Diablo 4: Wie Monster-Familien Kämpfe abwechslungsreicher gestalten sollen

Blizzard hat im Update zu Diablo 4 die Gegnerfraktion der Kannibalen vorgestellt und erklärt, wie die Monster im Spiel funktionieren.

von Elena Schulz,
27.02.2020 11:37 Uhr

Monster in Diablo 4 gehören zu bestimmten Familien wie den Kannibalen. Monster in Diablo 4 gehören zu bestimmten Familien wie den Kannibalen.

Blizzard hat im aktuellen Update zu Diablo 4 nicht nur vorgestellt, wie flexibel das Interface und die Steuerung ausfallen. Mit den Kannibalen wurde eine neue Monster-Familie vorgestellt und der Entwickler erklärte zusätzlich, wie die Gegner im Action-Rollenspiel genau funktionieren.

Mehr friedliche Kreaturen

Die Gegner in Diablo 4 teilen sich in verschiedene Arten wie Dämonen, Humanoide oder Wildtiere auf. Die unterschiedlichen Geschöpfe sollen nicht nur das Szenario prägen, sondern auch für eine lebendig wirkende Welt sorgen. Deshalb war es den Entwicklern ein Anliegen, auch Tiere einzubauen, die dem Spieler gegenüber nicht aggressiv sind, aber zu denn einzelnen Gebieten passen.

Es sind aber natürlich längst nicht alle Kreaturen in der Welt von Diablo 4 friedlich: Um die Begegnungen mit Monstern interessanter zu gestalten, kommen die Familien ins Spiel. Es gibt Die Fallen, die Drowned oder auch die neu vorgestellten Kannibalen, die allesamt eigene Archetypen und Mechaniken beisteuern.

Die Kannibalen sind eine bisher noch unbekannte Gegnerfraktion in Diablo 4. Die Kannibalen sind eine bisher noch unbekannte Gegnerfraktion in Diablo 4.

Monster und ihre Familien

Jede Familie bringt ihren eigenen Kampfstil mit und soll den Spieler in Konfrontationen anders herausfordern. Die Drowned bringen zum Beispiel wuchtige Nahkämpfer, Fernkämpfer, kleine Gegner, die euch überrennen wollen oder auch einen eigenen Dungeon-Boss mit.

Jeder Typ zielt auf bestimmte Konter-Fähigkeiten des Spielers ab und soll ihm andere Entscheidungen abverlangen: Durch die flinken Swarmer sollen sich beispielsweise flächendeckende Angriffe gut anfühlen, die über Zeit Schaden zufügen. Schwere Gegner stellen sich wiederum wie schützende Schilde vor die Fernkampfeinheiten, sodass der Spieler abwägen muss, ob er sich zuerst die härteren Brocken vornimmt oder trotzdem versucht, die hinteren Reihen zu erreichen.

Durch die unterschiedlichen Kombinationsmöglichkeiten der Archetypen soll sich zudem jede Begegnung mit den Drowned oder anderen Familien anders anfühlen.

Es gibt sicher schönere Familienfotos als das der Drowned. Es gibt sicher schönere Familienfotos als das der Drowned.

Die Kannibalen: hungrig und blutrünstig

Bei dieser Gegnerfraktion handelt es sich um einst vertriebene Barbarenstämme, die gerne Menschen verspeisen. Sie leben in der Steppe und überfallen Dörfer oder Karawanen, um sie zu töten und ihr Fleisch zu essen. Die Kannibalen stehen für rohe Gewalt, Wahnsinn und Verlangen nach Blut. Ein Narrativ, das Blizzard auch spielerisch in den Begegnungen vermitteln will.

Die vier Familienmitglieder setzen auf eigene Waffen und Silhouetten, was dem Spieler beim selektieren hilft. Im Nahkampf müsst ihr euch einem langsamen, aber sehr wuchtigen Großschwertkämpfer stellen, sowie einem leichtfüßigen Hellebardenträger, der aus großer Entfernung auf euch zuspringen kann. Der wuchtige Bruiser schwingt einen mit Stacheln gespickten Knüppel, der euch lähmen kann, wenn ihr nicht aufpasst. Die flinken Swarmer stürmen derweil mit je zwei Äxten in den Händen auf euch zu.

Die Monster-Klasse gestaltet sich also extrem forsch und aggressiv. Weil sie sowieso permanent frontal auf den Spieler losgeht, verzichtet die Kannibalen auf Fernkampf-Einheiten. Dem Spieler bleibt also nicht viel Zeit, über eine kluge Positionierung nachzudenken. Mehr über das Gameplay von Diablo 4, sowie die Klassen, Skills und das Endgame, erfahrt ihr in unserer großen Artikel-Übersicht.

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