Liebe GameStar-Leser und Leserinnen, … Nein, Moment. Hier muss ich anders anfangen:
Hochverehrte Leserschaft, ich wagte kaum zu flüstern, dass die dritte Saison jemals von ihrem Thron gestoßen werden könnte. Doch nachdem ich einen exklusiven Blick in das neueste Kapitel der Bridgertons werfen durfte, flog meine Feder in solch flirrender Eile über das Blatt, dass die Tinte kaum Zeit fand zu trocknen.
Benedict Bridgerton schickt sich an, in den ersten vier Folgen von Staffel 4, jede bisherige Regel der Romantik zu brechen und uns eine Geschichte zu liefern, die so brillant ist, dass sie fast schon einem Skandal gleicht!
Doch was genau macht Benedicts Suche nach seiner Dame in Silber so berauschend – und wer von euch sollte sich schleunigst einen Platz in der ersten Reihe sichern, um kein Detail dieses Spektakels zu verpassen?
Lasst uns gemeinsam hinter die Masken blicken …
Um was geht es in Bridgerton Staffel 4?
Wir sind wieder zurück in Mayfair! Nachdem Daphne (Phoebe Dynevor), Anthony (Jonathan Bailey) und Colin (Luke Newton) in den ersten drei Seasons erfolgreich unter die Haube gebracht wurden, ist nun endlich Benedict an der Reihe. Bei einem Maskenball lernt der zweitälteste Sohn der Bridgertons in guter alter Cinderella-Manier eine mysteriöse Frau im silbernen Kleid kennen – und ist natürlich sofort von ihr verzaubert!
Die Suche nach seiner Angebeteten gestaltet sich jedoch schwierig, so ganz ohne Namen - oder Gesicht. Als Benedict das Hausmädchen Sophie Baek (Yerin Ha) kennenlernt, wird alles nur noch komplizierter.
Benedict gerät schnell in ein emotionales Chaos zwischen der Sehnsucht nach seiner Ball-Schönheit und der wachsenden Anziehung zu Sophie, die gegen jegliche gesellschaftliche Regeln verstößt. Benny hat mich auch gleich mit in sein Chaos reingezogen. Na, toll!
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Bridgerton: In Staffel 4 der Erfolgsserie auf Netflix winkt Fans ein märchenhafter Cinderella-Twist
Eure emotionale Achterbahnfahrt beginnt mit den ersten vier Folgen von Bridgerton Staffel 4 am 29. Januar 2026 auf Netflix. Rund einen Monat später - am 26. Februar - wird dann Part 2 veröffentlicht und ihr werdet weiter ordentlich durchgeschüttelt.
Es ist übrigens ratsam, sich vorher die anderen drei Staffeln anzuschauen. Allein schon, um zu verstehen, welche Entwicklungen die Charaktere bereits durchgemacht haben. Wenn ihr ungeduldig seid, könnt ihr aber auch einfach bei den neuen Episoden einsteigen und euch danach peu à peu den Rest anschauen.
Für wen ist Bridgerton Staffel 4 interessant?
»Ach, Bridgerton. Das ist doch dieser Romanzen-Kram, oder?«, denken sich bestimmt einige von euch, sobald sie den Namen der Netflix-Serie hören. Und ja, Romantik ist ein integraler Bestandteil der Show und sicherlich auch einer der Gründe, warum sie so beliebt ist. Aber gerade in Staffel 4 ist Bridgerton noch so viel mehr:
Lustig, weil Benedict im Fokus steht und er sich selbst nicht zu ernst nimmt. Schon in der Vergangenheit sorgte er für den ein oder anderen Lacher. Diesmal sitzt er zwar leider nicht nach einer großen Menge Opiumpulver völlig high am Essenstisch, aber seine Dynamik mit Sophie ist einfach zu gut. Die beiden liefern sich stetig lustige Schlagabtausche, die einfach nicht langweilig werden. Wie zum Beispiel, als Benedict vor Sophie mit seinem Französisch angeben will, obwohl sie die Sprache selbst noch perfekter beherrscht. (Seine Aussprache ist aber auch grottig!)
Ehrlich, weil alle Figuren ihr Herz auf der Zunge tragen und herrlich offen über ihre Probleme reden. Egal, ob es um sexuelle Unsicherheiten, Sehnsüchte oder ganz andere Dinge geht. Dabei entstehen sogar Dynamiken, mit denen ich wirklich nicht gerechnet hätte, die ich jetzt aber umso mehr liebe! Ich möchte euch an dieser Stelle nicht zu viel verraten, gebe euch aber einen kleinen Tipp: Es geht dabei um das Erste von den genannten Problemen.
Nostalgisch, weil sich immer wieder Anspielungen zu früheren Staffeln finden lassen – sogar zur allerersten Season, die mittlerweile schon sechs Jahre zurückliegt. Es werden bekannte Gesprächsfetzen oder Witze wiederholt oder weitergeführt, was ein wohliges Gefühl in meinem Bauch ausgelöst hat. Nur so viel: Violet schafft es einfach nicht, ihre Töchter vernünftig über den Akt der Liebe aufzuklären!
Spannend, weil wir hier eine Liebesgeschichte haben, die nicht von der Gesellschaft akzeptiert wird. Benedict ist ein Mitglied der privilegierten Oberschicht und Sophie nur ein Hausmädchen. Als Zuschauer stellt sich mir natürlich die Frage: Wie wird die Situation letzten Endes aufgelöst? Eins ist dabei klar: Eine Liebe, die ein bestehendes System in Frage stellt, ist der Stoff, aus dem ausdrucksstarke Romanzen gemacht sind!
Ich denke, es wird deutlich, was ich sagen möchte: Romantik ist nicht immer gleich Kitsch. Bridgerton schafft es, Sinnlichkeit mit tieferen Kernbotschaften zu verbinden. Und weil ich noch nicht genug Punkte angebracht habe, gibt's jetzt noch 'ne ganze Liste! Juhuuu!
5 Sachen, die ich an Bridgerton Staffel 4, Part 1 besonders mag
#1: Eine völlig neue Facette
Über drei Seasons hinweg habe ich den Figuren dabei zugesehen, wie sie sich herausputzen, auf Bälle gehen und sich mittags zum Teetrinken in ihren Residenzen treffen. Doch wer sorgt dafür, dass diese Sachen überhaupt erst möglich sind? Genau, das Personal!
Die Bediensteten bekommen eine Stimme und ich erfahre, was unterhalb der Gemeinschaftsräume der High Society eigentlich passiert. Am spannendsten ist jedoch, was die Angestellten über ihre Hausherren und -damen denken – die unscheinbaren Charaktere bekommen mehr mit, als ich meinen würde!
#2: Mehr Tiefgründigkeit an allen Ecken
Benedict ist ein künstlerischer Freigeist, der immer zu viel grübelt und seinen Platz in der Welt noch nicht gefunden hat. Was ich vorher nur am Rande mitbekommen habe, liegt jetzt im Fokus und ich erfahre zum Beispiel, warum er als zweitältester Sohn immer noch nicht verheiratet ist.
Daran verzweifelt im Übrigen auch seine Mutter Violet (Ruth Gemmell), die nichts mehr liebt, als ihre Kinder glücklich zu sehen.
#3: Isst hier jemand ein Kaktus-Eis, oder warum knistert es so?
Ich mache euch nichts vor: Meine Notizen sind beim Anschauen explodiert. Hinter fast jedem Satz findet ihr ein »liebe ich!« oder, wenn es ganz extrem wurde, ein lautes »I CANNOT«, mit einer Reihe wahlloser Buchstaben dahinter.
Der Cinderella-Plot trieft ja sowieso schon vor Romantik, aber wenn dann noch der altbekannte Bridgerton-Spice hinzukommt … Leute, ich habe noch nie so laut vor meinem TV in die Hände geklatscht! Nicht einmal bei der berühmten Kutschenszene aus der dritten Season – und das will etwas heißen!
#4: Die Musik in meinen Ohren
An die Person, die auf die Idee kam, für Bridgerton klassische Coverversionen von modernen Popsongs zu verwenden – ich kann dir nicht genug danken! Der Soundtrack ist und bleibt in jeder Staffel ein absolutes Highlight! Ich mache mir jedes Mal ein kleines Ratespiel daraus zu erkennen, welches Lied gerade im Hintergrund läuft – und man! Wer hätte gedacht, dass Streichinstrumente so scheppern?! Oder dass ich in meinem Leben eine klassische Coverversion von DJ Got Us Fallin’ In Love von Usher brauche?!
#5: Schöne Kostüme und ein noch schöneres Setting
Was wäre eine romantische Regency-Ära ohne traumhafte Kleidung und Kulissen? Die gibt es bei Bridgerton im Überfluss. Riesige, gläserne Kronleuchter, große Ballsäle, die mit der schönsten Deko geschmückt sind und nicht zu vergessen: die ausgefallenen Perücken der Queen.
Besonders die Maske von Sophie in der ersten Folge ist mir positiv aufgefallen, denn sie verbirgt wirklich fast ihr gesamtes Gesicht und nicht nur die Augen, was dem Cinderella-Plot mehr Glaubhaftigkeit verleiht. Denn wenn wirklich das gesamte Gesicht einer Person verhüllt ist und man nur die Augenfarbe und den Mund sieht, kann es tatsächlich schwer werden, sie wiederzufinden.
2 Sachen, die mir an Bridgerton Staffel 4, Part 1 nicht gefallen haben
#1: Zu viele Nebenplots
Das war schon einer meiner Kritikpunkte für Staffel 3 und ich bleibe dabei. Es passiert mittlerweile einfach zu viel drumherum. Es macht natürlich Sinn, nebenbei eine Grundlage für weitere Staffeln zu schaffen, aber ich habe an manchen Stellen doch das Gefühl, dass der Fokus nicht ganz auf dem Hauptpaar liegt. Mit jedem neuen Bridgerton-Abenteuer kommen ein oder zwei Nebengeschichten dazu, die sich dann durch weitere Seasons ziehen.
Ganz zu schweigen von den Figuren, die sogar extra für die Serie entwickelt wurden – wie zum Beispiel Will (Martins Imhangbe) und Alice Mondrich (Emma Naomi). Die beiden wurden eigentlich in Staffel 1 hinzugefügt, um den Freundeskreis von Simon Basset (Regé-Jean Page) zu erweitern. Mittlerweile sind sie ein fester Bestandteil der Nebenhandlung, obwohl Simon längst nicht mehr dabei ist.
#2: Logiklücken im romantischen Wirrwarr
»Will they, won’t they« gehört zu jeder guten Romanze dazu. Zwischen zwei Figuren knistert es unentwegt, aber Hindernisse und Zweifel verwehren ihnen ihr Happy End. Nicht selten neigen diese Plots aber dazu, die Gesetze der Logik auszuhebeln oder neu zu definieren – und darüber kann ich manchmal einfach nicht hinwegsehen!
Vor allem bei Benedicts Suche nach seiner Angebeteten, werden einige Aspekte mitten in der Handlung so verändert, dass es zum typischen Hin und Her passt. Wenn ihr euch die Folgen anschaut, werdet ihr bestimmt verstehen, was ich meine.
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