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Call of Duty: WW2 ist gerade in einer neuen PC-Version erschienen, die sofort wieder offline genommen werden musste, weil Hacker damit euren PC kontrollieren

Im Microsoft Store und im Game Pass wurde eine neue Version von CoD: WW2 veröffentlicht. Die wurde nun offenbar von einem Hacker zweckentfremdet.

Wohl kaum jemand hätte erwartet durch ein Spiel gehackt zu werden, das über den PC Game Pass angeboten wird. Wohl kaum jemand hätte erwartet durch ein Spiel gehackt zu werden, das über den PC Game Pass angeboten wird.

Am 1. Juli 2025 kam Call of Duty: WW2 in den Microsoft Store sowie in den PC Game Pass. Was eigentlich zahlreichen Spielerinnen und -Spielern ermöglichen sollte, den ursprünglich 2017 erschienenen Ego-Shooter erstmals oder erneut spielen zu können, wurde zum fatalen Sicherheitsdesaster.

Ein Hacker verschaffte sich durch das Spiel Zugang zu diversen PCs und jagte den Besitzerinnen und Besitzern ordentlich Angst ein. Als Folge wurde das Spiel kurze Zeit später aus dem Store entfernt.

Ein gefährlicher Troll sorgt für Angst und Schrecken

Wenige Tage nach dem Release im Game Pass häuften sich Nachrichten von Spielerinnen und Spielern, die gehackt wurden. Diese erhielten unter anderem Pop-Ups, plötzliche PC-Abschaltungen oder sogar pornografische Inhalte. Am häufigsten gab es jedoch eine bedrohliche In-Game-Nachricht: Fehler: Du wirst von adrian5909 gehackt, dein PC gehört jetzt mir.

Bei einem besonders kuriosen Vorfall erhielt ein Nutzer ein Pop-up, bei dem ihm geraten wird, den Anwalt Mitchell Silberberg zu kontaktieren. Dieser erscheint dann wenige Sekunden später als Bildschirmschoner auf dem PC. Der Vorfall wurde als Video festgehalten und von Nutzer Wrioh auf X veröffentlicht.

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Seit dem 5. Juli 2025 kann CoD: WW2 nicht mehr über den Microsoft Store für den PC heruntergeladen werden. Activision arbeitet derweil an einer Lösung für das Problem.

Wie kann so etwas passieren? Ursache der Sicherheitslücke ist teilweise die Server-Umstellung auf P2P (Peer-to-Peer), wo die Spielerinnen und Spieler zum Host der Lobby werden und so die Rolle des Servers übernehmen. Das macht sie anfälliger für RCE-Exploits.

Video starten 2:26 Call of Duty: WW2 - Westfront und Gefangennahme im deutschen Story-Trailer

Was sind RCE-Exploits und warum sind sie ein Problem? RCE steht für Remote Code Execution und bedeutet so viel wie Code-Ausführung aus der Ferne. Bei einem RCE-Exploit erhalten Hacker unbefugt Zugriff auf den PC des Hosts.

Fatale Folgen: Sollte das gelingen, erhalten sie die volle Kontrolle und können etwa Änderungen am System vornehmen, Malware installieren, Daten stehlen, das Mikrofon oder die Webcam aktivieren oder das System sperren.

Nicht nur WW2 könnte Probleme verursachen: Gefährdet ist nicht bloß WW2, sondern auch andere ältere CoD-Spiele, die auf P2P setzen. Darunter sind MW2, MW3, Ghosts, Advanced Warfare, BO3 und Modern Warfare Remastered.

Steam ist nicht betroffen: Die Steam-Version von WW2 setzt auf dedizierte Server und nicht auf P2P, weswegen hier kein erhöhtes Risiko für Hacks besteht.

In diesem Fall sind die Spielerinnen und Spieler zum Glück offenbar nur einem Troll zum Opfer gefallen, der keine größeren Schäden verursacht hat. Sicher ist das aber nicht. Außerdem könnten sich auch Personen eingehackt und Daten gestohlen haben, die bisher nicht entdeckt wurden. Es ist also sinnvoll, dass Activision sofort gehandelt und das Spiel im Microsoft Store vorerst offline genommen hat.

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