Gate 3 ist und bleibt über seine gesamte Länge ein Ausnahme-Rollenspiel. Aber für mich persönlich stolpert es im letzten Drittel tatsächlich. Und zwar über eine einzige, in meinen Augen fatale Entscheidung.
Ach, wenn Akt 2 doch 3 gewesen wäre!
Mich stört in der Story am meisten der schmerzhafte Kontrast zwischen Akt 2 in den Schattenlanden. In einer verzweifelten letzten Schlacht habe ich mich einem Avatar des Todes entgegengeworfen und den übermächtigen Feind unter großen Opfern niedergerungen. Blutüberströmt muss ich zusehen, wie ungeachtet meiner Heldentaten eine gewaltige Armee der Finsternis losmarschiert und dann …
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