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Seite 4: Call of Duty: World at War im Test - großartige Action, kein Spannungsbogen

Hier kaum Handlung

Bei Verletzungen färbt sich der Bildschirm rot. Wenn Sie aus der Schusslinie verschwinden, regenerieren Sie automatisch Gesundheit.Bei Verletzungen färbt sich der Bildschirm rot. Wenn Sie aus der Schusslinie verschwinden, regenerieren Sie automatisch Gesundheit.

Ihre Aufgabe reduziert sich -- wie schon immer in der Serie -- aufs Erledigen der Gegner. Diesbezüglich lässt sich World at War kein Vorwurf machen, die Gefechte fordern und bleiben durchgehend spannend.

Wie das Spiel die Schießereien verpackt, ist dagegen weitaus weniger motivierend als im Vorgänger. In Modern Warfare führte einen roter Faden durch das fiktive Szenario; World at War bleibt dagegen im geschichtsgetreuen Rahmen, der amerikanische Pazifik-Einsatz hat nichts mit dem russischen zu tun. Eine übergreifende und vorantreibende Handlung fehlt. Zudem werden die Einsätze innerhalb der beiden Kampagnen jeweils nur durch Minimalfaktoren zusammengehalten.

Bei den Amerikanern ist es der Erzähler Roebuck, der in den Ladesequenzen zwischen den Missionen die Lage analysiert und über den Krieg wettert. Bei den Russen prügelt Sie der irre Reznov mit knappen markigen Sprüchen von Einsatz zu Einsatz -- kein Vergleich zur Tiefe und Dramatik, die wir Sie zuletzt in Brothers in Arms: Hell’s Highway erlebt haben. Die beiden Protagonisten Miller und Petrenko kommen nicht zu Wort und bleiben entsprechend farblos. Emotionale Momente gehen unter.

In der Mission »Black Cat« müssen Sie nicht nur Gegner schrotten, sondern auch Schiffbrüchige retten. In der Mission »Black Cat« müssen Sie nicht nur Gegner schrotten, sondern auch Schiffbrüchige retten.

Auf US-Seite versucht der Titel Ihnen zum Beispiel Melodramatik unterzujubeln, indem Roebuck Ihnen die Hundemarken eines Gefallenen in die Hand drückt. Nur haben Sie mit dem entsprechenden Soldaten während des Spiels nicht wirklich was zu tun, dessen Tod bleibt gleichgültig. Fazit: World at War verschenkt die Chance auf Tiefe, auf erzählerische Güte, indem es gute Ansätze übergeht und Sie sofort wieder in die nächste Schlacht schickt. Der Vorgänger Modern Warfare behält in dieser Hinsicht nach wie vor die Nase vorn; in Sachen großartig inszenierter und hochgradig spannender Gefechte macht World at War der Serie aber alle Ehre.

Der Koop-Modus

Bis auf die Mission »Black Cat« (Sie bedienen die Bordgeschütze eines US-Patrouillenflugzeugs) können Sie die Einsätze von Call of Duty: World at War mit bis zu drei weiteren Spielern auch im Koop-Modus bestreiten. Die Missionen sind über das Menü einzeln anwählbar, es muss zuvor nichts freigeschaltet werden.

Im Koop-Modus wagen wir einen Sturm auf den Reichstag in Berlin.Im Koop-Modus wagen wir einen Sturm auf den Reichstag in Berlin.

Die Gefechte unterscheiden sich dabei nicht vom Solo-Einsatz, jedoch mit der Ausnahme, dass Sie gefallene Mitspieler wiederbeleben können. Dazu benötigen Sie kein Medipack, Sie müssen nur die Benutzen-Taste drücken, um den Kameraden wieder vom Boden aufzuklauben. Gefallene erkennen Sie an einem Zeichen über dem Kopf auf dem Schlachtfeld. Zusätzlich verrät ein Farbschema, wie lange Sie Zeit haben, um jemanden zu retten (orange: frisch umgekippt, rot: kurz vor Tod). Ein richtiger Timer wäre allerdings deutlich hilfreicher. Wenn ein Mitspieler stirbt, müssen alle die Mission am letzten Kontrollpunkt neu starten. Ist ein Mitspieler tödlich getroffen, können Sie ihn wiederbeleben.

Ist ein Mitspieler tödlich getroffen, können Sie ihn wiederbeleben.Ist ein Mitspieler tödlich getroffen, können Sie ihn wiederbeleben.

Um die Koop-Gefechte auf Dauer abwechslungsreicher zu gestalten, lassen sich über so genannte Todeskarten Besonderheiten hinzuschalten. Wenn Sie beispielsweise in einem Level die Karte Pik As finden, können Sie die Gegner optisch in Zombies verwandeln. Zudem regenerieren die Widersacher Gesundheit, sind also schwieriger auszuschalten. Insgesamt sind 13 solcher Karten im Spiel versteckt.

Fazit: Der Koop-Modus ist eine feine Dreingabe, die sich gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden enorm anspruchsvoll spielt und Koordination verlangt. Schön dabei: Sie schalten auch im Koop Ränge frei, die im regulären Multiplayer-Modus etwa für neue Waffen sorgen.

» Koop-Video zu World at War ansehen oder herunterladen

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